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Sigmund-Freud-Klinik: Was wirklich geschah – Ein Bericht aus erster Hand

31.05.2010

31. Mai 2010, We Are Change Austria

Wie wir schon berichteten, hört man in den Medien nur einseitige Meldungen über die Drohungen gegen die Sigmund-Freud-Klinik, über die genauen Hintergründe wird jedoch geschwiegen. Es folgt ein Bericht von Natascha Koch, die im Zentrum dieser Geschehnisse stand und deren Schicksal von der Mainstream-Presse komplett ausgeklammert wurde.


Ich möchte mich zuerst bei allen herzlichst bedanken, die mir vielleicht das Leben gerettet haben! Ein kurzer Bericht von mir soll Aufklärung darüber geben, was zwischen dem 27. und 30. Mai wirklich passiert ist.

Herr Wolfgang Wolinski vom Datenschutz (SID) war vor einiger Zeit bei mir zu Hause, weil es einige neue Informationen bzg. meines Falles gab, den ich auf meiner Homepage veröffentlicht habe. Ich ging mit ihm zusammen auf die Polizeidirektion Leoben und es wurde ein Brief an den Staatsanwalt verfasst, welchen ich auch von mir unterschrieben habe. Einige Tage später rief mich Herr Wolfgang Wolinski an und meinte, wir müssten uns aufgrund einer weiteren Befragung nochmals treffen…  An und für sich war alles abgeklärt und das Schreiben hätte längst beim Staatsanwalt sein müssen.

Treffpunkt war am 27. Mai 2010, 14:00 Uhr beim Paulustor in Graz. Dort befindet sich die besagte Polizeistation. Herr Wolinski hat mich vor dem Gebäude abgeholt, dann sind wir zusammen in ein Büro gegangen. Dort fragte er mich plötzlich: „Frau Koch, möchten sie sich nicht doch vielleicht medizinisch untersuchen lassen, damit wir das abgeklärt haben?“ Daraufhin sagte ich zu Hr. Wolinski: „So nicht, das ist ein ganz schmutziges Spiel, das Sie hier betreiben…“ Herr Wolinski sagte zu mir: „Das dauert nicht lange, es befinden sich 3 Ärzte zur Zeit hier und um 18:00 Uhr sind Sie wieder in Ihrer Abendschule.“

Wir warteten in einem kleinen Vorraum. Die Polizeiärztin (Name ist mir nicht bekannt) kam herein und zufällig sah ich von der Seite, wie sie Herr Wolinski mit dem Finger auf mich deutete und sprach: „Hätte man das nicht schon am Vormittag abklären können?“ Hr. Wolinski schüttelte nur den Kopf und sprach kein Wort.

Ich wurde aufgerufen und ging in das Zimmer wo sich die Polizeiärztin befand. Wie es sich “gehört”, ging ich direkt auf sie zu, gab ihr meine Hand und stellte mich vor. Die Polizeiärztin drehte sich weg und sagte: „Das ist bei uns nicht üblich.“

Dann musste ich noch einmal das Zimmer verlassen. Als ich mit Hr. Wolinski wieder draußen war, sagte ich zu ihm: Was soll das hier eigentlich? Haben Sie gesehen, wie die Polizeiärztin reagiert hat?“ Er sagte zu mir lächelnd: „Wissen Sie, die Frau hat jeden Tag mit Häftlingen zu tun und es wäre sehr unhygienisch, ihr die Hand zu geben.“ (Anmerkung: Kein Kommentar)

Ich sagte zu ihm: „Hr. Wolinski, Sie machen einen Fehler, es wird Ihnen noch leid tun, was Sie jetzt tun werden… Sie werden sich an meine Worte noch ganz genau erinnern.“ Er lächelte nur. Ich sagte auch zu ihm, dass die Polizeiärztin ein dunkles schwarzes Kreuz in ihrer Aura trägt (was vielleicht weniger klug war^^). Daraufhin meinte er nur belanglos: „Die Polizeiärztin geht jetzt auf Urlaub.“

Einige Minuten später betraten wir dann noch einmal das Büro. Die Polizeiärztin fragte mich: „Frau Koch, was haben Sie für ein Problem?“ Ich schnitt das Thema kurz an, dann sagte sie zu mir, ich solle ihr den Fall ausführlicher schildern, sie hätte meine Unterlagen nicht gelesen… (Anmerkung: Das konnte nicht sein, weil sie mich etwas fragte, das man nur wusste, wenn man die Unterlagen gelesen hat).

Sie sagte zu mir: „Frau Koch, sie sollten sich nicht in Dinge einmischen, die sie nichts angehen. Sie haben sich dafür nicht zu interessieren. Außerdem ist ein Jan van Helsing gar nichts wert. Der kann sich brausen gehen.” (Das war der ungefähre, nicht ganz exakte Wortlaut.) Dann sagte ich zu ihr: „Mir gefällt der Ton nicht, wie Sie mit mir sprechen!“ Die Polizeiärztin erwiderte: „Frau Koch, wir können ganz schnell ein Bett in der Klinik besorgen, um sie untersuchen zu lassen. Stimmen Sie dem freiwillig zu?“ Ich sagte zu ihr: „Tun Sie, was Sie sowieso nicht lassen können.“ Sie verschwand für 5 Minuten aus dem Zimmer, dann kam sie wieder und sagte zu Hr. Wolinski: „Sie können mit ihr schon in die Sigmund-Freud-Klinik fahren, die haben dort ein Bett frei.”

Ein Beamter fuhr Hr. Wolinski und mich mit einem Dienstauto in die Sigmund-Freud-Klinik. Auf der Fahrt dort hin sagte ich zu ihm: „Das ist wirklich eine ganz schmutzige und dreckige Angelegenheit, die hier abgeht!“ Herr Wolinski sagte zu mir daraufhin: „Frau Koch, seien Sie doch froh, dass wir Sie in einem unserer Fahrzeuge zur Klinik bringen. Das ist wie eine Luxusfahrt. Eigentlich müssten Sie sich bei uns dafür bedanken, ansonsten hätte sie ein Krankenwagen abgeholt.“

In der Klinik angekommen wurde ich von Frau Dr. Beisser empfangen. Es wurden diverse Fragen zu meiner Person gestellt. Als ich erzählte, dass ich jeden Tag Bergjogging und Hatha-Yoga betreibe, wurde mir gesagt, dass ich unbedingt behandelt werden müsse. Das wurde auch gesagt, nachdem ich von meinen Berufsausbildungen und Hobbies erzählte (für mich mit 3 Berufsausbildungen und mehreren Zusatzausbildungen und vielen Hobbies völlig unverständlich). Als ich ihr sagte, dass ich bei der GPO (Generationen Partei Österreichs) dabei bin, Herr Harald Matschiner ist Vorstand der GPO und möchte auch als Bundespräsident kandidieren, sagte Sie zu mir: „Frau Koch, Sie müssen unbedingt medizinisch betreut werden.”

Es kamen noch andere Ärzte und bestätigten Dr. Beisser. Es wurde mir Blut abgenommen, dann kam ich auf die Station. Es war eine kleine abgeschlossene Station ohne Klinke, man konnte nur mit einem Schlüssel rein und raus. Ich kam in ein Zimmer mit 4 Betten. Dort befanden sich 2 Frauen, die die meiste Zeit im Bett lagen und schliefen. Es gab mit den Patienten im Zimmer keine Probleme, eher das Gegenteil, es tat ihnen sehr leid, als ich sie verlassen habe. Ich habe dort mit den 2 Frauen Hatha-Yoga gemacht und einer davon Mudrās gezeigt, die sie immer wieder anwendete und Freude daran hatte.

Auch hatte sie Spaß beim Lesen meiner Schulbücher. (Sie durfte mein Geschichte-Buch haben sooft sie wollte. Meistens erfreute sie sich über die Bilder. Auf ihrem Nachttisch lagen nur die üblichen Frauenzeitungen, „Bild der Frau“ etc.) Es gab täglich dreimal ein Essen. Nach dem Abendessen gab es noch die Möglichkeit, Brot mit Butter oder ein Joghurt zu essen. Getränke und Tee standen frei zur Verfügung. Hauptsächlich ernährte ich mich von Obst, Gemüse und Mineralwasser. Ich konnte zweimal täglich duschen. Die Nachtwäsche bekam ich von der Station, weil ich nichts bei mir hatte.

Am Abend musste ich meine Kleider immer auswaschen und zum Trocknen für den nächsten Tag im Zimmer aufhängen. Mehrmals täglich wurden mir Medikamente angeboten, aber ich habe alle abgelehnt. Die Pfleger waren freundlich aber distanziert.

Ich habe einige Bekannte und Freunde telefonisch kontaktiert, um zu schildern, was passiert war. Florian, ein Mitglied der GPO hat mich dort zweimal besucht. Beim zweiten Mal durfte er plötzlich nicht mehr zu mir  ‒> Besuchsverbot“. Am Abend wurde mir das Handy abgenommen und am nächsten Tag habe ich es nicht wiederbekommen….

Am Samstag Nachmittag kam dann eine Frau Dr. Klug und die Primar-Ärztin zu mir. Es gäbe massive Probleme. Sie hätten 2 Drohfaxe erhalten und ob ich wüsste, wer diese Faxe geschickt hat. Ich verneinte, denn mit Morddrohungen habe ich nichts zu tun und ich distanziere mich auch davon, solche erteilt zu haben. Ich bin froh, wenn man MIR nichts tut. Ich habe diese beiden Faxe selber gelesen und sie waren wirklich sehr heftig. Es wurde angedroht, die ganze Belegschaft umzubringen, einen nach dem anderen, wenn Natascha Koch, die die Wahrheit sagt, nicht sofort freigelassen wird. Frau Dr. Beisser erhielt Personenschutz und die Klinik wurde angeblich abgesichert. Polizisten habe ich keine gesehen, ich habe die Klinik zweimal zu Fuß umkreist. Ich wollte mich selber davon überzeugen. Dann kam der Direktor des gesamten Klinikums zu mir. Völlig aufgelöst und sehr aufgeregt. Er sagte zu mir, dass sie sich hier alle große Sorgen machen und das Pflegepersonal hat Angst, dass ihnen etwas angetan wird. Ich sagte zu ihm, dass es mir leid tut, aber ich habe mit diesen Morddrohungen absolut nichts zu tun und habe auch nie jemanden aufgefordert, so etwas zu tun.

Mittlerweile war es in einigen Online-Medien wie ORF zu lesen, dass die Klinikbelegschaft mit Mord bedroht wird, wenn ich nicht freigelassen werde.

Auch hat sich die ganze Aktion generell zugespitzt. Sämtliche Parlamentarier, das Innenministerium, Aktionsgruppen wurden aktiviert. Auch die deutsche Presse wurde informiert und sämtliche Polizeistationen in Österreich. Ich erhielt Anrufe aus der Schweiz und Deutschland von Menschen, die ich nicht kannte. Die machten sich schon alle Sorgen. Wie ich später aus einigen Mails entnehmen konnte, wollte man „hunderte von Personen“ und „vermummte schwarze Männer“ in und um die Psychiatrie aufstellen. So bin ich doch froh, dass ich frühzeitig entlassen wurde. Wahrscheinlich hätte man mich dann auch noch polizeilich schützen müssen. Möglicherweise wäre dann noch das Militär dort mit Panzerwagen aufgekreuzt. Reporter von CNN und dem A-Channel London hatten Interesse zu kommen. Man solle schon mal einen Englisch-Dolmetscher in der Klinik besorgen, hat es per Telefon geheißen. Eine ältere Pflegerin von der Klinik meinte: „Ich bin jetzt schon 37 Jahre hier, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Wir hatten schon viele schwere Fälle, aber so etwas noch nicht.“ Alle Pfleger waren völlig aufgelöst und hatten Angst wegen der Morddrohungen.

Sonntag Abend wurde ich dann wieder zurück auf die offene Station gebracht. Dort konnte ich einen Revers unterschreiben und frühzeitig nach Hause gehen. Der Direktor ist mir noch einmal begegnet und sagte zu mir: „Kommen Sie gut nach Hause.“

Somit will ich mich noch einmal für alle bedanken, die mich unterstützt haben und die ich vielleicht namentlich auch nicht kenne. Es wird bestimmt belohnt! Gerechtigkeit kennt nur einer, das ist Jesus/Gott und den sollte man nicht in Frage stellen. Das Ganze wird bestimmt juristische Folgen nach sich ziehen. Normalerweise müsste eigentlich die Psychiatrie die Polizei verklagen (SID und die Polizeiärztin). Denn die Polizeiärztin hat mich ohne schriftliches Attest/Gutachten od. Grund einweisen lassen. Das hat auch der Oberarzt der Psychiatrie bestätigt. Wieso das dort nicht hinterfragt wurde, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

Noch eine kleine Anmerkung von mir: Die Sigmund-Freud-Klinik Graz erhält ein Drohschreiben. Ein Psychiater ruft die Polizeizentrale an.
Psychiater: Schicken Sie uns schnell einen Polizisten, wir werden verfolgt und bedroht.
Polizist: Wo sind Sie jetzt?
Psychiater: In der Sigmund-Freud-Klinik, geschlossene Abteilung.
Polizist: Sind Sie Patient?
Psychiater: Nein, der Arzt.

Natascha K.


Morddrohung gegen Sigmund-Freud-Klinik: Einseitige Berichterstattung verschweigt Zwangseinweisung

30.05.2010

30. Mai 2010, We Are Change Austria

Die Spin-Doktoren sind am Werk. Die Massenmedien haben die Natascha-Koch-Story zwar aufgegriffen, jedoch in einer sehr selektiven und verzerrenden Art und Weise. Natascha und die menschenrechtswidrigen Zwangseinweisungen der Sigmund-Freud-Klinik werden mit keinem Wort erwähnt, stattdessen konzentriert man sich einzig und allein auf Droh-Faxe, die angeblich an eine Ärztin geschickt wurden. Auf die Gründe wird – mit einer fast schon verdächtigen Behutsamkeit – nicht näher eingegangen und die Frage, was einen Menschen überhaupt zu so einer Tat veranlassen könnte, wird nicht ansatzweise gestellt. Hauptsache, es werden wieder einmal “Sicherheitsvorkehrungen verschärft”. Wie wäre es stattdessen mit Sicherheitsvorkehrungen gegen willkürliche psychiatrische Zwangsbehandlungen? Hier ein Beispiel, auf das uns Natascha persönlich aufmerksam machte:

Todesdrohung: Täter will Patientin freipressen

30. Mai 2010 (ORF Steiermark)

Eine Ärztin der Sigmund-Freud-Klinik in Graz wird von einem Unbekannten bedroht. Der Täter forderte von ihr mehrfach die Freilassung einer Patientin, sonst werde es Tote geben. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft.

Zwei Nachrichten per Fax

Zweimal sandte der Unbekannte in dieser Woche Faxnachrichten an die Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF), zuletzt Samstagabend. Er forderte darin die Freilassung einer bestimmten Patientin aus der geschlossenen Abteilung des Krankenhauses. Sollte seiner Aufforderung nicht entsprochen werden, drohte er, die Ärztin der Frau zu töten.

Personenschutz und Sicherheitsvorkehrungen

Als das zweite Fax eingelangt war, wurde die Polizei verständigt. Die behandelnde Ärztin der angesprochenen Patientin wurde daraufhin unter Personenschutz gestellt, ihre Wohnung wird überwacht. Auch rund um das Krankenhaus wurden verstärkt Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Fax kam über das Internet, Staatsanwalt hat Ermittlungen noch nicht zugestimmt

Wer die Nachrichten an die LSF verfasst und geschickt hat, ist noch völlig unklar. Das Fax von Samstagabend wurde über eine Website ohne Nummer geschickt. Derzeit warten die Kriminalisten auf eine Anordnung des Staatsanwalts, um die Spuren des Täters im Internet nachverfolgen zu können.”

Unsere Stellungnahme:

Wer auch immer diese Drohungen verschickt hat, tat dies von sich aus auf eigene Verantwortung und ist in keinster Weise mit Natascha Koch oder We Are Change verbunden. Entweder handelt es sich um einen bezahlten Provokateur oder schlicht und einfach um einen Idioten. Zu keinem Zeitpunkt haben wir zu Gewalt oder Androhung derselben aufgerufen. Dass die “Patientin” UNRECHTMÄSSIG und GEGEN IHREN WILLEN festgehalten wurde, verschweigt dieser Artikel. Das soll in keinster Weise die Drohungen rechtfertigen, lediglich die einseitige Berichterstattung aufzeigen, die an Propaganda grenzt. Die Sigmund-Freud-Klinik hat mit ihrer Vorgehensweise gegen Menschenrechte verstossen. Diese Tatsache wollten wir publik machen. Wie unabhängige Einzelpersonen auf diese Tatsachen reagieren, liegt nicht in unserer Verantwortung. Der Absender dieser Drohung hat ohne jeden Zweifel falsch gehandelt, jedoch hätte der Artikel – sofern es noch so etwas wie objektive Berichterstattung in diesem Land gibt – auch die (offensichtlichen) Gründe beleuchten sollen, die ihn zu dieser Tat bewegt haben.

Siehe auch:
“Misshandlung in Grazer Sigmund-Freud-Klinik und die Folgen” – Erfahrungsbericht eines ehemaligen Patienten
“Folterkommission prüfte die Psychiatrie in Graz”, Kleine Zeitung, 5. März 2009

Natascha Koch: Zwangsaufenthalt in der Psychiatrie!

29.05.2010

29. Mai 2010, We Are Change Austria

Wie wir heute nachmittag erfuhren, wurde Natascha Koch gestern zu einem Polizeitermin gelockt und von dort gegen ihren Willen in die Sigmund-Freud-Klinik in Graz verschleppt.

Man hat ihr nahe gelegt, sich nicht mehr mit “diesen Dingen” zu beschäftigen und auch ein Jan van Helsing wäre Tabu. Man sagte ihr, sie hätte massive Wahrnehmungsprobleme und bot ihr die Einnahme von Medikamenten an.

NATASCHA KOCH BENÖTIGT DRINGEND HILFE!

Unsere Gleichgesinnten, die in der Nähe von Graz ansässig sind, werden gebeten, sofort AKTIV zu werden und die sofortige Freilassung zu verlangen!

Natascha Koch wird auf der Station P22, Zimmer 11 gegen Ihren Willen festgehalten! Die Repressalien gegen Natascha gehen von Frau Dr. Beisser aus. Wir bitten alle Österreicher, die FÜR freie Meinungsäußerung und GEGEN willkürliche Zwangstherapie sind, Presse und Fernsehen zu informieren!!!

Mittlerweise sitzt Natascha in der Geschlossenen, in der ersten Stunde wurde sie dreimal penetrant gefragt, ob sie Pillen schlucken will. Auch ihr Handy wird nachts in Gewahrsam genommen, so dass sie nur tagsüber darüber verfügen darf. Der Datenschutz, an den sie sich hilfesuchend gewendet hat, hat Sie an die Polizei verfrachtet.

UPDATE (2. Juni 2010)

Teile dieses Artikels mussten aufgrund aktueller Entwicklungen bis auf Weiteres entfernt werden. Sobald sich gewisse Ungereimtheiten aufgeklärt haben, werden wir darüber berichten und uns gegebenenfalls um eine Richtigstellung bemühen.

Landesnervenklinik Sigmund Freud
Wagner-Jauregg-Platz 1, 8053 Graz
Tel: +43 (316) Zwei Eins Neun Eins (DW Station 22: 2414)
Fax: +43 (316) 21 91 3418
e-Mail: internet@lsf-graz.at
www.lsf-graz.at

UPDATE (30. Mai 2010)

Natascha ist wieder im “offenen Vollzug”, die Konfrontationen mit der Klinik und den zuständigen Ärzten hat gefruchtet. Morgen Vormittag entscheidet ein zuständiger Arzt (Name noch nicht bekannt) über die Entlassung.

Natascha bedankt sich bei allen, die ihr zur Seite stehen:
“Es gibt Kraft zu wissen, dass man nicht alleine ist.”

Damit wäre die Sache aber noch nicht aus der Welt. Täglich werden Menschen, die nicht der Norm entsprechen, als geisteskrank eingestuft und weggesperrt. Meistens ohne ersichtlichen Grund. Transparenz, Öffentlichkeit und Zusammenhalt ist in Fällen wie diesem enorm wichtig!

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