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KONY2012 – Graswurzelbewegung oder Kunstrasenpropaganda?

20.03.2012

Die von der Organisation “Invisible Children” ins Leben gerufene Kony2012-Kampagne erobert das Internet im Sturm. Weltweit bereiten sich vor allem Jugendliche auf den “Action Day” am 20. April vor und bestellen fleißig die zugehörigen Action Kits(inzwischen ausverkauft). Bewaffnet mit T-Shirts, Armbändern, Aufklebern und Postern sollen die via Facebook und Twitter frisch rekrutierten Anhänger einen weiteren “humanitären” US-Angriffskrieg unterstützen, um Joseph Kony dingfest zu machen. Dass Kony seit Jahren nicht mehr aktiv ist und in Uganda erst vor kurzem Erdölreserven entdeckt wurden, wird hierbei gerne verschwiegen. Die ganze Aktion stinkt zum Himmel, jedoch wird der altbekannte Geruch des Imperialismus diesmal mit einem neuen Parfüm übertüncht – während gegen Bin Laden, Hussein und Gadaffi noch mit herkömmlicher Propaganda mobil gemacht wurde, wird im Fall Kony eine virale Internet-Kampagne verwendet, die zudem auf eine deutlich jüngere Zielgruppe zugeschnitten ist. Man muss schließlich mit der Zeit gehen. Schade, dass die wahren Kriegsverbrecher von derartigem Enthusiasmus verschont bleiben. Wir warten noch vergeblich auf Bush-/Blair-/Cheney-/Rumsfeld-/Obama-/Kissinger-2012-Kampagnen…

 kenfm.de

Öffentliche Vorführungen des Kony2012-Videos in Uganda sorgten für Empörung unter den Einheimischen, die aufgrund mangelnden Internetzugangs oft gar nichts davon wussten:

 youtube.com/AlJazeeraEnglish

Auch Sanyu, deren Eltern in Uganda geboren und aufgewachsen sind, zweifelt an der Kony-Kampagne. Ihr YouTube-Video entwickelte sich rasch zu einer der bekanntesten Gegenstimmen im Internet:

 youtube.com/slubogo

Nochmal zur Erinnerung:

“Im Jahr 2001 war der böse Mann Osama bin Laden und das ferne Land war AfghanistanBilanz der humanitären Hilfsaktion durch die US-Armee in Afghanistan bisher: mehr als 30.000 Tote.

Im Jahr 2003 war der böse Mann Saddam Hussein und das ferne Land war Irak. Bilanz der humanitären Hilfsaktion durch die US-Armee in Irak bisher: vermutlich rund eine Million Tote.

Im Jahr 2011 war der böse Mann Muammar Gaddafi und das ferne Land war Libyen. Bilanz der humanitären Hilfsaktion durch die US-Armee in Libyen bisher: vermutlich mehr als 100.000 Tote.

Im Film ‘Kony 2012‘ von der Firma ‘Invisible Children’ aus der als Standort von US Special Forces bekannten Stadt San Diego ist der böse Mann Joseph Kony und das ferne Land Uganda.”

— nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/03/08/kony-2012-spendenaufruf-fur-mehr-krieg-in-afrika

Organisierter, ritueller Sexualmissbrauch in den höchsten Kreisen der Gesellschaft

01.06.2010

Hier geht es um eine sehr ernste Problematik, welche in unserer Gesellschaft wohl noch immer ein Tabuthema ist und die Dämonen mehr und heftiger denn je tanzen. Bitte macht es zum Thema, aber nehmt Euch in Acht. Beschützt Euch und Eure Lieben vor bösen Kräften und Machenschaften, die der Aufklärung der widerwärtigen Verbrechen entgegenwirken wollen und auch vor Mord nicht zurückschrecken. Schließt Euch Bewegungen und Aufklärungkampagnen an.

Liebe Mitmenschen, Freunde, Aktivisten und Betroffene,

Dies ist ein Aufschrei und Hilferuf für alle Kinder dieser Welt. Warum lassen wir es zu, daß unsere Kinder diesen Alptraum erleben müssen? Unsere Regierungen scheren sich einen Dreck, daß diese Verbrechen, die zu den schlimmsten in der Geschichte der Menschheit zählen, je aufgeklärt werden.

Es geht um einen weltweit mächtigen, straff organisierten Pädophilen-Mafia-Ring – Kinderhandel, Prostitution, Kinderpornografie und Vertreibung von sogenannten Snuff-Videos, in denen Kinder zu Tode gequält und sexuell missbraucht werden. Die grausamen Details wollen wir Euch an dieser Stelle ersparen. Man muss jedoch schon stark annehmen, daß der Staat damit sehr befangen ist, weil nichts getan wird und genau dieser Handel mit Kindern noch immer blüht, die Täter geschützt werden und die Opfer zu Tätern werden.


Beispiel DEUTSCHLAND
:

Der frühere SPD-Abgeordnete Jörg Tauss ist wegen Besitzes von Kinderpornos verurteilt worden. Ins Gefängnis muss der 56-jährige Politiker aber nicht. Staatsanwältin Stephanie Egerer-Uhrig sagte, er habe sich das einschlägige Material für rein private Zwecke beschafft, „um sich daran sexuell zu erregen“.

Siehe auch:
“Kinderporno-Verdacht auch bei der CDU” (Welt Online)
“Ehemaliger CDU-Abgeordneter wegen Kinderpornografie verurteilt” (Topnews.de)


Beispiel ÖSTERREICH
:

Auch “Chamäleon” Strache vertuscht!

Burgenland: Kinderporno-Skandal um FPÖ-Ortsparteichef

Die Samstagsausgabe der Tageszeitung “Österreich” berichtet von einem Kinderporno-Skandal in der FPÖ Burgenland. Ein Ortsparteichef aus dem Bezirk Eisenstadt/Umgebung soll kinderpornografisches Material aus dem Internet heruntergeladen haben; er stand angeblich bereits kurz nach den Gemeinderatswahlen 2007 vor Gericht. Wegen des illegalen Besitzes von kinderpornografischem Material und Weitergabe desselben soll der Mann zu vier Monaten bedingter Haft und zu 4.000 Euro Strafe verurteilt worden sein. Die in Österreich erhobenen Vorwürfe habe der angeklagte Politiker teilweise bestätigt.

Niederösterreich: FPÖ-Gemeinderat tritt zurück

Ein niederösterreichischer FPÖ-Gemeinderat hat seine Funktion zurückgelegt. Im Rahmen einer Kinderporno-Affäre fand bei dem Politiker, der seine Unschuld beteuert, eine Hausdurchsuchung statt. Nach einer Anzeige wegen Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie durchsuchte die Polizei das Büro des FPÖ-Politikers. Sein Computer wurde beschlagnahmt und die Festplatten durchsucht – er selbst spricht von einem Missverständnis. Er habe im Internet nur einen Chat-Room besucht. Man gehe davon aus, dass die Anzeige, die von einem Verein gegen Kinderpornografie im Internet erstattet wurde, zurückgelegt wird. Er ist mittlerweile als Gemeinderat zurückgetreten. In den kommenden Tagen will sich der Politiker mit seinen Anwälten beraten.

Siehe auch:
“Kinderporno-Affäre in St. Pölten: Strafantrag wurde bereits eingebracht!”
(News.at)


FAZIT
:

Alleine schon durch die schiere Anzahl der “voneinander unabhängigen Einzelfälle” innerhalb der katholischen Kirche sollte die Bevölkerung “den Braten riechen”, aber nichts geschieht. Als Lösung hört man immer nur “Zensur des Internet”, nach dem Motto: “Aus den Augen, aus dem Sinn”. Die wahren Täter, die diese Dinge nicht nur virtuell betreiben (welche noch zu den “harmloseren” zählen, da diese wenigstens zuhause bleiben), lassen sich aber dadurch nicht aufhalten. Mit der Zensur des Internet will man in Wirklichkeit nur wahre Informationen unterdrücken, damit die bezahlte Propaganda in der Mainstream-Presse weiterhin die wahren Schuldigen rein waschen kann.

Durch ihren Status, und beschützt durch ihr hochorganisiertes Geheimnetzwerk, zu denen Personen aus den höchsten Kreisen der Gesellschaft zählen, genießen diese Verbrecher weiterhin Immunität. Wenn diese Leute mit Einfluss ausgestattet sind, am Drücker sitzen und Macht ausüben, kurzum, wenn wir nicht aufpassen, dass sich ihre Macht in Grenzen hält, ficken sie ungestraft unsere Kinder, und wenn sie keine Pädophilen sind, ficken sie unser Bankkonto, unsere Freiheit und unser Leben…

Morddrohung gegen Sigmund-Freud-Klinik: Einseitige Berichterstattung verschweigt Zwangseinweisung

30.05.2010

Die Spin-Doktoren sind am Werk. Die Massenmedien haben die Natascha-Koch-Story zwar aufgegriffen, jedoch in einer sehr selektiven und verzerrenden Art und Weise. Natascha und die menschenrechtswidrigen Zwangseinweisungen der Sigmund-Freud-Klinik werden mit keinem Wort erwähnt, stattdessen konzentriert man sich einzig und allein auf Droh-Faxe, die angeblich an eine Ärztin geschickt wurden. Auf die Gründe wird – mit einer fast schon verdächtigen Behutsamkeit – nicht näher eingegangen und die Frage, was einen Menschen überhaupt zu so einer Tat veranlassen könnte, wird nicht ansatzweise gestellt. Hauptsache, es werden wieder einmal “Sicherheitsvorkehrungen verschärft”. Wie wäre es stattdessen mit Sicherheitsvorkehrungen gegen willkürliche psychiatrische Zwangsbehandlungen? Hier ein Beispiel, auf das uns Natascha persönlich aufmerksam machte:

Todesdrohung: Täter will Patientin freipressen

30. Mai 2010 (ORF Steiermark)

Eine Ärztin der Sigmund-Freud-Klinik in Graz wird von einem Unbekannten bedroht. Der Täter forderte von ihr mehrfach die Freilassung einer Patientin, sonst werde es Tote geben. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft.

Zwei Nachrichten per Fax

Zweimal sandte der Unbekannte in dieser Woche Faxnachrichten an die Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF), zuletzt Samstagabend. Er forderte darin die Freilassung einer bestimmten Patientin aus der geschlossenen Abteilung des Krankenhauses. Sollte seiner Aufforderung nicht entsprochen werden, drohte er, die Ärztin der Frau zu töten.

Personenschutz und Sicherheitsvorkehrungen

Als das zweite Fax eingelangt war, wurde die Polizei verständigt. Die behandelnde Ärztin der angesprochenen Patientin wurde daraufhin unter Personenschutz gestellt, ihre Wohnung wird überwacht. Auch rund um das Krankenhaus wurden verstärkt Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Fax kam über das Internet, Staatsanwalt hat Ermittlungen noch nicht zugestimmt

Wer die Nachrichten an die LSF verfasst und geschickt hat, ist noch völlig unklar. Das Fax von Samstagabend wurde über eine Website ohne Nummer geschickt. Derzeit warten die Kriminalisten auf eine Anordnung des Staatsanwalts, um die Spuren des Täters im Internet nachverfolgen zu können.”

Unsere Stellungnahme:

Wer auch immer diese Drohungen verschickt hat, tat dies von sich aus auf eigene Verantwortung und ist in keinster Weise mit Natascha Koch oder We Are Change verbunden. Entweder handelt es sich um einen bezahlten Provokateur oder schlicht und einfach um einen Idioten. Zu keinem Zeitpunkt haben wir zu Gewalt oder Androhung derselben aufgerufen. Dass die “Patientin” UNRECHTMÄSSIG und GEGEN IHREN WILLEN festgehalten wurde, verschweigt dieser Artikel. Das soll in keinster Weise die Drohungen rechtfertigen, lediglich die einseitige Berichterstattung aufzeigen, die an Propaganda grenzt. Die Sigmund-Freud-Klinik hat mit ihrer Vorgehensweise gegen Menschenrechte verstossen. Diese Tatsache wollten wir publik machen. Wie unabhängige Einzelpersonen auf diese Tatsachen reagieren, liegt nicht in unserer Verantwortung. Der Absender dieser Drohung hat ohne jeden Zweifel falsch gehandelt, jedoch hätte der Artikel – sofern es noch so etwas wie objektive Berichterstattung in diesem Land gibt – auch die (offensichtlichen) Gründe beleuchten sollen, die ihn zu dieser Tat bewegt haben.

Siehe auch:
“Misshandlung in Grazer Sigmund-Freud-Klinik und die Folgen” – Erfahrungsbericht eines ehemaligen Patienten
“Folterkommission prüfte die Psychiatrie in Graz”, Kleine Zeitung, 5. März 2009

Natascha Koch: Zwangsaufenthalt in der Psychiatrie!

29.05.2010

29. Mai 2010, We Are Change Austria

Wie wir heute nachmittag erfuhren, wurde Natascha Koch gestern zu einem Polizeitermin gelockt und von dort gegen ihren Willen in die Sigmund-Freud-Klinik in Graz verschleppt.

Man hat ihr nahe gelegt, sich nicht mehr mit “diesen Dingen” zu beschäftigen und auch ein Jan van Helsing wäre Tabu. Man sagte ihr, sie hätte massive Wahrnehmungsprobleme und bot ihr die Einnahme von Medikamenten an.

NATASCHA KOCH BENÖTIGT DRINGEND HILFE!

Unsere Gleichgesinnten, die in der Nähe von Graz ansässig sind, werden gebeten, sofort AKTIV zu werden und die sofortige Freilassung zu verlangen!

Natascha Koch wird auf der Station P22, Zimmer 11 gegen Ihren Willen festgehalten! Die Repressalien gegen Natascha gehen von Frau Dr. Beisser aus. Wir bitten alle Österreicher, die FÜR freie Meinungsäußerung und GEGEN willkürliche Zwangstherapie sind, Presse und Fernsehen zu informieren!!!

Mittlerweise sitzt Natascha in der Geschlossenen, in der ersten Stunde wurde sie dreimal penetrant gefragt, ob sie Pillen schlucken will. Auch ihr Handy wird nachts in Gewahrsam genommen, so dass sie nur tagsüber darüber verfügen darf. Der Datenschutz, an den sie sich hilfesuchend gewendet hat, hat Sie an die Polizei verfrachtet.

UPDATE (2. Juni 2010)

Teile dieses Artikels mussten aufgrund aktueller Entwicklungen bis auf Weiteres entfernt werden. Sobald sich gewisse Ungereimtheiten aufgeklärt haben, werden wir darüber berichten und uns gegebenenfalls um eine Richtigstellung bemühen.

Landesnervenklinik Sigmund Freud
Wagner-Jauregg-Platz 1, 8053 Graz
Tel: +43 (316) Zwei Eins Neun Eins (DW Station 22: 2414)
Fax: +43 (316) 21 91 3418
e-Mail: internet@lsf-graz.at
www.lsf-graz.at

UPDATE (30. Mai 2010)

Natascha ist wieder im “offenen Vollzug”, die Konfrontationen mit der Klinik und den zuständigen Ärzten hat gefruchtet. Morgen Vormittag entscheidet ein zuständiger Arzt (Name noch nicht bekannt) über die Entlassung.

Natascha bedankt sich bei allen, die ihr zur Seite stehen:
“Es gibt Kraft zu wissen, dass man nicht alleine ist.”

Damit wäre die Sache aber noch nicht aus der Welt. Täglich werden Menschen, die nicht der Norm entsprechen, als geisteskrank eingestuft und weggesperrt. Meistens ohne ersichtlichen Grund. Transparenz, Öffentlichkeit und Zusammenhalt ist in Fällen wie diesem enorm wichtig!

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(Click HERE to read the English version of this article)


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