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Warum haben “primitive” Völker keine Zahnprobleme? – Die Forschungen von Dr. Weston Price

16.05.2012

Dr. Weston Price (1870–1948) bereiste im Zuge seiner Forschungsarbeiten Jahrzehnte lang alle Naturvölker dieser Erde und konnte eindrucksvoll beweisen:

Naturbelassene Nahrung hält gesund, moderne Industrienahrung (kaputt raffiniertes Lagerfutter) macht krank.

Albert von Haller, Publizist und Schriftsteller, hat die Erkenntnisse von Dr. Weston Price in seinem aufschlussreichen Buch “Gefährdete Menschheit” zusammengefasst und auch mit vielen Bildern dokumentiert:

Naturvölker, die ihrer Ur-Nahrung treu geblieben waren, konnten sich trotz mangelhafter Zahnpflege bester Zahngesundheit und allgemeiner Gesundheit erfreuen, bis ins hohe Alter. Seuchen aller Art gingen fast spurlos an diesen Naturvölkern vorbei oder trafen sie in weit geringerem Ausmaß als die von der Zivilisation durchsickerten Bevölkerungsschichten.

Der Übergang zu den westlichen Ernährungsgewohnheiten führte bei den Naturvölkern

  • schon innerhalb der ersten Generation explosionsartig zu Zahnkaries
  • zur Anfälligkeit für die verschiedensten chronischen Krankheiten, welche die moderne westliche Welt vor schier unlösbare Probleme stellt
  • zu Konstitutionsveränderungen, welche bei jungen Frauen zu Problemen bei der Geburt führten
  • zum Verlust der schönen breiten Zahnbögen und tadellosen Zahnstellung
  • zu Kieferverengungen und in der Folge zu massiven Zahnfehlstellungen
  • sowie degenerativen Abweichungen der Gesichtszüge
  • in der zweiten Generation traten massive Veränderungen des Rassetyps auf, sodass Indianer vom Aussehen her nicht mehr von Mitteleuropäern unterschieden werden konnten
  • auffällig war, dass die Anomalien bei den Eltern weit geringer waren als bei den Kindern – ein Zeichen dafür, dass die Degeneration sich von Generation zu Generation massiv verstärkte
  • je schneller die entwerteten, industrialisierten Nahrungsmittel in die abgeschiedenen Orte gelangten, umso schneller vollzog sich der Wandel von Gesundheit zur Krankheit

Schweizer Kinder aus dem abgeschiedenen, ländlichen Lötschental (30er Jahre)

Schweizer Kinder aus modernisierten/industrialiserten Gegenden (30er Jahre)

Quellen und weiterführende Links:

Russische Studie bestätigt: Gen-Nahrung führt zu Unfruchtbarkeit und erhöhter Kindersterblichkeit

13.08.2010

Der russische Biologe Alexej V. Surov wollte untersuchen, ob Monsantos Gen-Soja, das auf 91% der amerikanischen Sojafelder angebaut wird, zu Wachstums- oder Fortpflanzungsproblemen führt. Was er herausfand, könnte vielleicht eine ganze Multi-Milliarden-Dollar-Industrie in die Knie zwingen.

Nachdem drei Generationen von Hamstern zwei Jahre lang mit dem Gen-Soja gefüttert wurden (es gab mehrere Gruppen mit unterschiedlich hohen Gensoja-Anteilen in der Diät), waren die Ergebnisse verheerend. Bereits in der dritten Generation waren die meisten Versuchstiere unfruchtbar. Ausserdem war das Wachstum der jungen Hamster stark vermindert, und die Sterblichkeitsrate unter den Neugeborenen stieg stark an. Diese Ergebnisse waren am deutlichsten bei der Gruppe mit dem maximalen Gensoja-Konsum zu beobachten.

Als wäre das nicht schon schockierend genug, wuchsen den Hamstern der dritten Generation Haare im Mund – ein bekanntes, aber an und für sich sehr seltenes Phänomen, das bei den Hamstern auf Gensoja-Diät vermehrt auftrat.

Eine russische Studie, die bereits 2005 von Irina Ermakova durchgeführt wurde, scheint diese Ergebnisse zu bestätigen.

Bei Ratten, die mit Gensoja gefüttert wurden, starben innerhalb drei Wochen mehr als die Hälfte aller Nachkommen. Die überlebenden Jungen waren kleiner als ihre GMO-freien Artgenossen und außerdem unfruchtbar.

Die Hoden von männlichen Ratten
verfärbten
sich nach längerer Gensoja-Diät dunkelblau:

Italienische Wissenschaftler fanden in einem Tierversuch mit Mäusen Ähnliches heraus und konnten zusätzlich eine Schädigung der Spermien und der DNA feststellen.

Eine österreichische Studie, veröffentlicht im November 2008, führte zu denselben Ergebnissen mit Gen-Mais. Auch hier kam es bei den Versuchsmäusen zu einem signifikanten Anstieg von Unfruchtbarkeit und Wachstumsstörungen ab der dritten Generation.

Quellen:
“Russia says genetically modified foods are harmful”, Maria Domnitskaya, The Voice of Russia
“Genetically Modified Soy Linked to Sterility, Infant Mortality”, Institute for Responsible Technology

Alex Jones,
“Food: The Ultimate Secret Exposed”,
Videobericht, Infowars.com, 29. Juli 2010
(Deutsche Synchronfassung von InfokriegerBerlin)

Marie-Monique Robin,
“Monsanto: Mit Gift und Genen”
(Le monde selon Monsanto)
,
Dokumentarfilm, Frankreich 2008

Dipl. Ing. Volker Helldorf / Richard Leopold Tomasch,
“Die Gefahr der Grünen Gentechnik”,
Vortrag, 1. AZK-Konferenz, Chur (Schweiz), 23. Februar 2008

Die Milchlüge

06.06.2010


Ist Milch wirklich so gesund, wie uns gesagt wird? Der ehemalige Gehirnchirurg und Ernährungsmediziner Dr. Russell Blaylock widerspricht der gängigen Meinung:

Vermeiden Sie alle Kuhmilchprodukte, außer einer minimalen Menge an Butter. Das heißt, kein Käse, keine Milch, keine Eiscreme.”

Einige seiner Patienten haben nach diesem Ratschlag aufgehört, zu ihm zu kommen, besonders wegen dem Teil mit der Eiscreme. Die Wahrheit ist aber, dass Menschen nie dazu bestimmt waren, Kuhmilch zu konsumieren. Die Promis mit den Milchbärten sagen uns zwar ständig, dass unsere Kinder nicht wachsen und unsere Knochen zerbröseln, wenn wir nicht täglich einen Viertelliter Muh-Saft trinken, aber das ist eine Lüge, schlicht und ergreifend. Denken Sie mal darüber nach: Warum sollen Menschen die einzigen Säugetiere auf dem Angesicht der Erde sein, die nach der Stillperiode Milch benötigen? Vor allem die Milch einer fremden Spezies? Elefanten, die ein gesundes Gewicht von fünf Tonnen erreichen, ohne in zwei Hälften zu brechen, schaffen es schließlich auch, Milch zu vermeiden. Dasselbe gilt auch für Giraffen und Nashörner.

In der Tat ist Milch sehr schädlich für die Meisten von uns. Es wurde sogar entdeckt, dass der Milchkonsum von Kindern unter zwei Jahren einer der Hauptgründe für Kinderdiabetes ist. Der Grund dafür scheint zu sein, dass Milchproteine starke Ähnlichkeiten mit körpereigenen Proteinen aufweisen, die in den “Langerhansschen Inseln” in der Bauchspeicheldrüse vorkommen – diese sind für die Produktion von Insulin verantwortlich. Der Körper attackiert dadurch fälschlicherweise nicht nur die Milchproteine, sondern auch die Insulinzellen – ein Phänomen, das als “Molekulare Mimikry” bezeichnet wird.

Trotz der Tatsache, dass schon seit 1999 (und davor) unzählige Wissenschaftsmagazine von dieser Entdeckung berichteten, haben es die Medien bisher verabsäumt, den Müttern dieser Welt von Kuhmilch als Kindernahrung abzuraten. Warum das so ist? Wegen der Macht und dem Einfluss der Milchproduzenten – die selben Typen, die die Milchbart-Werbungen erfunden haben.

Wozu produziert dann die Kuh soviel Milch, mögen Sie jetzt fragen. Tatsache ist, dass die Milch jeder Spezies individuell und nur für deren Nachwuchs gedacht ist.Daher wird sie auch nur dann produziert. Kühe geben normalerweise nur Milch, wenn sie auch kalben.

Die heutige Milchkuh ist eine Qualzucht. Ihre Milchleistung wurde von 1.500 Liter pro Jahr (1950) auf 6.000 Liter pro Jahr (1990), mittlerweile auf 10.000 Liter pro Jahr gesteigert. Für das Tier bedeutet das ständige Schmerzen durch ein viel zu großes, zum Bersten gefülltes Euter, das zehnmal mehr Milch enthält als ein Kalb benötigen würde.

Außer selektiver Zucht gibt es noch andere Methoden, um höhere Erträge zu erzielen. Bei der Milchbildung, der sogenannten Laktation wird normalerweise nur ein Zehntel des von der Kuh aufgenommenen Proteins in Milch umgewandelt. Um die Laktation zu steigern, werden die Tiere mit Proteinpellets aus gepresstem Getreide gefüttert. Diese für sie unnatürliche Nahrung führt zu Stoffwechselproblemen. Hormone und unregelmäßige Melkzyklen treiben die Laktation ebenfalls an.

Als Alternative zu Kuhmilch bietet sich zunächst Sojamilch an – doch auch hier lauern Gefahren. Soja enthält sehr viel Glutaminsäure, eine natürliche Form von Glutamat, und viele Soja-Produkte werden zusätzlich noch hydrolysiert, d.h. die Sojaproteine werden isoliert. Dadurch entstehen für den Menschen gefährliche Konzentrationen an isoliertem Glutamat – ähnlich wie bei künstlichen Geschmacksverstärkern. Weitaus verträglichere Alternativen sind zum Beispiel Hafer- oder Reismilch.

Quellen:
“Health and Nutrition Secrets That Could Save Your Life: Harness Your Body’s Natural Healing Powers”, Dr. Russell L. Blaylock, Health Press
“Die Milch – Motor der Fleischindustrie, Ursache zahlreicher Krankheiten”, Die Tierfreunde e.V.
“Interview with Dr. Russell Blaylock on devastating health effects of MSG, aspartame and excitotoxins”, Mike Adams, NaturalNews.com

Gehirnzerstörer Glutamat – Geschmack auf eigene Gefahr

25.04.2010

Noch immer wird der Geschmacksverstärker Glutamat in unzähligen Fertignahrungsmitteln und Würzmitteln eingesetzt, obwohl bekannt ist, dass Glutamat gesundheitsschädlich ist.

Mononatriumglutamat ist ein häufig benutzter Zusatzstoff in Nahrungsmitteln.

Geschmacksverstärker sind chemische Substanzen

Industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren, um den Absatz theoretisch geschmacklich ungenießbarer Produkte zu ermöglichen.

Da die verschiedenen, gebräuchlichen Glutamate (Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat und Glutaminsäure) in ihrer Wirkungsweise nahezu identisch sind, soll im Folgenden von “dem” Glutamat die Rede sein.

Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht, und von dort direkt in unser Gehirn gelangt, weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut-Hirn-Schranke zum Teil problemlos überwinden.

Glutamat als Suchtmittel

Im Unterschied zu den bekannteren Rauschgiften macht Glutamat nicht vorwiegend “high”, sondern es erzeugt künstlich Appetit, indem es u.a. die Funktion unseres Stammhirns stört. Das Stammhirn (limbisches System) regelt neben den elementaren Körperfunktionen unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch den Hunger. Durch die Störungen verursacht das Glutamat Schweißausbrüche und Streßwirkungen wie Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen. Es führt bei sensibleren Menschen häufig zu Migräne. Die Sinneswahrnehmung wird deutlich eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehrere Stunden lang nachhaltig ab. Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle bewirken oder sogar zum Soforttod durch Atemlähmung führen.

In Tierversuchen schwere Gehirnschäden festgestellt

In Tierversuchen führte der Geschmacksverstärker Glutamat zu schweren Gehirnschäden; wurde es schwangeren Ratten über die Nahrung in Dosierungen verabreicht, wie sie z. B. in Kartoffelchips oder Fertigsuppen durchaus üblich sind, so konnte sich beim Embryo im Mutterleib kein voll funktionsfähiges Nervensystem mehr entwickeln. Die Neugeborenen wären wahrscheinlich in der Natur nicht überlebensfähig gewesen. Auch bei erwachsenen Tieren traten deutliche Gehirnveränderungen auf. Auch die schwersten Gehirnschäden nach dem Schlaganfall entstehen nicht dadurch, dass der Sauerstoffmangel sehr viele Gehirnzellen zerstört; die wenigen wirklich so zerstörten Zellen setzen u.a. große Mengen an Glutamat frei, das die eigentliche Hauptzerstörung verursacht.

Hand auf – und keiner spricht drüber?

Die Nahrungsmittelindustrie nimmt solches in Kauf und hat vermutlich mit großzügigen Geldspenden bewirkt, dass sich aus den wenigen Zeitungsanzeigen gegen Glutamate kein Skandal entwickeln konnte. Vom Einsatz solcher “Geschmacksverstärker” hängen Milliardenbeträge ab; würde z.B. der Eigengeschmack von Tüten-Spargelcremsuppe plötzlich wahrnehmbar, so würde deren nach salziger Mehlpampe schmeckendes Aroma vermutlich von der Mehrheit der Menschen als ungenießbar empfunden.

Glutamat in der Nahrung schädigt die Netzhaut

Das Essverhalten der Menschen kann unter Umständen eine spezielle Form des Glaukoms auslösen.

Wer über längere Zeit viele, mit dem Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat versetzte Speisen isst, riskiert sein Augenlicht. Das fanden Wissenschaftler um Prof. Dr. Hiroshi Ohguro von der Universität Hirosaki, Japan, laut einem aktuellen Bericht der Fachzeitschrift New Scientist heraus. Danach konnten die Forscher in Experimenten mit Ratten zeigen, dass Tiere, die sechs Monate lang Futter mit hohem Glutamat-Anteil erhielten, deutlich dünnere Netzhäute entwickelten und nach und nach sogar ihre Sehkraft verloren.

Geschmacksverstärker reichern sich an

Forschungsleiter Ohguro bestätigte zwar, dass in der Studie teilweise sehr hohe Glutamat-Mengen eingesetzt wurden, wollte aber keine genaue Untergrenze für eine völlige Unbedenklichkeit des Stoffes nennen. Bei geringeren Dosen in der Nahrung könnte sich die Wirkung möglicherweise erst nach einigen Jahrzehnten zeigen. Ohguros Ansicht nach erklären die neuen Forschungsergebnisse vielleicht auch, warum in Ostasien – wo Mononatriumglutamat (MSG) vielen Speisen beigemengt wird – eine spezielle Form des Grüner Stars (Glaukom) ohne den üblicherweise erhöhten Augeninnendruck so stark verbreitet ist.

INTERVIEW MIT HANS-ULRICH GRIMM

Der Blick von Hans-Ulrich Grimm hinter die Kulissen der bunten Nahrungsmittelwelt geht tief. Seine Bücher wie Die Suppe lügt lesen sich wie Ernährungs-Krimis. Mit dem ehemaligen Spiegel-Redakteur sprach Foodwatch über sein Werk Die Ernährungslüge.

foodwatch: Industriell gefertigte Lebensmittel enthalten häufig Geschmacksverstärker wie Glutamat. Was ist das Problem bei diesen Stoffen?

Grimm: Glutamat kann neurotoxisch wirken und Hirnzellen töten. Das ist bereits seit 1969 bekannt. Inzwischen weiß man, dass Glutamat bei Krankheiten wie Alzheimer, Multipler Sklerose oder Parkinson eine unheilvolle Rolle spielt. Die Industrie hat immer dagegen gehalten mit Studien, die das Gegenteil beweisen wollten. Ihr zentrales Argument: Der normale Mensch nähme nur relativ wenig Glutamat zu sich. Tatsächlich hat sich der weltweite Konsum in den letzten Jahrzehnten aber verfünffacht. Und das ist nur der Durchschnittswert. Wer sich häufig von Fertiggerichten ernährt oder gern zu würzigen Snacks greift, ist viel höheren Dosen ausgesetzt. Auch in Salami oder Leberwurst steckt oft Glutamat.

foodwatch
: Natürlicher Weise kommt diese Substanz ebenfalls in Lebensmitteln vor, zum Beispiel in Bohnen, Tomaten oder Käse. Sogar unser Körper enthält beträchtliche Mengen davon. Wo liegt der Unterschied zu industriell zugesetztem Glutamat?

Grimm: Beim Menschen liegt es überwiegend gebunden im Organismus vor. Nur ein paar Gramm sind frei verfügbar. Als Botenstoff erfüllt ein Teil davon wichtige Funktionen, zum Beispiel im Hirn und im Darm. Wer extra zugesetztes Glutamat im Essen hat, kaut schneller, schluckt schneller. Insgesamt isst man hastiger und vor allem mehr. Die Appetitsteuerung gerät aus der Balance. Übergewicht kann also auch auf das Konto dieser Substanz gehen. Von den möglichen, langfristigen Folgen für unser Nervensystem ganz zu schweigen. Außerdem gibt es viele Menschen, die empfindlich auf Glutamat reagieren. Das geht bis zu Lähmungserscheinungen und extremen Kopfschmerzen.

foodwatch
: Wieso ist Glutamat – trotz der warnenden Stimmen – nach wie vor ein erlaubter Zusatzstoff?

Grimm
: Viele von den Studien, auf die sich dann wieder Unbedenklichkeits-Gutachten stützen, stammen von der Industrie. Das wichtigste deutsche Entlastungspapier, das so genannte Hohenheimer Konsensus-Papier, ist von der Glutamat-Industrie bestellt und bezahlt worden. Selbst hoch angesehene Wissenschaftler, etwa der derzeitige Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, lassen sich für solche Gutachten vor den Karren der Hersteller spannen.

foodwatch
: Lässt sich zweifelsfrei erkennen, ob ein Lebensmittel Glutamat enthält?

Grimm
: Fatalerweise nicht. Teilweise wird zwar ausdrücklich deklariert oder zumindest die Zusatzstoffnummer, E620 bis E625, angegeben. Gerne versteckt die Industrie Geschmacksverstärker aber auch hinter zusammenfassenden Bezeichnungen wie “Würze”, “Aroma” oder “Hefeextrakt” – selbst im Biobereich. Trotzdem wird oft mit “frei von zugesetzten Geschmacksverstärkern” geworben. Und auf den Speisekarten in der Gastronomie steht schon gar nicht, ob mit oder ohne Glutamat gekocht wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, muss also bei den Köchen nachfragen und beim Einkauf auf das Kleingedruckte achten.

VERSTECKTES GLUTAMAT:
DIE GÄNGIGSTEN “CODENAMEN”

Hinter den folgenden E-Nummern verbergen sich Glutamate:

E620 – Glutaminsäure
E621 – Mononatriumglutamat (engl. monosodium glutamate)
E622 – Monokaliumglutamat (engl. monopotassium glutamate)
E623 – Calciumglutamat
E624 – Monoammoniumglutamat
E625 – Magnesiumglutamat

Diese Bezeichnungen gelten allerdings nur für Glutamate in “Reinform” (>99%). Substanzen, die weniger als 99% enthalten, werden unter unzähligen anderen Namen verarbeitet.

Zutaten, die IMMER Glutamat enthalten (ca. 30-80%):

Hefeextrakt
autolysierte Hefe
hydrolysierte (Pflanzen-/Gemüse-) Proteine
hydrolysiertes Hafermehl
Pflanzenproteinextrakt
Natriumkaseinat
Calciumkaseinat
texturierte (Soja-/Gemüse-) Proteine (TVP‘s)

Zutaten, die SEHR OFT Glutamat enthalten (ca. 10-40%):

Malzextrakt
Maltodextrin/Maltodextrose
fermentierter Weizen
(natürliche) Aromen
(pflanzliche/flüssige/Speise-/Fleisch-/Soja-) Würze/Gewürze
gekörnte Brühe
Brühwürfel

Zutaten, die Glutamat enthalten KÖNNEN (bis zu 12%):

Carrageenan
Enzyme
(konzentrierte/isolierte) Weizen-/Sojaproteine
Sojamilch
Pektin
Lecithin

EXCITOTOXINS
Ein Vortrag von Dr. Russell L. Blaylock
(englisch)

Quellen:
Zentrum-der-Gesundheit.de
Foodwatch.de
Dr. Russell L. Blaylock, “Excitoxins: The Taste That Kills”
MSGmyth.com
TruthInLabeling.org

Gut Zum Leben (www.GZL.com)
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