Archive for the ‘Medizin & Pharma’ category

Jugendamt – Unrecht im Namen des Volkes

21.07.2013

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Lukas (17) ist verzweifelt. “Meine kleine Schwester, die vor einer Woche das Licht der Welt erblickt hat, soll vom Jugendamt entführt werden und nach deren Vorschrift erzogen werden. In welcher Scheindemokratie bzw. Scheinwelt leben wir eigentlich?”

Lukas’ Mutter, Barbara Seebald (jene Frau, die Anfang Juli vom Landesgericht Graz vom Anklagepunkt freigesprochen wurde, ihre heute vierjährige Tochter absichtlich mit dem HI-Virus angesteckt zu haben) hat vor einer Woche ein gesundes Baby geboren. Das Mädchen wird zur Zeit in einem burgenländischen Landeskrankenhaus (Österreich) medizinisch behandelt, obwohl das Ergebnis des Bluttests noch nicht feststeht.

“Die Schwangerschaft war teilweise sehr anstrengend”, berichtet die Mutter. “Ich konnte die Schwangerschaft nicht richtig genießen, wie es eigentlich üblich sein sollte, ich hatte Angst, dass es wieder so werden würde wie bei Muriel. Das Jugendamt hat mir im neunten Monat damit gedroht, mir das Baby wegzunehmen, wenn ich keinen Kaiserschnitt machen lasse…

Muriel, die zweitjüngste Tochter wurde 2010 vom Jugendamt und den Behörden entführt und wohnt seitdem in einem SOS Kinderdorf in Niederösterreich, weit entfernt vom Wohnort der Mutter. Der Grund: Die Mutter würde, nachdem sie das Kind absichtlich durch vaginale Hausgeburt und Stillen mit dem HI-Virus angesteckt hat, ihm auch noch die lebensnotwendigen “AIDS-Medikamente” vorenthalten, denn sie sei “AIDS-Leugnerin”. Dass die werdende Mutter damals negativ auf HIV getestet wurde, was auch im Mutter-Kind-Pass ersichtlich war, wurde und wird bis heute nicht berücksichtigt.

Um dieses Mal alles “richtig” zu machen, entschied sich Barbara für eine Entbindung durch Kaiserschnitt in einem Krankenhaus, hat der schulmedizinischen Behandlung des Kindes zugestimmt und hat auch die vom Krankenhauspersonal angebotenen Medikamente eingenommen, um die Milchproduktion zu stoppen. “Ich habe bereits in der Schwangerschaft beschlossen, nicht zu stillen, habe die Hormone zum Abstillen geschluckt und trotzdem hat das alles nichts genützt”. Barbara ist mit ihren Nerven am Ende. “Ich habe zu einer Ärztin gesagt, wenn sie mir das Baby auch noch wegnehmen, endet das in einer Tragödie – mir wurde dann unterstellt, ich würde Drohungen aussprechen.”

Die Entlassung von Mutter und Kind wurde bereits vom Jugendamt Leibnitz (Steiermark) durch Erteilen eines Ausfolgeverbots an das Krankenhaus verhindert. Seit Tagen warten die Eltern darauf, mit ihrem Baby nach Hause fahren zu dürfen. Der Kindesvater versucht, gefasst zu wirken. Mit ruhiger Stimme meint er: “Ich bin ihnen nicht böse, sie wissen es nicht besser und glauben, richtig zu handeln, wenn sie Mutter und Kind in dieser wichtigen Prägungsphase trennen…”

In den kommenden 3 Tagen wird darüber entschieden, ob das neugeborene Mädchen die nächste Zeit bei einer Pflegefamilie verbringen wird. Auf Wunsch des Jugendamtes und der Ärzte, soll das Kind, unabhängig von HIV-Status, mindestens 6 Wochen mit “AZT” behandelt werden. “Die tägliche Medikamentenverabreichung gehöre kontrolliert”, so das Jugendamt. Dem guten Willen der Eltern wird nicht geglaubt. “Ich würde auch zustimmen, dass jeden Tag jemand bei uns vorbeikommt, um meinem Kind die Medikamente zu geben und um zu kontrollieren, dass ich abgestillt habe. Das ist doch mein Baby, es gehört zu mir. Wenn sie’s mir wegnehmen, dann überlebe ich das dieses Mal nicht.” Mit blassem Gesicht und Tränen in den Augen macht sich Barbara Seebald auf den Weg zurück zu ihrer kleinen Tochter, auf die Station für Infektionskrankheiten…

Ich suche nach Logik, doch finde sie nicht. Je mehr ich darüber nachdenke, desto größer wird die Angst um die eigenen Kinder. Wie kann ein “Amt” ohne konkrete Angaben von Gründen willkürliche Entscheidungen treffen, die Auswirkungen auf mehrere Menschenleben haben? Wo ist die Menschlichkeit? Wer oder was versucht, Mütter von ihren Kindern zu trennen? Von wem werden wir regiert? Und WARUM schauen die meisten einfach zu, oder noch schlimmer, weg?! Unrecht im Namen des Volkes.

Wir bitten um Solidarität, in welcher Form auch immer.

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Kontaktaufnahme mit Barbara Seebald:
E-Mail an eva.r1@gmx.at (wird weitergeleitet)

Update 01.08.2013

Barbara Seebald durfte heute gemeinsam mit ihrem Baby das Krankenhaus verlassen und kann jetzt endlich das neue Familienglück zuhause im Kreise ihrer Liebsten genießen.

Herzlichen Dank an RA Mag. Stefan Traxler, der hervorragende Arbeit geleistet hat; an die Bezirkshauptmannschaft Leibnitz (Dr. Wolfgang Klemencic) und an alle Unterstützer!

Hanfsaft kann Leben retten

16.05.2012

Reiner Hanfsaft (d.h. ohne Beigabe von Fett oder Alkohol) ist nicht psychoaktiv, kann aber Tumore schrumpfen lassen – und noch viel mehr.

Diese junge Dame heißt Kristen Peskuski. Seit frühester Kindheit war sie von Krankheiten geplagt, unter anderem Arthritis, Lupus, Endometriosis, Blutarmut, Hypoglykämie (Unterzuckerung) und chronische Nebenhöhlenentzündung.

Als Teenager wurde sie zunehmend allergisch auf viele der Antibiotika, die ihr verschrieben wurden, was ihren Umgang mit Infektionen erschwerte. Zusätzlich wurde in dieser Zeit eine Blasenentzündung festgestellt. Die Schmerzen wurden so intensiv, dass Kristen bereit war, alles auszuprobieren. Die westliche Medizin konnte ihr aber nur mehr eine Chemotherapie via Katheter anbieten.

Sie nahm 30 Kilo zu, und ihre Endomitriosis wurde so schlimm, dass die Ärzte ihr nahelegten, sich die Gebärmutter operativ entfernen zu lassen. Kristen lehnte ab und klammerte sich an ihrem Traum fest, einmal Mutter zu werden. Als Alternative bot man ihr nur höhere Dosen, und eventuell Psychopharmaka gegen Depressionen.

Schließlich verlor Kristen ihre Blasenfunktion völlig und musste sich zum Urinieren selbst einen Katheter anlegen, bis zu 6x täglich. Dreieinhalb Jahre lang war sie bettlägerig. Die Ärzte gaben jede Hoffnung auf und änderten ihre Strategie – keine Heilung, keine Diagnosen, nur noch Schmerzbetäubung. Kristen sah sich ihrem Ende nah.

Sie erinnerte sich an die positiven Effekte von Marihuana, mit dem sie als Teenager experimentierte, aber seit ihrem Umzug von Kalifornien nach Illinois nicht mehr beschaffen konnte, und fällte im Jahr 2003 eine drastische Entscheidung: das Absetzen aller Medikamente, “cold turkey”. Es folgten drei furchtbare Wochen voller Entzugserscheinungen. Wenn die Schmerzen zu stark wurden, rauchte sie Cannabis. Ihr Zustand besserte sich – sie ging wieder zur Schule und begann zu arbeiten. Jedoch war es schwierig, Cannabis mit der gewünschten Regelmäßigkeit bzw. in den erforderlichen Mengen aufzutreiben, und im Jahr 2005 bekam sie eine Racheninfektion, was ihr das Rauchen unmöglich machte. Sie begann wieder Schmerzmittel zu nehmen, ohne die sie bald nicht mehr aus dem Bett kam.

Die Ärzte diagnostizierten eine Reihe von Allergien – Bäume, Gras, Schimmel, Staub, “so gut wie alles”, wie Kristen sagt – und empfahlen ihr totale Quarantäne: keine Schule, keine Arbeit, völlige Abschottung von der Außenwelt. Keine schönen Aussichten für eine 23jährige.

2006 beschloss Kristen, nach den Ursachen zu suchen, statt sich auf Symptome zu konzentrieren. Aufgrund ihrer positiven Erfahrungen mit Cannabis befasste sie sich intensiv mit dem endogenen Cannabinoidsystem des menschlichen Körpers, durch das unsere Zellen miteinander kommunizieren. Sie vermutete einen Cannabinoidmangel als Grund für ihren Zustand und begann, selbst Hanf anzubauen und täglich zu konsumieren, geraucht sowie oral (z.B. als Joghurt). Ihre Gesundheit verbesserte sich enorm, aber Kristen war das nicht genug.

Dann lernte sie Dr. William Courtney kennen. Er riet Kristen dazu, Cannabis roh zu sich zu nehmen. Die meisten Patienten können nur ca. 10mg THC auf einmal konsumieren, da sonst die psychoaktiven Wirkungen zu intensiv werden. Es gibt im Hanf zwei Formen von THC, nämlich THC und THC-Säure (THCA). Wird die Pflanze getrocknet und erhitzt, wandelt sich THCA in THC um, was die psychoaktive Potenz erhöht – das Essen von rohen Pflanzen hingegen hat keinen psychoaktiven Effekt, auch bei hochpotenten Exemplaren. Dazu kommt, dass Trocknen/Erhitzen andere wertvolle Cannabinoide zerstört.

Kristen und Dr. Courtney wurden gute Freunde, und schließlich ein Paar. Nach vielen Jahren intensiver Einnahme von Cannabinoiden war Kristens Gesundheit so weit regeneriert, dass sie schwanger werden konnte, obwohl unzählige Ärzte das Gegenteil behaupteten. Obwohl sie anfangs glaubte, dass sie einen Kaiserschnitt benötigen würde, verlief die Geburt völlig normal.

“Rohes” Cannabis ist also ideal für Menschen, die die Heilkraft von Hanf nutzen, aber psychoaktive Nebenwirkugen vermeiden wollen. In dieser Hinsicht gilt: je frischer, desto besser. Frisch gepflückte Blätter und Blüten werden entsaftet und getrunken. Der Hanfsaft ist bis zu 3 Tage im Kühlschrank haltbar, und Dr. Courtney empfiehlt die Einnahme gleichmäßig über den Tag zu verteilen, also 4-5 mal täglich bzw. alle paar Stunden. Der intensive Geschmack der Blätter kann durch Beigabe von Apfel-, Karotten-, Zitronen- oder Grünkohlsaft übertüncht werden, was natürlich auch gesund ist.

Für chronische Patienten empfiehlt Dr. Courtney eine Dosis von 15 Blättern und 2 Blüten täglich. Die Blüten sollten hierbei 5-10 cm lang sein und dann geerntet werden, wenn die Härchen klar bis milchig sind, aber noch nicht braun. Besonders Menschen mit Entzündungen und geschwächten Immunsystemen sollten von diesem Rezept profitieren können.

youtube.com/cbd600 

morxn.com

Quellen und weiterführende Links:

Warum haben “primitive” Völker keine Zahnprobleme? – Die Forschungen von Dr. Weston Price

16.05.2012

Dr. Weston Price (1870–1948) bereiste im Zuge seiner Forschungsarbeiten Jahrzehnte lang alle Naturvölker dieser Erde und konnte eindrucksvoll beweisen:

Naturbelassene Nahrung hält gesund, moderne Industrienahrung (kaputt raffiniertes Lagerfutter) macht krank.

Albert von Haller, Publizist und Schriftsteller, hat die Erkenntnisse von Dr. Weston Price in seinem aufschlussreichen Buch “Gefährdete Menschheit” zusammengefasst und auch mit vielen Bildern dokumentiert:

Naturvölker, die ihrer Ur-Nahrung treu geblieben waren, konnten sich trotz mangelhafter Zahnpflege bester Zahngesundheit und allgemeiner Gesundheit erfreuen, bis ins hohe Alter. Seuchen aller Art gingen fast spurlos an diesen Naturvölkern vorbei oder trafen sie in weit geringerem Ausmaß als die von der Zivilisation durchsickerten Bevölkerungsschichten.

Der Übergang zu den westlichen Ernährungsgewohnheiten führte bei den Naturvölkern

  • schon innerhalb der ersten Generation explosionsartig zu Zahnkaries
  • zur Anfälligkeit für die verschiedensten chronischen Krankheiten, welche die moderne westliche Welt vor schier unlösbare Probleme stellt
  • zu Konstitutionsveränderungen, welche bei jungen Frauen zu Problemen bei der Geburt führten
  • zum Verlust der schönen breiten Zahnbögen und tadellosen Zahnstellung
  • zu Kieferverengungen und in der Folge zu massiven Zahnfehlstellungen
  • sowie degenerativen Abweichungen der Gesichtszüge
  • in der zweiten Generation traten massive Veränderungen des Rassetyps auf, sodass Indianer vom Aussehen her nicht mehr von Mitteleuropäern unterschieden werden konnten
  • auffällig war, dass die Anomalien bei den Eltern weit geringer waren als bei den Kindern – ein Zeichen dafür, dass die Degeneration sich von Generation zu Generation massiv verstärkte
  • je schneller die entwerteten, industrialisierten Nahrungsmittel in die abgeschiedenen Orte gelangten, umso schneller vollzog sich der Wandel von Gesundheit zur Krankheit

Schweizer Kinder aus dem abgeschiedenen, ländlichen Lötschental (30er Jahre)

Schweizer Kinder aus modernisierten/industrialiserten Gegenden (30er Jahre)

Quellen und weiterführende Links:

Filmvorführung “I Won’t Go Quietly” – eine Gegendarstellung zum RTL-Bericht

25.01.2012

(Video: RTL Explosiv, 23.1.2012)

Der letzte Satz lautet: “Weitere öffentliche Filmvorführungen wird es nicht geben”. Weiß RTL etwas, das wir nicht wissen? Der nächste Termin im Grazer Rechbauer Kino ist am 9. Februar, 17:45. Warum war RTL wirklich da? Bestimmt nicht wegen einer “Top-Story”, wohl eher, um den Ruf des Filmes zu schädigen.

“Wir hatten allergrößte Schwierigkeiten, auf dieser Filmpremiere zu drehen.”
Allergrößte Schwierigkeiten? Wie definiert sich das? Der Satz klingt so, als wären die Zuschauer auf das Kamerateam losgegangen.

“Die Anhänger der Theorie wollten erst nicht mit uns sprechen.”
Natürlich wollten die Zuschauer/Gäste das nicht, man wusste, dass die Reporterin von RTL war, es wurde bereits im Vorhinein gebeten, nicht zu stören.

„Letzte Woche kontaktierte uns Nadja Wagner, Dipl. Journalistin aus München, selbständig tätig für Redaktion München, RTL, BILD.de, etc. Sie wollte unbedingt einen Bericht bringen über ‘I won’t go quietly’ und ein Interview mit Barbara Seebald. Natürlich freuen wir uns über das Interesse der Mainstreammedien an unserer Arbeit, trotzdem waren wir skeptisch, zumal die Berichterstattung über den Fall Seebald in der Vergangenheit fundierte Recherche vermissen ließ. Wie konnten wir einer Journalistin vertrauen, die bisher auch nicht den Mut hatte, die wirkliche Seite von HIV/AIDS zu beleuchten, die stattdessen über Schlittenrennen in Kitzbühl und die Münchner Wiesn für BILD.de berichtet hat. Wir stimmten der Verwendung von Filmmaterial für Ihren Bericht und dem Interview mit Barbara Seebald nicht zu. Sie versuchte, unser Vertrauen zu gewinnen, indem sie uns versicherte, ihr größter Wunsch sei es, einmal eine Reportage zu machen, mit der sie wirklich jemanden helfen kann. Ich sagte zu ihr, dass sie mit diesem Thema eine einmalige Chance dazu hat. Frau Wagner war in Graz bei der Filmvorführung, hat mit mehreren ZuschauerInnen Interviews geführt und wir warten nun gespannt auf ihren Bericht!“
(Anne Sono, Filmemacherin von “I Won’t Go Quietly“)

Der Medizinreferent der Deutschen Aidshilfe, der nochmal schön fachmännisch erscheinend die Fakten verdreht, ist auch allererste Klasse…

“Ihr Ehemann starb sogar an den Folgen seiner HIV-Erkrankung.”
Leonhard Seebald starb lt. Totenschein an einer Lungenembolie, ausgelöst durch eine Thrombose. Lungenembolie ist KEINE Aids definierende Erkrankung!

Dann der Satz:
“Trotzdem blieb die ehemalige Heroinabängige bei ihrer Meinung.”
Barbaras Kontakt mit Drogen liegt über 20 Jahre zurück.

“Die Reporterin versucht die Frauen aus dem Film, allen voran Barbara S., während der Filmvorführung zu ihren Statements zu befragen, aber keine will mit ihr reden.”
WÄHREND der Vorführung? Geht’s noch? Sowas fällt natürlich den RTL Zuschauern nicht auf… Ausserdem war keine der Frauen ausser Barbara S. anwesend.

“Hier sind anscheinend nur Befürworter der Anti-Aids-Theorie anwesend.”
(es wird die Szene vor dem Kinosaal gezeigt, wo der Kinomitarbeiter der Reporterin freundlich mitteilt, man solle bitte das Filmen im Kinosaal unterlassen)

Dann folgen einige völlig aus dem Kontext gerissene Ausschnitte von Interviews zweier Kinogäste (Kinogast = lt. RTL “Anhänger der Anti-Aids-Theorie”) und einige zusammenhanglose Filmausschnitte

“Warum bereits allerdings mehr als 25 Mio. Menschen an Aids starben, konnte uns niemand der Anwesenden erklären.”
Diese Thematik wird im Film mehr als ausführlich behandelt, wie auch bei der Diskussion im Kinosaal nach dem Film, bei dem die Reporterin anwesend war.

“Weitere öffentliche Filmvorführungen wird es nicht geben.”
Sagt wer? RTL? Wir wissen davon noch nichts.

Ob dieser RTL-Beitrag nun zu einem Verbot des Filmes führt, wird sich bald zeigen.

Filmvorführung: “I Won’t Go Quietly”

09.01.2012

Ein Dokumentarfilm von Anne Sono  —  Produziert von Bluebell Media

iwontgoquietly.com

Ist HIV eine Todesdiagnose ?

Es gibt Menschen, die trotz dieser Diagnose nicht krank werden,
teilweise seit Jahrzehnten nicht.
Was ist das Geheimnis ihrer Gesundheit?
Warum erfahren wir nichts von ihnen?
Besteht medizinisches Interesse, dies gründlich zu erforschen?
Warum nicht?

Wir laden herzlich zu einer Filmvorführung in das Filmzentrum im Rechbauerkino ein.

Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Samstag, 21. Jänner 2012, 16.00 Uhr

2. Vorführung am Donnerstag, 09. Februar 2012, 17:45

Filmzentrum im Rechbauerkino,
Rechbauerstraße 6,
8010 Graz

Eintritt: 8.-

www.iwontgoquietly.com

Aids – Wahrheit oder Märchen?

26.07.2011

Neben Krebs gilt Aids als die tödlichste Krankheit unserer Zeit. Verleitete die Sexuelle Revolution die Menschen zu sexueller Ausschweifung, kontrolliert man sie nun über eine angeblich tödliche Seuche.  Und macht mit ihrem Leid ein Milliardengeschäft.

Am 23. April 1984 behauptete Robert Gallo an einer Pressekonferenz, er habe ein Virus gefunden, das für den Ausbruch von Aids verantwortlich sei, womit er einen langjährigen Rechtsstreit mit dem Franzosen Luc Montagnier auslöste, der dieselbe Entdeckung für sich reklamierte. Seit 1984 wurden weit über 100 000 wissenschaftliche Artikel zu diesem Thema publiziert und noch immer ist die Medizin in der Behandlung von Aids keinen Schritt weiter.

“Tief vergraben in dem geheimniskrämerischen und gut bewachten Dogma, daß die Aidsseuche durch ein tödliches Virus namens HIV ausgelöst werde, liegt eine Zeitbombe an hochexplosiver und widersprüchlicher Information.” (Gordon Steward, emeritierter Professor für Volksgesundheit an Universität von Glasgow)

“Weltweit haben sich 10 000 Leute auf HIV spezialisiert. Niemand von ihnen ist an der Möglichkeit interessiert, daß HIV gar nicht Aids verursacht, weil dann nämlich ihre ganzen wissenschaftlichen Arbeiten nutzlos wären.” (Kary Mullis, Nobelpreis für Chemie 1993)

Das “Aids-Medikament” AZT wurde vor über dreißig Jahren als Krebsmittel entwickelt. Das Zellgift ist jedoch so tödlich, daß im Tierversuch alle Mäuse daran verendet waren: Sämtliche gesunden Zellen wurden vergiftet und das Immunsystem lahmgelegt. Deshalb hatte man AZT 1964 auch schubladisiert, um es dann viel später als Aidsmittel erneut zu propagieren.

Ausgerechnet ein immunschwächendes Zellgift soll nun die Immunschwächekrankheit Aids heilen?!

Viele Studien zeigen denn auch, daß mit AZT behandelte HIV-Positive deutlich häufiger sterben als jene, die das Zellgift nicht einnehmen.

Donald Abrams, Leiter des Aidsprogrammes am General Hospital/San Francisco, sagte 1996 in einem Vortrag: “Ich habe viele Patienten, die keine anti-retroviralen Medikamente akzeptieren und die ich von Anfang an überwache. Sie sahen zu, wie alle ihre Freunde auf den ‚anti-viralen Zug’ aufsprangen und starben.” Peter Duesberg betont, daß gerade AZT die für Aidskranke so typischen Symptome wie Magerkeit und Immunstörungen auslöst.

Um das Sterben in Afrika zu erklären, braucht man Aids nicht:

Die “Auszehrung” vieler Afrikaner geht auf Mangelernährung und mit Parasiten verseuchtes Trinkwasser zurück, wie schon in all den Jahrzehnten zuvor. In Afrika werden inzwischen 29 verschiedene, längst bekannte Krankheiten als “Aids” bezeichnet, darunter Tuberkulose, Malaria, Cholera, Typhus etc.

Erschreckend ungenau ist auch der Aidstest. Damit wird nämlich nicht das angebliche Virus nachgewiesen, sondern bloß Antikörper, die auf das HIV reagieren sollen. Dieser indirekte Nachweis kann aber von vielen Faktoren beeinflußt werden, was sogar die orthodoxe Medizin zugibt.  Deshalb gelten in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Interpretationsstandards. Dieselbe Probe könnte in einem Land als negativ beurteilt werden, in einem anderen als positiv. Antikörper sind in einem gesunden Immunsystem ständig aktiv. Man weiß, daß über 60 verschiedene Krankheiten zum Resultat “positiv” beim Aidstest führen können. Dazu gehören beispielsweise so harmlose Krankheiten wie eine Grippe oder eine akute Infektion, aber auch Impfungen, Alkoholismus, Herpes, Tuberkulose, Malaria, Hepatitis B, etc. Selbst eine ganz normale Schwangerschaft kann den Aidstest positiv ausfallen lassen! Trotzdem will man mancherorts den Aidstest obligatorisch machen. Großbritannien empfiehlt bereits allen Schwangeren(!), sich testen zu lassen, weil das HIV angeblich von der Mutter auf das Kind übertragen werden kann.

HIV-Vater Gallo war denn auch 1992 des wissenschaftlichen Betrugs für schuldig befunden worden. Zu diesem Schluß kam das Office of Research Integrity/Amerika (National Institute of Health). Grund: Gallos Behauptung, das HI-Virus entdeckt zu haben.

Obwohl der Mann als chronischer Lügner entlarvt wurde – er verzerrte, unterdrückte und fehlinterpretierte wiederholt wissenschaftliche Fakten zu seinem eigenen Vorteil – gehört Gallo heute wieder zu den Galionsfiguren der orthodoxen Aidsforschung.

Familie Seebald aus Österreich

Staatliche Willkür wegen Virusleugnung

Barbara Seebald wurde im Jahr 1990 positiv auf HIV getestet. Der Test erfolgte ohne ihr Wissen und gegen ihren Willen während eines Krankenhausaufenthaltes. Diese Vorgehen verstößt gegen das Gesetz und ist damit RECHTSWIDRIG und STRAFBAR.

Eigentlich müsste Barbara (lt. Schulmedizin) bereits tot sein. Doch statt an „AIDS“ zu erkranken hat sie vier gesunde Kinder zur Welt gebracht.

In der letzten Schwangerschaft im Jahr 2008 fiel der HIV Test negativ aus (der Test wurde bei der Mutter-Kind-Pass Untersuchung gemacht) woraufhin sich sie werdende Mutter für eine Hausgeburt entschied. Muriel kam am 01.02.2009 als gesundes Mädchen zur Welt. Sie wurde drei Monate lang gestillt. Das Jugendamt intervenierte und zwang die Mutter, das Mädchen sofort abzustillen und ihr dann später antiretrovirale Mittel zu verabreichen. Muriel bekam eine Bronchitis und wurde gegen den Willen der Eltern und entgegen der Empfehlung der Hausärztin in die Grazer Kinderklinik eingeliefert. Dort wurden viele Test durchgeführt, u.a. eine Lungenendoskopie, bei der Muriel beinahe gestorben wäre. Von den Klinikärzten wurd behauptet, dass Muriel AIDS habe. Hierfür gibt es bis heute keinen Nachweis. Barbara Seebald verbrachte mit Muriel insgesamt fünf Monate im Krankenhaus.

Um die Versorgung der anderen Kinder sicher zu stellen, hat die Familie Seebald das Jugendamt um Hilfe gebeten. Die drei älteren Kinder kamen zu einer Kriesenpflegefamilie, -nach Absprache für maximal drei Wochen. Nach diesen drei Wochen hat man die Kinder nicht mehr zurückgegeben.

Muriel wurde im Dezember 2009 wieder in das Krankenhaus eingewiesen, obwohl sie in kontinuierlicher Betreuung der Hausärztin war -und diese eine Einweisung nicht befürwortete.

Am 27.01.2010 wurde Muriel, während Barbara Seebald duschte, von den Behörden in Zusammenarbeit mit der Polizei ohne gerichtlichen Beschluss entführt. Die Mutter wusste über zwei Monate lang nicht, wo sich ihr Kind befand. Muriel lebte seitdem in verschiedenen Betreuungsfamilien und wird dort von wechselnden Bezugspersonen betreut. Barbara darf sie alle zwei Wochen für drei Stunden besuchen. Beim ersten Besuch hat das Mädchen die Mutter nicht wiedererkannt und hat viele Entwicklungsrückstände. Muriel wird mit AZT  behandelt und zeigt bereits Anzeichen einer Medikamentenvergiftung…

Liebe Mitmenschen, ich bitte Euch um Mithilfe !
Ich bin immer noch angeklagt wegen:
STGB § 84 – Schwere Körperverletzung
STGB § 85- Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen
STGB § 178 – Verbreitung einer übertragbaren Krankheit
STGB § 297(1) Verleumdung
Bei schwerer Körperverletzung ist gemeint, ich hätte meinem Kind in der Schwangerschaft, Geburt, Stillen, keine HIV–Medikamente verabreicht und mit “AIDS” angesteckt. Die Verleumdungsanklage geht vom Bezirkshauptmann Theobald Helmut Müller von Deutschlandsberg aus, – dies wurde eigentlich schon fallen gelassen…..
Das Ganze dauert ja nun schon viele Jahre und man will mich zermürben. Vor kurzem wurde mir ja auch eine Geldstrafe von 480 Euro aufgebrummt, wegen „verbotener Veröffentlichung“ von Daten auf meiner Homepage. Ich darf meine Kinder nur alle 14 Tage sehen und muss zusehen, wie sie sich entfremden und schlecht entwickeln. Der ständige Abschied von den Kindern ist für mich als Mutter fast nicht mehr ertragbar. Ich muss zusehen wie meine Familie und Kinder Schritt für Schritt zerstört werden.
Vor kurzem musste ich mich wieder einem psychiatrischen Gutachter unterstellen, welcher mir aber die volle geistige Gesundheit bestätigte (zum Missfallen des Gerichts)
Ich möchte nun mit einem Anwalt aus dem Burgenland in diese anstehende Verhandlung gehen und später dann auch das Sorgerecht zurückholen.
Weiters lade ich Euch alle ein, an der nächsten Verhandlung im September teil zu nehmen. Vielen herzlichen Dank. Wenn möglich, dann leitet dieses Mail bitte auch weiter.
Barbara Seebald
www.seebald.at
 (Spendenkonto, um die Anwaltskosten zu decken:
Konto Nr. 1914290 / BLZ: 34322
Für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: AT823432200001914290
BIC: RZOOAT2L322  Bitte mit dem Vermerk “Seebald”)

 

[DOKU] Unser täglich Gift

15.06.2011

Seit 30 Jahren ist eine ständige Zunahme von Krebserkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer, Immunschwächekrankheiten sowie Diabetes und Fortpflanzungsstörungen zu beobachten. Wie lässt sich diese beunruhigende Situation erklären, die sich vor allem in den sogenannten entwickelten Ländern feststellen lässt? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, recherchierte Filmemacherin Marie-Monique Robin (“Monsanto – Mit Gift und Genen”) zwei Jahre lang in Nordamerika, Asien und Europa.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien verdeutlichen – und das bestätigen auch die Aussagen von Vertretern der entsprechenden Zulassungsbehörden für Lebensmittel in den USA und Europa: Die Hauptursache ist in der Umwelt und in der Ernährung des Menschen zu suchen.

Der Dokumentarfilm beleuchtet, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden, und zwar vom Feld bis auf den Teller, von den verwendeten Pestiziden bis hin zu Zusatzstoffen und Kunststoffen, mit denen die Lebensmittel in Berührung kommen. Am Beispiel von verschiedenen Pestiziden, vom Süßstoff Aspartam und von der in vielen Verpackungen enthaltenen Substanz Bisphenol A wird deutlich, wie mangelhaft und ungeeignet die Bewertungs- und Zulassungsverfahren für chemische Lebensmittelzusätze sind. Der Dokumentarfilm zeigt außerdem, mit welchen Mitteln die Industrie Druck ausübt und manipuliert, um weiterhin hochgiftige Produkte vermarkten zu können.

Schließlich wird vor allem deutlich gemacht, wie der Mensch sein Immunsystem durch gesunde Ernährung stärken kann. Dass dies möglich ist, beweisen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen.

F 2011
Regie: Marie-Monique Robin
Originaltitel: Notre poison quotidien

Erhältlich auf DVD bei ARTE Editions

Diskussionsrunde mit Marie-Monique Robin:

[DOKU] Wer hat Angst vor Wilhelm Reich?

17.04.2011

Wilhelm Reich (24. März 1897 — 3. November 1957) hinterließ ein interdisziplinäres Werk, das weit über die Grenzen der Psychologie oder Psychoanalyse hinausgeht: Auf der Makroebene ragen seine Arbeiten bis hinein in die politische Soziologie; auf der Mikroebene erstrecken sie sich über Biologie, Mikrobiologie bis hin zur Paraphysik. Man kann seine Beschäftigung als jeweils logische und unmittelbare Konsequenz der zuvor erbrachten Ergebnisse aus Forschungsarbeiten betrachten, die bei der Frage nach dem Verständnis und der Therapie psychischer Beeinträchtigungen ansetzen.

Der heute mögliche Gesamtüberblick über sein Lebenswerk lässt deutlich erkennen, dass ein roter Faden seine Arbeiten durchzieht. Reich beginnt als Psychoanalytiker, beschreibt sehr ausführlich das Vorhandensein der verschiedenen Abwehrmuster des Menschen (Charakterpanzerungen, zunächst psychisch, dann somatisch) und die Möglichkeiten ihrer Auflösung.

Seine konsequente Verfolgung der energetischen Basis (was Freud Libido-Ökonomie nannte, aber nicht weiter verfolgte) führte ihn zur Frage, was denn eigentlich das Lebendige sei, zur Entwicklung der Sexualökonomie und schließlich zur „Entdeckung des Orgons”.

Seine besondere Aufmerksamkeit galt der Erforschung der Krebserkrankungen, seiner Meinung nach eine Erkrankung des gesamten Organismus, der eine gestörte Pulsation des Orgons im Körper zugrunde liege, die wiederum in der Unfähigkeit des Organismus wurzele, sich vollständig den vegetativen Zuckungen im Orgasmus hinzugeben. Diese Unfähigkeit, die orgastische Impotenz des Menschen bzw. ihre Behebung, ist ein Kernpunkt seiner Arbeit.

Zahlreiche Autoren, auch wissenschaftliche Kritiker, bestätigten, dass Reichs Werk durch Stringenz und Logik gekennzeichnet ist (Fragestellung, Forschung, Ergebnisse, neue Implikationen). Die sexuelle Revolution der 1970er Jahre hat sich kaum – und wenn geschehen, dann oft in Verkennung seiner Auffassung von Sexualität – auf Reich berufen.

A 2009
Regie: Antonin Svoboda
Produziert von coop99

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Wilhelm Reich I
mit Herwig Turba & Stefan Reinisch
CROPfm, 30. Juni 2000


Wilhelm Reich II mit Elisabeth Renner & Herwig Turba
CROPfm, 20. Oktober 2000


Orgonise Africa mit Georg Ritschl
CROPfm, 3. Dezember 2010


Reishi – König der Heilpilze

17.11.2010

Im europäischen Raum hat der Reishi erst in den letzten Jahren starke Beachtung erlangt. In der chinesischen und japanischen Volksmedizin dagegen wird er bereits seit mehr als 4000 Jahren hoch geschätzt und gehört somit zu den ältesten Naturarzneien der Menschen. Er gilt in Asien als “Jungbrunnen” — und als Symbol des Glücks und eines langen Lebens ist der Pilz auf vielen Zeichnungen, Teppichen sowie auf chinesischem Porzellan abgebildet. Reishi wird von vielen Experten als “König der Kräutermedizin” bezeichnet und oberhalb von Ginseng eingestuft. Auch im Orient wird der Reishi verehrt. Als Talisman soll er die Menschen und ihren Besitz vor Unglück schätzen.

In China ist Reishi der “Pilz der Unsterblichkeit”

Ganoderma lucidum ist sein wissenschaftlicher Name, Reishi heißt er in Japan und die Chinesen nennen ihn Ling Zhi. Dieser Name weist darauf hin, welch überaus hohe Wertschätzung diesem Pilz entgegengebracht wurde und wird. In seinem Buch “Ling Zhi. König der Heilpilze” (sehr zu empfehlen!) erläutert Frank-Daniel Schulten die Bedeutung der beiden Zeichen Ling und Zhi. Das Zeichen “Ling” steht u.a. für “Weiser Mann” und für “beten” und kann mit “spiritueller Macht” interpretiert werden. Das Zeichen “Zhi” steht für “Kraut”, auch für “Speise für den Kaiser” oder auch für “Pilz, der auf Bäumen wächst”. Es wurde im alten China für Substanzen verwendet, die man zur Herstellung von Lebenselixieren benutzte. Etwa ab dem 11. Jahrhundert erscheint der Begriff “Ling” im Zusammenhang mit dem des “Zhi” und setzte sich allmählich in den Bedeutungen wie “göttliches Heilkraut”, “Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit”, “Zehntausendjahrealt-Pilz”, “Pilz der Weisen” oder einfach nur “wundersamer Pilz” in den Köpfen der Menschen fest, denn dem Pilz wird nachgesagt, ein langes Leben zu erhalten. Dies trifft auf ihn selbst auf jeden Fall zu, denn Reishi verrottet nicht und verliert auch seine Form beim Trocknen nicht. “Gesundheit und die Langlebigkeit eines Gottes” soll er aber vor allem demjenigen bringen, der ihn über lange Zeit zu sich nimmt.

Reishi hat ein auffälliges Aussehen

Schon sein Äußeres ist imposant – und sicherte dem Pilz sogar schon so manches Mal einen dekorativen Platz in einem Blumenarrangement! Beim jungen Pilz wächst der Stiel wie ein Finger bis zu einer Länge von ca.15 cm aus dem Substrat, verzweigt sich schließlich und bildet einen oft nierenförmig geformten Hut. Anfänglich hellgelb färben sich Stiel und Hut allmählich tief dunkelrot. Wirklich beeindruckend aber ist sein glänzendes, lackiert wirkendes Aussehen! Daher kommt der deutsche Name “Glänzender Lackporling”. Der Pilz wächst auch in unseren Breiten. Man findet ihn in Laubwäldern und in Gärten an Stämmen von Eichen, Buchen, Kastanien, Erlen oder an Kirsch- und Pflaumenbäumen. Er ist bei uns aber außerordentlich selten. Doch auch in seinem hauptsächlichen Verbreitungsgebiet, den feuchten Küstenregionen Chinas, ist er rar. Das erklärt sich aus der schweren Sporenkeimung. Die Sporen sind extrem hart und keimen nicht so schnell wie die anderer Pilze. Sie stellen ganz besondere Anforderungen an die Luft, die Temperatur und die Feuchtigkeit. Seit den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts können optimale Bedingungen für die Keimung im Labor gewährleistet werden. Nun konnte der Reishi, der bis dahin nur einer begüterten Schicht in Asien zur Verfügung stand, in größeren Mengen angebaut und damit vielen Menschen zugänglich gemacht werden. Im Jahre 1997 betrug die Weltjahresproduktion bereits über 4000 Tonnen. Das bedeutet, dass etwa 4 Millionen Menschen regelmäßig Reishi bzw. seine Produkte konsumieren können. Dabei ist Reishi kein kulinarischer Pilz. Das Fleisch ist holzig hart und schmeckt bitter. Der Pilz wird überwiegend für Naturheilzwecke, also für die Verarbeitung zu Vitalpilzprodukten angebaut. Denn nicht das ungewöhnliche Äußere macht seinen wirklichen Wert aus – entscheidend ist, was er unter seinem Hut hat!

Wichtige Inhaltsstoffe des Reishi

Reishi enthält Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe, essenzielle Aminosäuren und sekundäre Inhaltsstoffe mit hoher Bioaktivität in einer einzigartigen Kombination. Zwei Stoffgruppen sind jedoch von besonderer Bedeutung. Zum einen sind es die Polysaccharide des Reishi, denen eine immunstabilisierende und tumorhemmende Wirkung nachgewiesen werden konnte. Die Polysaccharide aktivieren das menschliche Immunsystem, stärken und stabilisieren die Abwehrkräfte und erhöhen die Fähigkeit des Körpers, sich mit den vielfältigen Belastungen der Umwelt erfolgreich auseinanderzusetzen. Bereits dadurch können viele Wirkungen des Pilzes vom Mittel zur Stärkung bis hin zum Einsatz in der Krebstherapie erklärt werden. Zum anderen sind es die Triterpene, die nach bisher vorliegenden Erkenntnissen anti-bakteriell und entzündungshemmend sowie leberschützend wirken, den Blutdruck, den Blutzucker und das LDL-Cholesterin senken und die Histaminfreisetzung hemmen. Für Biochemiker und Pharmakologen ist der Reishi ein biologisches “Kraftpaket”. Längst hat es nicht alle seine Geheimnisse preisgegeben und von zukünftigen Forschungen sind mit Sicherheit viele weitere interessante Ergebnisse zu erwarten.

Reishi lindert viele Beschwerden

Die Liste der Krankheiten und Beschwerden, bei denen sich Reishi traditionell als Naturheilmittel bewährt hat, ist lang.

Reishi erwies sich immer wieder hilfreich bei

    Leber- und Nierenleiden,chronischer Bronchitis und Asthma,
    Allergien,
    Bluthochdruck,
    Erschöpfung, chronischer Müdigkeit
    Fettstoffwechselstörungen,
    Infektionen und Entzündungen aller Art,
    Diabetes,
    Magen- und Darmgeschwüren,
    Herz-Kreislauferkrankungen,
    Schlaflosigkeit,
    Krebserkrankungen, auch deren Vor- und Nachsorge,
    Wechseljahres- und Altersbeschwerden,
    Hauterkrankungen,
    Nervenschwäche, Ängste und Depressionen,
    Fibromyalgien und Schmerzen aller Art.

Herausragend sind jedoch die Potenzen des Pilzes als allgemeines Stärkungsmittel und sein Einfluss auf die Vorbeugung und Vermeidung von Krankheiten!

Wissenschaftliche Untersuchungen
bestätigen wichtige Eigenschaften des Vitalpilzes

Nachdem die Kultivierung des Reishi gelungen war, begann man umfangreiche biochemische und pharmakologische Untersuchungen zu den Inhaltsstoffen des Pilzes und ihren medizinischen Wirkungen durchzuführen. Inzwischen bestätigen zahlreiche klinische Studien die in der traditionellen Anwendung in vielen Jahrhunderten gesammelten Erfahrungen mit dem Pilz. Sie belegen eindrucksvoll, dass der Reishi-Pilz Heilungsprozesse effektiv unterstützen kann und dass er Erkrankungen wirkungsvoll vorbeugt. Stellvertretend für die vorliegenden Studien soll hier jene angeführt werden, die Professor Jan Lelley in seinem Buch “Die Heilkraft der Pilze” hervorhebt. So wurde in sieben chinesischen Krankenhäusern die Wirkung des Glänzenden Lackporlings sowohl auf den Cholesterinspiegel als auch auf das Herz-Kreislaufsystem untersucht. Bei 68% der Patienten konnte eine Verringerung des LDL-Cholesterins erreicht werden, nachdem ihnen 1 bis 4 Monate lang Reishi verabreicht worden war. 90% der Behandelten litten zugleich an Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Bei mehr als drei Viertel dieser Kranken zeigte die laufende Überprüfung mit Hilfe eines EKG eine erhebliche Verbesserung ihres Zustandes.

Nach wie vor stammen die meisten Studien zum Reishi aus Asien und den USA. Nach anfänglicher großer Skepsis schützt man inzwischen jedoch auch in der modernen westlichen Schulmedizin und Naturheilkunde die vorzüglichen Eigenschaften des Vitalpilzes.

Reishi wirkt nachweislich

    Immunsystem und Herz stärkend Leber schützend
    antiallergisch
    antibakteriell
    antioxidativ und entgiftend
    Tumor hemmend
    Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin senkend
    anregend und Leistung stärkend
    harmonisierend.

In Deutschland nutzen inzwischen hunderte naturkundlich orientierte Ärzte und Heilpraktiker den Reishi als universelles Naturheilmittel, um vielen Beschwerden und Erkrankungen erfolgreich zu begegnen. In Japan ist der Reishi-Pilz als Medikament in der Krebstherapie zugelassen.

Reishi als Nahrungsergänzungsmittel

Es ist nur zu empfehlen, Reishi regelmäßig als Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen!

Vom Reishi gibt es u.a.

  • loses Pilzpulver: zum Würzen oder für die Zubereitung von Tee (in Österreich erhältlich bei Querbeet),
  • Pilzpulver in Tablettenform: als Nahrungsergänzungsmittel zur Vorbeugung und zur Behandlung verschiedener Beschwerden,
  • Extrakt in Zellulosekapseln: für therapeutische Zwecke bei einigen ernsthaften Erkrankungen.

Reishi ist auch Bestandteil spezieller Vitalpilzmischungen, die z.B. für das Alter ab 40, für sportlich Aktive, für Ruhelose oder auch zur Erreichung des persönlichen Idealgewichtes zusammengestellt worden sind. Einige Studien zeigen, dass sich mit gleichzeitiger Einnahme von Vitamin C die Wirkung des Reishi verbessern kann. Bewiesen ist das nicht, allerdings wird deshalb oft empfohlen, moderate Mengen des Vitamins zusammen mit dem Reishieinzunehmen.

Als Besonderheit bei diesem Vitalpilz ist noch anzumerken, dass gerade auf den Reishi die Menschen sehr unterschiedlich reagieren. Bei manchen tritt selbst bei einer Dosis von 3 mal 2 Kapseln des Extraktes kaum eine Veränderung ein, bei anderen genügt bereits eine einzige Kapsel, um chronischem Blutdruck zu begegnen.

Text: Dr. agr. Susanne Ehlers

(www.naturheilpraxis-am-wald.de/heilpilz-reishi.html)

Pandemiestufe 6 aufgehoben

12.08.2010

12. August 2010, 12:52
APA-OTS / PID (Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien)

Die Landessanitätsdirektion Wien informiert —
WHO Pandemiestufe 6 aufgehoben
Pandemieimpfung wird eingestellt

WIEN. Die WHO hat mit 10. August 2010 die Pandemiewarnstufe 6 beendet und weltweit die post-pandemische Phase ausgerufen. Dies ist das Ergebnis der internationalen Auswertung der aktuellen Grippeaktivität, die in der südlichen Hemisphäre ein unauffälliges Bild zeigt. Das A/H1N1-Virus zirkuliert gemeinsam mit anderen bekannten Virusstämmen wie A/H3N2 und B. Die Infektionsraten liegen aber derzeit sogar unter denen der Jahre vor der Pandemie.

Schließung der Pandemieimpfstelle in Wien

Mit Beendigung der Pandemiewarnstufe 6 tritt auch die im ASVG geregelte Pandemieimpfung außer Kraft und ebenso die Zulassung des in Österreich erhältlichen Pandemieimpfstoffs Celvapan. In Wien wurde bislang noch an einer Impfstelle der Wiener Gebietskrankenkasse die Möglichkeit zur Pandemieimpfung angeboten. Ab sofort wird diese Impfstelle der Gebietskrankenkasse geschlossen.

Pandemiewarnstufe 6 seit 11.6.2009

Mit 11.6.2009 wurde die Pandemiewarnstufe 6 weltweit ausgerufen. Gleichzeitig wurde von verschiedenen Pharmaunternehmen mit der Produktion von Pandemieimpfstoffen begonnen. In Österreich wurde die Pandemieimpfung mit dem Impfstoff Celvapan der Firma Baxter im Oktober 2009 begonnen und in zwei Etappen durchgeführt. Ab 26.10.2009 wurde das medizinische Personal immunisiert und ab 9.11.2009 konnte sich die Bevölkerung an bestimmten Impfzentren impfen lassen. Empfohlen wurde die Impfung von ExpertInnen vor allem für bestimmte Risikogruppen.

Wien größte Impfbeteiligung

In Wien standen für die Impfungen insgesamt 21 Impfstellen zur Verfügung, die von der Stadt Wien, der Wiener Gebietskrankenkasse und der Krankenfürsorgeanstalt der Stadt Wien betrieben wurden. Von Anfang November 2009 bis Anfang August 2010 wurden in Wien insgesamt über 112.000 Personen geimpft. Damit weist Wien bundesweit die höchste Impfbeteiligung auf. Der stärkste Impfansturm war in der ersten Woche mit über 29.000 Impfungen zu verzeichnen. Allein in den fünf Impfstraßen der WGKK wurden in diesem Zeitraum 16.700 Menschen immunisiert. Und im Impfzentrum der Stadt Wien kamen an manchen Tagen rund 2000 Personen zur Impfung. Gegen Jahresende 2009 machten die Wienerinnen und Wiener von der Impfung immer weniger Gebrauch und es wurden kontinuierlich Impfzentren geschlossen. Ab März 2010 stand von den 21 Impfstellen noch die Impfstelle der Wiener Gebietskrankenkasse in der Mariahilfer Straße zur Verfügung. Seit Mai 2010 haben nur noch Einzelpersonen sporadisch das Angebot genutzt.

Saisonale Grippeimpfung auch gegen A/H1N1

Für die kommende Grippesaison reicht nunmehr nur eine Impfung zur Grippevorsorge. Die Impfstoffe können vor den Influenzavirussubtypen A/H1N1 (“Pandemievirus”), A/H3N2 und B schützen, die laut WHO in der kommenden Wintersaison zu erwarten sind.


Rückfragehinweis:

Mag.a Andrea Kovar-Magerl
Landessanitätsdirektion Wien
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Schnirchgasse 12/2, Town Town, 2. Stock, CB 12.208
A-1030 Wien
Telefon: (+43 1) 40 00-871 72
Handy: 0676 – 811 88 71 72
Fax: 40 00-99-879 57
E-Mail:
oeffentlichkeitsarbeit@ma15.wien.gv.at
www.wien.gv.at/ma15/index.htm

Mag. Andrea Riedel
Wiener Gebietskrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Wienerbergstraße 15-19
1100 Wien
Telefon: (+43 1) 60 122-1351
Fax: (+43 1) 60 122-2135
E-Mail:
andrea.riedel@wgkk.at
www.wgkk.at


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