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Hausbesetzung in der Lindengasse (1070 Wien)

25.10.2011

Freiräume schaffen, Häuser besetzen

(von Danube)

Seit Freitag, dem 14.10.2011 ist das Haus in der Lindengasse 60 im Wiener Bezirk “Neubau” offiziell besetzt. Zur Verfügung steht ein riesiges Gelände mit insgesamt 3 Stockwerken als Freiraum für alle, die diese Besetzung nutzen wollen.

Es gibt Schlafmöglichkeiten, eine riesige Volksküche, Kinderspielzimmer sowie einige Kunsträume mit Instrumenten, Farben und Graffiti, eine Freie Universität mit Internetmöglichkeit, eine “Tee- und Chill-Ecke”, einen Partyraum mit eigener Bar und viele andere Räumlichkeiten, die noch im entstehen sind.

Das Haus steht seit geraumer Zeit leer und wurde nun in ein großartiges, soziales Umfeld verwandelt.

Die falsche Berichterstattung von diversen Medien wie der “Heute” Zeitung, vollgespickt mit Lügen und falschen Anschuldigungen zeigt nur, dass das nachhaltige und kritische Verhalten der Besetzer einigen Leuten unangenehm ist. Es wurden falsche Behauptungen in den Raum geworfen, wie z.B. es gäbe kein fließend Wasser, keine Heizungen die funktionieren, -und welchen Zuständen diese sogenannten “Rabeneltern” ihre eigenen Kinder wohl aussetzen…

Fakt ist, dass es Heizungen in den Schlaf- sowie Gemeinschaftszimmern und in der Küche gibt und all diese Räume warm beheizt sind.

Fakt ist, dass es fließend Wasser gibt. Das Wasser wurde für kurze Zeit aufgrund eines Wasserschadens abgedreht, was der normale Vorgang dessen ist. Der Schaden wurde in kürzester Zeit behoben und stellt nun kein Problem mehr dar.

Fakt ist auch, dass ich mit einigen Eltern gesprochen habe und diese keine sogenannten “Rabeneltern” sind, nur weil sie an einem Freiraum teilhaben, der frei von Zwängen des Gesellschaftssystems und Vorurteilen ist.

Jeder, der ein zweifelhaftes Bild von der Besetzung in Bezug auf die verdrehten Tatsachen der Schreibtischtäter bekommen hat, ist herzlich eingeladen, im Epizentrum vorbeizukommen, um sich selbst von der falschen Berichterstattung zu überzeugen.

Zieglergasse 19/Ecke Lindengasse 60, in 1070 Wien

Link: Epizentrum Wien

CHALK WALK 2011 – Wien

02.09.2011

Chalk Walk 2011

Al-Kreida in Wien

Samstag, 10. September
14:00 – 20:00

Treffpunkt ab 14 Uhr beim Infostand am Stephansplatz
(Stock-im-Eisen-Platz, 1010 Wien)

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

9/11 CHALK WALK 2010 – Ein verspäteter Liebesbrief (oder: Tatort Wien – Auf der Jagd nach Al-Kreida)

25.10.2010

Strafverfügung

Sie haben am 11.09.2010 um 19:30 Uhr in Wien 1., Stock-im-Eisen-Platz Onr. 3 als Verantwortlicher der Aktion zum Thema “11. September 2001″ durch das Bereitstellen von Kreide zur freien Entnahme durch Passanten, die Straße auf einer Fläche von ca 12×12 Metern aufs Gröblichste verunreinigt.

Sie haben dadurch folgende Rechtsvorschriften verletzt:
§ 92 Abs. 1 StVO

Wegen dieser Verwaltungsübertretung(en) wird (werden) über Sie folgende Strafe(n) verhängt:

Geldstrafe von € 70

falls diese uneinbringlich ist, Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Stunden

§ 99 Abs. 3 lit. a StVO

§ 92. Verunreinigung der Straße.
(1) Jede gröbliche oder die Sicherheit der Straßenbenützer gefährdende Verunreinigung der Straße durch feste oder flüssige Stoffe, insbesondere durch Schutt, Kehricht, Abfälle und Unrat aller Art, sowie das Ausgießen von Flüssigkeiten bei Gefahr einer Glatteisbildung ist verboten. Haften an einem Fahrzeug, insbesondere auf seinen Rädern, größere Erdmengen, so hat sie der Lenker vor dem Einfahren auf eine staubfreie Straße zu entfernen.
(2) Die Besitzer oder Verwahrer von Hunden haben dafür zu sorgen, daß diese Gehsteige und Gehwege sowie Fußgängerzonen und Wohnstraßen nicht verunreinigen.
(3) Personen, die den Vorschriften der vorhergehenden Absätze zuwiderhandeln, können, abgesehen von den Straffolgen, zur Entfernung, Reinigung oder zur Kostentragung für die Entfernung oder Reinigung verhalten werden.

Die Kriminellen werden auch immer jünger …

9/11 CHALK WALK 2010 (Al-Kreida in Wien) – Friede, Freude, Straßenkreide

11.09.2010

Vielen Dank an alle Mitwirkenden!












Bern

Luzern

Nürnberg

Bautzen

Aachen

Berlin

Kopenhagen

New York City

Pandemiestufe 6 aufgehoben

12.08.2010

12. August 2010, 12:52
APA-OTS / PID (Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien)

Die Landessanitätsdirektion Wien informiert —
WHO Pandemiestufe 6 aufgehoben
Pandemieimpfung wird eingestellt

WIEN. Die WHO hat mit 10. August 2010 die Pandemiewarnstufe 6 beendet und weltweit die post-pandemische Phase ausgerufen. Dies ist das Ergebnis der internationalen Auswertung der aktuellen Grippeaktivität, die in der südlichen Hemisphäre ein unauffälliges Bild zeigt. Das A/H1N1-Virus zirkuliert gemeinsam mit anderen bekannten Virusstämmen wie A/H3N2 und B. Die Infektionsraten liegen aber derzeit sogar unter denen der Jahre vor der Pandemie.

Schließung der Pandemieimpfstelle in Wien

Mit Beendigung der Pandemiewarnstufe 6 tritt auch die im ASVG geregelte Pandemieimpfung außer Kraft und ebenso die Zulassung des in Österreich erhältlichen Pandemieimpfstoffs Celvapan. In Wien wurde bislang noch an einer Impfstelle der Wiener Gebietskrankenkasse die Möglichkeit zur Pandemieimpfung angeboten. Ab sofort wird diese Impfstelle der Gebietskrankenkasse geschlossen.

Pandemiewarnstufe 6 seit 11.6.2009

Mit 11.6.2009 wurde die Pandemiewarnstufe 6 weltweit ausgerufen. Gleichzeitig wurde von verschiedenen Pharmaunternehmen mit der Produktion von Pandemieimpfstoffen begonnen. In Österreich wurde die Pandemieimpfung mit dem Impfstoff Celvapan der Firma Baxter im Oktober 2009 begonnen und in zwei Etappen durchgeführt. Ab 26.10.2009 wurde das medizinische Personal immunisiert und ab 9.11.2009 konnte sich die Bevölkerung an bestimmten Impfzentren impfen lassen. Empfohlen wurde die Impfung von ExpertInnen vor allem für bestimmte Risikogruppen.

Wien größte Impfbeteiligung

In Wien standen für die Impfungen insgesamt 21 Impfstellen zur Verfügung, die von der Stadt Wien, der Wiener Gebietskrankenkasse und der Krankenfürsorgeanstalt der Stadt Wien betrieben wurden. Von Anfang November 2009 bis Anfang August 2010 wurden in Wien insgesamt über 112.000 Personen geimpft. Damit weist Wien bundesweit die höchste Impfbeteiligung auf. Der stärkste Impfansturm war in der ersten Woche mit über 29.000 Impfungen zu verzeichnen. Allein in den fünf Impfstraßen der WGKK wurden in diesem Zeitraum 16.700 Menschen immunisiert. Und im Impfzentrum der Stadt Wien kamen an manchen Tagen rund 2000 Personen zur Impfung. Gegen Jahresende 2009 machten die Wienerinnen und Wiener von der Impfung immer weniger Gebrauch und es wurden kontinuierlich Impfzentren geschlossen. Ab März 2010 stand von den 21 Impfstellen noch die Impfstelle der Wiener Gebietskrankenkasse in der Mariahilfer Straße zur Verfügung. Seit Mai 2010 haben nur noch Einzelpersonen sporadisch das Angebot genutzt.

Saisonale Grippeimpfung auch gegen A/H1N1

Für die kommende Grippesaison reicht nunmehr nur eine Impfung zur Grippevorsorge. Die Impfstoffe können vor den Influenzavirussubtypen A/H1N1 (“Pandemievirus”), A/H3N2 und B schützen, die laut WHO in der kommenden Wintersaison zu erwarten sind.


Rückfragehinweis:

Mag.a Andrea Kovar-Magerl
Landessanitätsdirektion Wien
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Schnirchgasse 12/2, Town Town, 2. Stock, CB 12.208
A-1030 Wien
Telefon: (+43 1) 40 00-871 72
Handy: 0676 – 811 88 71 72
Fax: 40 00-99-879 57
E-Mail:
oeffentlichkeitsarbeit@ma15.wien.gv.at
www.wien.gv.at/ma15/index.htm

Mag. Andrea Riedel
Wiener Gebietskrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Wienerbergstraße 15-19
1100 Wien
Telefon: (+43 1) 60 122-1351
Fax: (+43 1) 60 122-2135
E-Mail:
andrea.riedel@wgkk.at
www.wgkk.at

Fluor ist Gift und nicht lebenswichtig!

07.06.2010

zusammengestellt von Eva R. und Morxn
We Are Change Austria

“Fluroide Map”

Fluor ist kein lebenswichtiges Spurenelement – jedenfalls nicht in den von den Zahnärzten empfohlenen Dosen, im Trinkwasser oder im Kochsalz. Auch in zweihundertmal niedrigeren Dosen konnte die US-Wissenschafts-Akademie keine Lebensnotwendigkeit nachweisen (NAS National Academy of Science 1971).

Fluor ist Gift

Fluor ist ein Enzymgift, ein Zellgift, ein Speichergift – und zwar als Fluor-Ion, d.h. als Fluorid. Auch in den angeblich kleinen Konzentrationen, wie es auf Empfehlung der zahnärztlichen Fluorspezialisten dem Trinkwasser und dem Kochsalz zugemischt wird.

Fluor ist ein nicht-metallisches, stark reaktionsfähiges, sehr giftiges Gas aus der Gruppe der Halogene. Aufgrund seiner Reaktivität kommt es in der Natur nicht elementar, sondern nur in gebundener Form mit Mineralstoffen als Fluorid vor, z.B. als Calcium- oder Natriumfluorid. Diese Verbindungen haben dann metallische, anorganische Eigenschaften, was dazu führt, dass sie sich in menschlichen Geweben ablagern.

Fluoride gehören zu den giftigsten Substanzen auf der Erde und können sich durch Stahl, Glas und Aluminium fressen.

Fluorid ist ein biologisch nicht abbaubares Umweltgift, welches offiziell noch bis 1945 als Giftstoff klassifiziert war. 1936 schrieb die Vereinigung der amerikanischen Dentisten:

“Fluorid mit einer Konzentration von 1 ppm (part per million) ist genauso giftig wie Arsen und Blei.”

1943 schrieb das Journal der amerikanischen Ärzte-Vereinigung:

“Fluorid ist generell ein protoplasmisches Gift, welches die Durchlässigkeit der Zellmembran durch verschiedene Enzyme verändert.”

Wichtig zu wissen:
Fluoride, als Zusatz in Zahnpasta, Trinkwasser, Tabletten und Speisesalz sind NICHT das natürliche Mineral Fluor! Diese haben nichts mit dem essentiellen Spurenelement zu tun, wie es natürlicherweise in Lebensmitteln (Mandeln, Walnüssen, Blattgemüsen) vorkommt. Stattdessen sind diese Fluoride giftige, chemische Abfallprodukte aus der Aluminium-, Stahl- und Phosphatindustrie!

Fluorverbindungen wurden in beiden Weltkriegen als Kampfgas eingesetzt. Natriumfluorid ist in hohen Konzentrationen in Rattengift und Pestiziden enthalten. In geringen Konzentrationen ist es in Zahnpasten und Mundwassern enthalten.

Die verbreitet im Kindesalter auftretenden unauslöslichen Zahnschmelzflecken sind zerstörte oder denaturierte Zahnschmelzkristalle, die den Zahn schwächen. Sie sind dazu Zeiger oder Signale für ein zuviel an Fluor (eine Fluorose nennt man das) im übrigen Organismus, dessen Wirkungen von aussen auch für den Arzt schwer sichtbar sind. Hier spielen sich biochemische Vorgänge und Veränderungen im Zellgewebe ab, welche in ihrer hochkomplizierten Art zu wenig bekannt und nicht kontrollierbar sind.

Das sind blinde Eingriffe, Gewaltakte gegen unser natürliches Innere, welche den Horizont von Zahnärzten übersteigen. Eine kranke Niere hat Schwierigkeiten, mit einem Zuviel an Fluoriden fertigzuwerden. Nierenkranke sollten alles zusätzliche Fluorid strikt meiden. Nirgends steht geschrieben, der Mensch müsse von der Kindheit bis ins Alter immer mehr Fluor in den Körper aufladen – und das ist es, was die Fluorzahnärzte uns aufzwingen – mehr, als der Körper, die Niere überhaupt auszuscheiden vermögen.

Viel spricht dafür, dass eine so aufgeladene Fluorose mit schnellerem Verbrauch, mit vorzeitigem Altern, insbesondere des Skeletts einhergeht. Es gibt Anzeichen dafür, dass Fluoride schon im frühen Kindesalter mitverantwortlich sind für falsche Zahnstellungen (mitverantwortlich für die immer häufiger notwendigen Drahtgehege an Kindergebissen).

Allzu leichtfertig waren in den 40er und 50er Jahren führende fluorinteressierte Zahnärzte (zunächst vor allem amerikanische, dann europäische Nacheiferer) über ihnen wenig geläufige Fragen der Physiologie und Toxikologie hinweggegangen. Sie wussten, dass sie Rattengift zum Trinkzwang erhoben (das ist dokumentiert) - und taten es.

Fluorid ist so gefährlich, weil es sich in unserem Körper ansammelt und über die Jahre zu einer schleichenden Vergiftung führt. Das Fatale: durch die zahlreichen Quellen wie Trinkwasser, Mineralwasser, Speisesalz, Zahnpasta, Mundwasser, Nahrungsmittel, Pestizide und Medikamente ist die tatsächliche Menge des täglich konsumierten Fluorids heutzutage kaum noch kalkulierbar! Und: kein Arzt wird Ihre körperlichen Beschwerden mit einer Fluorvergiftung in Verbindung bringen!

Einmal in unserem Körper, zerstört es zahlreiche Enzyme. Tausende von Enzymen sind erforderlich, um lebensnotwendige Zellaktivitäten in jeder Sekunde ablaufen zu lassen. Ohne diese Enzyme würden wir sofort sterben.

Da Fluoride die Gestalt von Enzymen verändern, werden diese nun als Fremdkörper und Eindringlinge von unserem Immunsystem behandelt. Es kommt zu einer Autoimmunreaktion, der Körper attackiert sich selbst.

Alle Systeme in unserem Körper hängen von Enzymen ab! Wenn Enzyme durch Fluoride verändert werden, kann dass folgende Systeme schädigen:

  • Immunsystem
  • Verdauungssystem
  • Blutzirkulation
  • Atmungssystem
  • Nierenfunktion
  • Leberfunktion
  • Gehirnfunktion

Fluorid …

  • schädigt das Nervensystem.
  • deaktiviert mindestens 62 Enzyme in unserem Körper und schädigt DNA-reparierende Enzyme.
  • vergrößert das Risiko an Osteoporose zu erkranken.
  • verursacht genetische Schäden.
  • wird mit Arthritis in Verbindung gebracht.
  • vergrößert das Risiko an Krebs zu erkranken.
  • hat schädigende Wirkung auf Herz, Leber und Nieren.
  • verringert die Zeugungsfähigkeit von Männern.
  • schwächt die menschliche Willenskraft. Das war auch der Grund, warum die Nazis in den Konzentrationslagern Flourid verabreichten.

Fast noch schlimmer ist jedoch die Wirkung auf die menschliche Psyche. Fluor schaltet langsam, aber sukzessive den freien Willen des Menschen aus. Dies ist auch der Grund dafür, dass weltweit etwa 60 % der Psychopharmaka Fluorid als wichtigsten Bestandteil enthalten.

Auf einer bekannten Zahnpasta steht:

Kinder unter 6 Jahren sollten die Zähne unter Aufsicht der Eltern putzen und nur eine erbsengroße Menge verwenden. Den Zahncremeschaum nicht herunterschlucken.

Wenn Natriumfluorid so ungefährlich ist, warum dann dieser Warnhinweis? Besonders nachdenklich macht in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass ein kleines Kind mit einem Gewicht bis zu etwa 10 kg die Einnahme einer kompletten Tube fluoridhaltiger Zahnpasta nicht überleben würde!

Fluor hemmt die Zahnkaries nicht

Fluor, wie es im Trinkwasser oder in gewissen Mineralwässern oder im Kochsalz oder in Fluortabletten verkauft wird, ist kariesprophylaktisch unwirksam. Nach gründlicher Untersuchung der Fachliteratur war das Gesundheitsamt Basel-Stadt 1974 zum Ergebnis gekommen (wörtliches Zitat aus dem Berichtsentwurf):

“.. dass der Beweis der Nützlichkeit der Kariesprophylaxe nicht erbracht ist. Die Analysen der Untersuchungsbefunde der Zahnärzte sagen uns generell, dass wohl die Karies zurückgegangen ist. Doch kann sie uns nicht beweisen, dass Fluor den Grund dieser Änderung darstellt. ..”

Eine so deutliche Aussage durfte für die Fluorinteressierten nicht wahr sein. Sie bogen den Berichtsentwurf so zurecht, dass er ihrem Wunsch und Prestige gemäss in endgültiger Form fluorgünstig lautete und erreichte, dass der grosse Rat antragswidrig doch wieder für die Beibehaltung der Trinkwasserfluoridierung stimmte.

Dass es wirke, sei nicht bewiesen. Ist damit auch bewiesen, dass es nicht wirkt? Die Überprüfung der grossen Statistiken ergibt, dass sich der Erfolg auf sogenannte Artefakte reduzieren lässt, auf Kunstgriffe, mit denen man die Statistik willig machte.

Fluoride können allerdings dann die Zahnkaries verhindern oder hemmen, wenn sie in sehr hohen Konzentrationen im Mund angebracht werden, wie das mit Zahnpasten und ganz besonders mit Elmex-Fluorid oder Elmex-Gel und ähnlichem geschieht. Das aber heisst, den Teufel mit Beelzebub austreiben. Auf diese Art nämlich tötet das Zellgift Fluor (Fluorid) die kariesverursachenden Bakterien im Mund, die dann natürlich keinen weiteren Schaden mehr anrichten können. Das aber liegt im medizinisch nicht vertretbaren toxischen Bereich.

Fluor-Zahnpasten sind gefährlich

Die handelsüblichen Zahnpasten enthalten Fluoride in hoher Konzentration, verlockend aromatisiert, sodass Kinder sie gern verwenden – und auch essen. Sogar Prof. Dr. med. dent. Thomas Marthaler (Universität Zürich, vorderster Fluor-Propagandist in Europa) warnt vor fluoridierten Kinder-Zahnpasten, weil sie zu oft Zahnschäden verursachen. Dabei entstehen Flecken an den Zähnen schon vor ihrem Durchbruch, also bevor die Kinder ihre Zähne mit der gefährlichen Zahnpasta putzen können.

Schon in der viel kleineren Konzentration des Fluors im Basler Trinkwasser traten bei Kindern Zahnschäden auf, stellte das Zahnärztliche Institut der Universität Basel fest (Prof. Dr. med. et. med. dent. Benedikt Maeglin und Dr. med. dent. Niklaus Weisskopf, heute Präsident der Zahnärztegesellschaft Baselland, et al., Schweiz. Monatsschrift für Zahnheilkunde 82,47-56, 1972). Ihre Studie im Raum Basel zeigte, dass 4-7% der Kinder Zahnschmelzflecken hatten, die wahrscheinlich (das zwar stritten sie unbegründet ab) vom Trinkwasserfluorid stammen. Zahnschmelzflecken sind Schäden und sind zugleich Warnsignale dafür, dass der Körper auch sonst mit Fluor überladen ist.

Meiden Sie fluoridierte Zahnpasten. Verlangen Sie unfluoridierte im Laden, in der Drogerie oder Apotheke. Sie können Ihre Zähne auch ohne Zahnpasta putzen. Wichtig ist, dass die KonsumentInnen Druck aufsetzen, und dass sie auch Kochsalz ohne Fluoridzusatz kaufen. Meiden Sie fluoridiertes Kochsalz.

Erwiesene Fakten zu Fluoriden:

  • Fluorid ist giftiger als Blei und nur unwesentlich weniger giftig als Arsen.
  • Fluorid lagert sich im Körper ab und entfaltet seine schädigende Wirkung über längere Zeiträume.
  • Bevölkerungsgruppen, die regelmäßig Fluorid zu sich nehmen, erleiden 20 – 40 % häufiger Oberschenkelhalsbrüche.
  • Der Nutzen einer Trinkwasser-Fluoridierung ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Wegen erwiesener Unwirksamkeit wurde die Trinkwasserfluoridierung nach 41 Jahren im April 2003 im Kanton Basel eingestellt.
  • In Gegenden mit der größten Fluorideinnahme gibt es weltweit die höchsten Zahlen an CFIDS-Erkrankungen (Chronisches Erschöpfungs- und Immundysfunktionssyndrom).
  • Der medizinische Nachweis für die Wirksamkeit von Fluor als Kariesprophylaxe ist bis heute nicht einwandfrei erbracht. Es gibt einige Studien, die genau das Gegenteil beweisen.

Das Wiener Trinkwasser enthält laut dem Institut für Umweltmedizin weniger als 0,2 Milligramm Fluorid pro Litererlaubt sind in Österreich allerdings 1,5 Milligramm pro Liter!

Fluorid-Befürworter meinen, dass erst bei einer Fluoridzufuhr von 10 bis 25 Milligramm pro Tag über mindestens zehn Jahre hinweg mit einer Knochenfluorose gerechnet werden könne. Diese aber könne unter der Verwendung der herkömmlichen Zufuhrarten (Trinkwasser, Salz, Tabletten) nicht auftreten, da dies z.B. 40 bis 100 Gramm Kochsalz pro Tag über zehn Jahre hinweg erfordern würde.

Bitte gehen Sie jetzt einmal in Ihre Küche und wiegen Sie dort 40 Gramm Salz ab. Welche Menge haben Sie nun in Ihrer Schüssel liegen? Es handelt sich um etwa 6 gestrichene Teelöffelchen Salz!

Nicht wenige Leute benötigen schon allein ein Drittel dieser Menge für ihre Frühstückseier! Im Brot ist Salz, in Wurst und Käse ist es üppigst vorhanden, in Fertiggerichten sowieso, im Salatdressing auch und selbst in Süßwaren ist es vorhanden. Dazu ein fluorreiches Mineralwasser (2 bis 3 Liter pro Tag à 0,6 mg Fluorid), da sind Sie – angenommen, Sie verzehrten nur die Hälfte der oben abgemessenen Salzmenge – schon bei etwa 7 Milligramm Fluorid. Wenn Sie jetzt noch in der Nähe eines Industriegebietes leben (fluorhaltige Abgase!), sind Sie sehr schnell am maximalen Schädlichkeitsgrenzwert von 10 Milligramm pro Tag angelangt.

Quellen:
Fluor-Infoblatt, Forum für verantwortbare Anwendungen der Wissenschaft/Neurodemitis.ch
“Fluorid – eine der größten Gesundheitslügen”, Neways Blog
“Fluorid – Angriff auf die Volksgesundheit”, Zentrum der Gesundheit

SMASH §278ff – Vielen Dank für zahlreiches Erscheinen!

01.03.2010

…hier geht’s zu den Fotos

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Demo am 27. Februar, Treffpunkt 13:00 Schottentor – SMASH §278ff: Getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle!

24.02.2010

Kundgebungseinschränkungen, generelle Demoverbote, Bespitzelungen, Personenobservationen, Wanzen, Spionkameras, Peilsender an Autos, Rufdatenermittlung, Computerrecherchen, verdeckte Ermittler(innen), Hausdurchsuchungen, verwüstete Wohnungen, Psychoterror, 3 ½ monatige U-Haft,…

Nein, das ist keine Fiktion, auch nicht Inhalt einer Distopie oder eines Hollywood-Polit-Thrillers, sondern bittere Realität, die (Tierrechts-)Aktivisten und ihr Umfeld erfahren mussten. Dem nicht genug startet ab 2. März der Prozess gegen die 10 ehemals inhaftierten Aktivisten in Wr. Neustadt. Alleine die Tatsache, dass es zu einem Verfahren wegen §278a “Bildung und Mitgliedschaft einer kriminellen Organisation” kommt, ist ein Armutszeugnis für sich. Dieser Prozess ist nicht nur ein offizieller Versuch, politische Kampagnenarbeit im Allgemeinen zu kriminalisieren und die unangenehme Tierrechtsszene mundtot zu machen, sondern bedeutet auch für die Betroffenen einen möglichen finanziellen Ruin, lebenslange Pflichten gegenüber dem Staat, psychische Belastungen und Retraumatisierung, und einen unglaublichen Einschnitt in deren Privatleben. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern und wollen den Betroffenen unsere Solidarität zeigen, jetzt mehr denn je.

http://www.weilburg-online.de/wp-content/uploads/2009/06/vorratsdatenspeicherung-400.jpg

Daher rufen wir zur Großdemo SMASH §278ff am Samstag, den 27. Februar auf.

Diese Demo soll als Auftakt für weitere Aktionen und Proteste vor, während und nach dem Prozess fungieren. Egal wie dieser Prozess ausgeht, solange es §278ff gibt, besteht die unweigerliche Gefahr, dass linke Strukturen/Gruppierungen, NGO’s, etc… schamlos überwacht und kriminalisiert werden! Daher komm zur Demo, denn getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle!!!

WANN: Samstag, 27. Februar
WO: Treffpunkt 13:00 Schottentor
Demostart 14:00
Abschlusskundgebung 17:00 Europaplatz

INDECT – der Traum der EU vom Polizeistaat

11.11.2009

Was die Europäische Union mit dem Projekt INDECT plant, liest sich wie eine Idee von George Orwell: Nicht weniger als die Überwachung der Bevölkerung mit Kameras in Städten, mobile Verfolgung durch Polizei und totale Internet-Überwachung unter einem Dach.

Project INDECT

Ein Forschungsprojekt namens »INDECT« (Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment) der Europäischen Union hat nicht weniger als die lückenlose Überwachung zum Ziel. In der offiziellen Beschreibung heißt es beispielsweise ganz offen, Ziel sei es, automatisch “abnormes Verhalten” zu entdecken und ein Netzwerk für die Polizei zu schaffen, das Technik und Hilfen zur Überwachung verschiedener mobiler Ziele ermöglicht.

Als Resultate des Projekts erwartet die EU ein Überwachungssystem Ballungsräumen von Städten, ein Rechnersystem, dass diese Daten erfasst, speichert, verteilt und intelligent auswertet, eine Suchmaschine, die Personen und Dokumente auch anhand von Wasserzeichen schnell erkennt, Programme, die ständig und automatisch Webseiten, Diskussionsforen, Newsgroups, Fileserver, P2P-Netzwerke und individuelle Computer-Systeme überwachen und die Ausarbeitung dieses Internet-basierten Informations-Sammel-Systems, das sowohl aktiv als auch passiv funktioniert, und dessen messbare Effizienz demonstriert werden kann.

Die Zeit bezeichnet das Projekt als “Traum der EU vom Polizeistaat”, bei dem »Begriffe wie Unschuldsvermutung oder gerichtsfester Beweis« keine Bedeutung mehr hätten. Aus Deutschland arbeiten die Universität Wuppertal, InnoTec DATA und PSI Transcom an dem Projekt mit, aus Österreich sind X-Art Pro Division und die Fachhochschule Technikum Wien dabei.

Gesichtserkennungsmodule können Videosequenzen Personen zuordnen, die Zusatzfunktion “Speaker Recognition’ gleicht bekannte Stimmprofile mit Audiomitschnitten ab.

Auf eine sicherheitstechnische Perspektive umgelegt, lässt sich diese Technik ebenso auf Videos aus Überwachungskameras anwenden, wenn man entsprechende Kriterien vorgibt. Wenn vordefinierte “Ereignisse” als solche erkannt werden – eine Person ist gestürzt, Menschen beginnen schnell zu laufen usw. -, wird Alarm geschlagen, und der diensthabende Beamte sieht sich die Szene genauer an.

Videoüberwachung wird vor allem deshalb immer ineffizienter, weil die auswertenden Beamten mit der Fülle des Materials (!) immer weniger zurechtkommen. Hier wollen die Strafverfolger in der EU nun technisch nachrüsten.

Jede der als “Ereignis” markierten Videosequenzen stellt eine Art Verdachtsfall dar. Wer etwa an einer Bushaltestelle seinen Koffer im Wartehäuschen abstellt und ein paar Schritte zur Fahrplantafel geht, löst automatisch Alarm aus, die Sequenz wird als “Ereignis” eingestuft.

Die Testinstallation besteht laut PSI aus 15 “wetterfesten Miniaturcomputern mit Kameras, Mikrofonen”, “bei Bedarf” können “biometrische Sensoren, Handyidentifizierung, Übertragungsscanner, Überwachungsgeräte, GPS, Mikrosender, RFID-Tags” einbezogen werden. Die solcherart gesammelten Daten werden dann einem “dezentralen Computersystem” zur “intelligenten Verarbeitung” zugeführt.

(Quelle: futurezone.ORF.at)


EU-Diktatur lässt die Maske fallen:

Terrorinstrument »Project INDECT«

Die Briten können ein Lied davon singen: nirgendwo sonst in Europa ist die Überwachung der Bevölkerung so stark ausgebaut worden wie auf der Insel.

Was dort beinahe »Normalität« ist, könnte in nicht allzu ferner Zukunft in ganz Europa gelten – allerdings in noch wesentlich verschärfterer Form. Die EU hat ein Projekt in Auftrag gegeben, das die komplette Überwachung und Kontrolle der europäischen Völker sicherstellen soll.

Dabei kommt modernste Technik im Verbund mit Datenbanken zum Einsatz. Bürgerrechte sind angesichts derartiger Vorhaben nur noch ein Relikt von gestern.Dass die Europäische Union eine neue Super-Sowjetunion ist, steht außer Frage. Man faselt zwar dort allerorten von Demokratie, doch die hinter der Bühne betriebenen Aktivitäten zeigen deutlich, dass eine neue (technotronische) Diktatur auf uns zukommt,die in ihrer Ausprägung als Feudalgesellschaft mit Hightech-Charakter bezeichnen werden muss. Da nützt es auch nichts, wenn von Verantwortlichen beteuert wird, die eingeleiteten Maßnahmen würden unser aller Sicherheit dienen. Die Sicherheit der Bürger interessiert die Eurokraten nicht, es geht ihnen ausschließlich um ihre eigene Sicherheit und den Erhalt des Systems, das die Bürger wie ein Vampir aussaugt und laufend frisches »Blut« für jene liefert, denen richtige Arbeit zuwider ist.

Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass die europäischen Steuerzahler Projekte finanzieren müssen, die ihrer eigenen Unterdrückung dienen. Die EU hat ein Forschungsprojekt mit der Bezeichnung Project INDECT initiiert, gegen das George Orwells 1984-Visionen wie kalter Kaffee wirken. Ziel des Projektes ist es, eine vernetzte Technologie zu installieren, die nicht nur automatisiert das Internet und alle angeschlossenen Systeme, also auch ihren privaten Computer, überwacht, sondern mittels Zugriff auf Datenbanken, Videoüberwachungssysteme und Satelliten in der Lage ist, eine komplette Rundum-Kontrolle auszuüben und sogenanntes »abnormales Verhalten« festzustellen. Offiziell will man mittels dieser Technologie Jagd auf Terroristen und Kriminelle machen, doch allein der wie Gummi dehnbare Begriff »abnormales Verhalten« lässt erahnen, was da wirklich auf uns zukommt. Für Bürgerrechtler dürfte dieses Unterfangen zu einem einzigen Albtraum werden, denn INDECT kann nur funktionieren, wenn zum Beispiel das Recht auf informelle Selbstbestimmung zu Grabe getragen wird.

Für das Projekt hat die EU zunächst einmal nur wenige Millionen Euro zur Verfügung gestellt (die Angaben schwanken zwischen elf und 15 Millionen), was angesichts der Aufgabenstellung gering erscheint. Man darf allerdings nicht vergessen, dass viele für das Projekt benötigte Technologien gar nicht mehr entwickelt werden müssen, sondern längst vorhanden sind. Worum es eigentlich geht, ist die komplette Vernetzung aller Kontroll-, Überwachungs- und Auskunftssysteme zu einem Monstrum besonderer Art (für alle Verschwörungstheoretiker: Hier haben Sie das System, das hinter 666 steht!). Man kann sich dieses Überwachungs- und Datenverarbeitungsmonster als einen Komplettscanner vorstellen, der die gesamte EU-Bevölkerung nach Verhaltensauffälligkeiten durchleuchten soll. Geben Sie dann beispielsweise einmal in einem Internetforum eine verdächtige Formulierung ein, die auch nur im entferntesten Sinne etwas mit dem Überbegriff »Gewalt« zu tun haben könnte, erscheinen Sie inklusive aller über Ihre Person verfügbaren Daten bereits im Fokus der Ermittler. Sollten Sie sich öfters »abnormal« oder unkorekt äußern, dann bekommen Sie sicher irgendwann eine Vorladung.

In schwereren Fällen folgen Hausdurchsuchung und Verhaftung.

Ich darf in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass einige der finstersten Verschwörungstheorien, die in den 1970er- und 1980er-Jahren kursierten, davon ausgingen, dass eines nicht allzu fernen Tages die technischen und technologischen Möglichkeiten dazu eingesetzt würden, ganze Völkerschaften bis ins letzte Detail zu kontrollieren sowie durch Repression und Angst zu versklaven.

Gewiss, grau ist alle Theorie, und nur die Praxis zählt. Wie sich jetzt aber zeigt, sind wir nun im Jahre des Herrn 2009 an einem Punkt angelangt, wo die Verschwörungstheoretiker zurücktreten können, weil die Verschwörungspraktiker in der EU mit dem Project INDECT ein Terrorinstrument zu schaffen gedenken, das einzig und allein der Aushebelung der Bürgerrechte dient.

Mit dem Start dieses Projektes hat die EU die Maske fallen lassen.

Es soll Menschen geben, die die EU positiv bewerten. In diesem Zusammenhang möchte ich an den Neuplatoniker Plutarch erinnern, der bereits seinen Zeitgenossen empfahl: »Man muss sich entweder Verstand anschaffen oder den Strick (zum Aufhängen).« Der zwangseinführte Euro hat uns eine rasante Inflation beschert, Eurokraten beherrschen von Brüssel aus den Kontinent und erklären unseren Politikern, was sie zu tun und zu lassen haben. Und nun will man noch den gläsernen Bürger in Reinkultur einführen – selbstverständlich unter Vortäuschung falscher Tatsachen.

Dieses System ist todkrank.

Dieses System ist völlig am Ende.

Nur so ist eine derartige Überwachungsmaßnahme wie Project INDECT zu erklären.

Die Verschwörungspraktiker möchten nämlich jeglichen Widerstand im Keim ersticken – mit dem zumindest mittelfristig zu rechnen ist –, damit sie ihre Macht und ihr Leben, das manche Zeitgenossen mit der einer Made im Speck vergleichen, erhalten können.

Doch keine Angst, liebe Mitbürger: Alle Großreiche gingen unter und auch die EU wird diesem Schicksal nicht entgehen. Da nützen auch groß angelegte Überwachungsmaßnahmen nichts, zumal es genügend gewitzte Zeitgenossen gibt, die Gegensysteme entwickeln werden. Auch Sie selbst können dazu beitragen, den Datenjägern und Möchtegern-Orwell-Fanatikern das Wasser abzugraben. Das fängt schon beim täglichen Einkauf an.Benutzen Sie wieder Bargeld statt Kreditkarten. Letztere sind ohnehin nicht sicher und in einer Finanzkrise, wie wir sie derzeit erleben, zu nichts zu gebrauchen.

Gehen Sie im Internet mit äußerster Vorsicht zu Werke, wenn es um die Preisgabe von Daten und Informationen zu Ihrer Person geht. Alles, was Sie dort hinterlassen, wird irgendwann gegen Sie verwendet werden. Treten Sie Ihren Europa-Abgeordneten (natürlich nur bildlich gesprochen) einmal kräftig vors Schienbein und fragen Sie diese, was mit Projekt INDECT bezweckt wird. Lassen Sie sich nicht mit faulen Ausreden und lauen Erklärungen abspeisen, denn wenn dem Wahnsinn kein Widerstand entgegengesetzt wird, kann es eines Tages Sie treffen, weil Sie sich bei irgendeiner Gelegenheit »abnormal« verhalten haben. Historiker aller Coleur fragen sich immer aufs Neue, wie Diktaturen entstehen konnten. Die Antwort erhält man, wenn man nach Brüssel schaut.Dort läuft die Geschichte in Echtzeit vor unser aller Augen ab. Dazu lässt sich nur sagen: Wehret den Anfängen!

(Quelle: info.kopp-verlag.de)

H1N1: Lizenz zum Lügen – Neue Regelungen verfälschen Opferzahlen

11.11.2009

(Quelle: www.nachrichen.at)

H1N1: Behandlungsstrategie geändert

Wien Das Gesundheitsministerium ändert, bedingt durch die rasche Zunahme an Erkrankungen, die Behandlungsstrategie bezüglich der Neuen Grippe (H1N1): Mit dem Ausrufen der Grippewelle wurde im Rahmen der höchsten Pandemie-Alarmstufe 6 von Mitigation Stufe 1 auf Stufe 2 umgestellt.

Im wesentlichen bringt dies kleine Änderungen bei Tests, Meldepflicht und Behandlung mit sich. „Wir haben uns auf diese prognostizierte Welle an Influenza-Erkrankungen bestmöglich vorbereitet“, betonte Gesundheitsminister Alois Stöger am Dienstag in einer Aussendung.

Keine Tests aller Verdachtsfälle

Die neuen Regelungen gelten ab morgen, Mittwoch. Wichtigste Änderung: Künftig werden nicht mehr alle Verdachtsfälle getestet. Um die Ausbreitung der Influenza weiter beobachten zu können, wird künftig das sogenannte „Sentinella-System“ eingesetzt. Dieses wird auch bei der saisonalen Grippe angewandt.

Ausgewählte Arztpraxen melden dabei Grippeerkrankungen an die Referenzzentrale. Auf Basis dieser Daten und der Krankenstandstage der Sozialversicherungsträger wird eine Hochrechnung über die Zahl der Erkrankungsfälle erstellt. Langjährige Erfahrungen zeigten, dass sowohl das sporadische Auftreten von Influenzaviren als auch der Beginn und das Ende von Grippewellen mit dieser Methode sehr gut erfasst werden könne, so das Ministerium.

Landessanitätsdirektionen, Krankenanstalten, Sozialversicherungsträger und niedergelassenen Ärzte werden in einem Schreiben über die neuen Maßnahmen informiert. Darin in Detail vermerkt: Rachenabstriche (spezifische PCR-Diagnostik) werden nur mehr im Rahmen des Sentinella-Systems sowie bei bestimmten Ausnahmen erfolgen. Letzteres ist der Fall, wenn ein Patient im Krankenhaus behandelt wird oder die Situation an einer Schule, einem Kindergarten oder anderen Gemeinschaftseinrichtungen abgeklärt werden muss. Dieses Vorgehen entspricht jenem bei der saisonalen Influenza.

Meldepflicht ändert sich

Verdachtsfälle werden künftig als Erkrankungsfälle gewertet. Weiters sind ab Mittwoch nur mehr laborbestätigte Erkrankungsfälle in Spitälern und Todesfälle meldepflichtig. Die Primärversorgung erfolgt nun im Regelfall durch niedergelassene Ärzte, wobei die Therapie mit Neuraminidasehemmern (Tamiflu Anm.) als Möglichkeit bleibt.

Leicht abgeändert wurde außerdem die Falldefinition „Neue Grippe“, bei der die Komponente Auslandsaufenthalt wegfällt. Wegen der weltweiten Ausbreitung von Influenza A(H1N1) sei es nicht mehr zielführend, den Aufenthalt in bestimmten Ländern als epidemiologisches Kriterium zu verwenden, hieß es in der Aussendung.


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