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KONY2012 – Graswurzelbewegung oder Kunstrasenpropaganda?

20.03.2012

Die von der Organisation “Invisible Children” ins Leben gerufene Kony2012-Kampagne erobert das Internet im Sturm. Weltweit bereiten sich vor allem Jugendliche auf den “Action Day” am 20. April vor und bestellen fleißig die zugehörigen Action Kits(inzwischen ausverkauft). Bewaffnet mit T-Shirts, Armbändern, Aufklebern und Postern sollen die via Facebook und Twitter frisch rekrutierten Anhänger einen weiteren “humanitären” US-Angriffskrieg unterstützen, um Joseph Kony dingfest zu machen. Dass Kony seit Jahren nicht mehr aktiv ist und in Uganda erst vor kurzem Erdölreserven entdeckt wurden, wird hierbei gerne verschwiegen. Die ganze Aktion stinkt zum Himmel, jedoch wird der altbekannte Geruch des Imperialismus diesmal mit einem neuen Parfüm übertüncht – während gegen Bin Laden, Hussein und Gadaffi noch mit herkömmlicher Propaganda mobil gemacht wurde, wird im Fall Kony eine virale Internet-Kampagne verwendet, die zudem auf eine deutlich jüngere Zielgruppe zugeschnitten ist. Man muss schließlich mit der Zeit gehen. Schade, dass die wahren Kriegsverbrecher von derartigem Enthusiasmus verschont bleiben. Wir warten noch vergeblich auf Bush-/Blair-/Cheney-/Rumsfeld-/Obama-/Kissinger-2012-Kampagnen…

 kenfm.de

Öffentliche Vorführungen des Kony2012-Videos in Uganda sorgten für Empörung unter den Einheimischen, die aufgrund mangelnden Internetzugangs oft gar nichts davon wussten:

 youtube.com/AlJazeeraEnglish

Auch Sanyu, deren Eltern in Uganda geboren und aufgewachsen sind, zweifelt an der Kony-Kampagne. Ihr YouTube-Video entwickelte sich rasch zu einer der bekanntesten Gegenstimmen im Internet:

 youtube.com/slubogo

Nochmal zur Erinnerung:

“Im Jahr 2001 war der böse Mann Osama bin Laden und das ferne Land war AfghanistanBilanz der humanitären Hilfsaktion durch die US-Armee in Afghanistan bisher: mehr als 30.000 Tote.

Im Jahr 2003 war der böse Mann Saddam Hussein und das ferne Land war Irak. Bilanz der humanitären Hilfsaktion durch die US-Armee in Irak bisher: vermutlich rund eine Million Tote.

Im Jahr 2011 war der böse Mann Muammar Gaddafi und das ferne Land war Libyen. Bilanz der humanitären Hilfsaktion durch die US-Armee in Libyen bisher: vermutlich mehr als 100.000 Tote.

Im Film ‘Kony 2012‘ von der Firma ‘Invisible Children’ aus der als Standort von US Special Forces bekannten Stadt San Diego ist der böse Mann Joseph Kony und das ferne Land Uganda.”

– nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/03/08/kony-2012-spendenaufruf-fur-mehr-krieg-in-afrika

Organisierter, ritueller Sexualmissbrauch in den höchsten Kreisen der Gesellschaft

01.06.2010

Mai/Juni 2010
Trommelruf/Eva R./Morxn
We Are Change Austria

Hier geht es um eine sehr ernste Problematik, welche in unserer Gesellschaft wohl noch immer ein Tabuthema ist und die Dämonen mehr und heftiger denn je tanzen. Bitte macht es zum Thema, aber nehmt Euch in Acht. Beschützt Euch und Eure Lieben vor bösen Kräften und Machenschaften, die der Aufklärung der widerwärtigen Verbrechen entgegenwirken wollen und auch vor Mord nicht zurückschrecken. Schließt Euch Bewegungen und Aufklärungkampagnen an.

Liebe Mitmenschen, Freunde, Aktivisten und Betroffene,

Dies ist ein Aufschrei und Hilferuf für alle Kinder dieser Welt. Warum lassen wir es zu, daß unsere Kinder diesen Alptraum erleben müssen? Unsere Regierungen scheren sich einen Dreck, daß diese Verbrechen, die zu den schlimmsten in der Geschichte der Menschheit zählen, je aufgeklärt werden.

Es geht um einen weltweit mächtigen, straff organisierten Pädophilen-Mafia-Ring – Kinderhandel, Prostitution, Kinderpornografie und Vertreibung von sogenannten Snuff-Videos, in denen Kinder zu Tode gequält und sexuell missbraucht werden. Die grausamen Details wollen wir Euch an dieser Stelle ersparen. Man muss jedoch schon stark annehmen, daß der Staat damit sehr befangen ist, weil nichts getan wird und genau dieser Handel mit Kindern noch immer blüht, die Täter geschützt werden und die Opfer zu Tätern werden.


Beispiel DEUTSCHLAND
:

Der frühere SPD-Abgeordnete Jörg Tauss ist wegen Besitzes von Kinderpornos verurteilt worden. Ins Gefängnis muss der 56-jährige Politiker aber nicht. Staatsanwältin Stephanie Egerer-Uhrig sagte, er habe sich das einschlägige Material für rein private Zwecke beschafft, „um sich daran sexuell zu erregen“.

Siehe auch:
“Kinderporno-Verdacht auch bei der CDU” (Welt Online)
“Ehemaliger CDU-Abgeordneter wegen Kinderpornografie verurteilt” (Topnews.de)


Beispiel ÖSTERREICH
:

Auch “Chamäleon” Strache vertuscht!

Burgenland: Kinderporno-Skandal um FPÖ-Ortsparteichef

Die Samstagsausgabe der Tageszeitung “Österreich” berichtet von einem Kinderporno-Skandal in der FPÖ Burgenland. Ein Ortsparteichef aus dem Bezirk Eisenstadt/Umgebung soll kinderpornografisches Material aus dem Internet heruntergeladen haben; er stand angeblich bereits kurz nach den Gemeinderatswahlen 2007 vor Gericht. Wegen des illegalen Besitzes von kinderpornografischem Material und Weitergabe desselben soll der Mann zu vier Monaten bedingter Haft und zu 4.000 Euro Strafe verurteilt worden sein. Die in Österreich erhobenen Vorwürfe habe der angeklagte Politiker teilweise bestätigt.

Niederösterreich: FPÖ-Gemeinderat tritt zurück

Ein niederösterreichischer FPÖ-Gemeinderat hat seine Funktion zurückgelegt. Im Rahmen einer Kinderporno-Affäre fand bei dem Politiker, der seine Unschuld beteuert, eine Hausdurchsuchung statt. Nach einer Anzeige wegen Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie durchsuchte die Polizei das Büro des FPÖ-Politikers. Sein Computer wurde beschlagnahmt und die Festplatten durchsucht – er selbst spricht von einem Missverständnis. Er habe im Internet nur einen Chat-Room besucht. Man gehe davon aus, dass die Anzeige, die von einem Verein gegen Kinderpornografie im Internet erstattet wurde, zurückgelegt wird. Er ist mittlerweile als Gemeinderat zurückgetreten. In den kommenden Tagen will sich der Politiker mit seinen Anwälten beraten.

Siehe auch:
“Kinderporno-Affäre in St. Pölten: Strafantrag wurde bereits eingebracht!”
(News.at)


FAZIT
:

Alleine schon durch die schiere Anzahl der “voneinander unabhängigen Einzelfälle” innerhalb der katholischen Kirche sollte die Bevölkerung “den Braten riechen”, aber nichts geschieht. Als Lösung hört man immer nur “Zensur des Internet”, nach dem Motto: “Aus den Augen, aus dem Sinn”. Die wahren Täter, die diese Dinge nicht nur virtuell betreiben (welche noch zu den “harmloseren” zählen, da diese wenigstens zuhause bleiben), lassen sich aber dadurch nicht aufhalten. Mit der Zensur des Internet will man in Wirklichkeit nur wahre Informationen unterdrücken, damit die bezahlte Propaganda in der Mainstream-Presse weiterhin die wahren Schuldigen rein waschen kann.

Durch ihren Status, und beschützt durch ihr hochorganisiertes Geheimnetzwerk, zu denen Personen aus den höchsten Kreisen der Gesellschaft zählen, genießen diese Verbrecher weiterhin Immunität. Wenn diese Leute mit Einfluss ausgestattet sind, am Drücker sitzen und Macht ausüben, kurzum, wenn wir nicht aufpassen, dass sich ihre Macht in Grenzen hält, ficken sie ungestraft unsere Kinder, und wenn sie keine Pädophilen sind, ficken sie unser Bankkonto, unsere Freiheit und unser Leben…

Morddrohung gegen Sigmund-Freud-Klinik: Einseitige Berichterstattung verschweigt Zwangseinweisung

30.05.2010

30. Mai 2010, We Are Change Austria

Die Spin-Doktoren sind am Werk. Die Massenmedien haben die Natascha-Koch-Story zwar aufgegriffen, jedoch in einer sehr selektiven und verzerrenden Art und Weise. Natascha und die menschenrechtswidrigen Zwangseinweisungen der Sigmund-Freud-Klinik werden mit keinem Wort erwähnt, stattdessen konzentriert man sich einzig und allein auf Droh-Faxe, die angeblich an eine Ärztin geschickt wurden. Auf die Gründe wird – mit einer fast schon verdächtigen Behutsamkeit – nicht näher eingegangen und die Frage, was einen Menschen überhaupt zu so einer Tat veranlassen könnte, wird nicht ansatzweise gestellt. Hauptsache, es werden wieder einmal “Sicherheitsvorkehrungen verschärft”. Wie wäre es stattdessen mit Sicherheitsvorkehrungen gegen willkürliche psychiatrische Zwangsbehandlungen? Hier ein Beispiel, auf das uns Natascha persönlich aufmerksam machte:

Todesdrohung: Täter will Patientin freipressen

30. Mai 2010 (ORF Steiermark)

Eine Ärztin der Sigmund-Freud-Klinik in Graz wird von einem Unbekannten bedroht. Der Täter forderte von ihr mehrfach die Freilassung einer Patientin, sonst werde es Tote geben. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft.

Zwei Nachrichten per Fax

Zweimal sandte der Unbekannte in dieser Woche Faxnachrichten an die Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF), zuletzt Samstagabend. Er forderte darin die Freilassung einer bestimmten Patientin aus der geschlossenen Abteilung des Krankenhauses. Sollte seiner Aufforderung nicht entsprochen werden, drohte er, die Ärztin der Frau zu töten.

Personenschutz und Sicherheitsvorkehrungen

Als das zweite Fax eingelangt war, wurde die Polizei verständigt. Die behandelnde Ärztin der angesprochenen Patientin wurde daraufhin unter Personenschutz gestellt, ihre Wohnung wird überwacht. Auch rund um das Krankenhaus wurden verstärkt Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Fax kam über das Internet, Staatsanwalt hat Ermittlungen noch nicht zugestimmt

Wer die Nachrichten an die LSF verfasst und geschickt hat, ist noch völlig unklar. Das Fax von Samstagabend wurde über eine Website ohne Nummer geschickt. Derzeit warten die Kriminalisten auf eine Anordnung des Staatsanwalts, um die Spuren des Täters im Internet nachverfolgen zu können.”

Unsere Stellungnahme:

Wer auch immer diese Drohungen verschickt hat, tat dies von sich aus auf eigene Verantwortung und ist in keinster Weise mit Natascha Koch oder We Are Change verbunden. Entweder handelt es sich um einen bezahlten Provokateur oder schlicht und einfach um einen Idioten. Zu keinem Zeitpunkt haben wir zu Gewalt oder Androhung derselben aufgerufen. Dass die “Patientin” UNRECHTMÄSSIG und GEGEN IHREN WILLEN festgehalten wurde, verschweigt dieser Artikel. Das soll in keinster Weise die Drohungen rechtfertigen, lediglich die einseitige Berichterstattung aufzeigen, die an Propaganda grenzt. Die Sigmund-Freud-Klinik hat mit ihrer Vorgehensweise gegen Menschenrechte verstossen. Diese Tatsache wollten wir publik machen. Wie unabhängige Einzelpersonen auf diese Tatsachen reagieren, liegt nicht in unserer Verantwortung. Der Absender dieser Drohung hat ohne jeden Zweifel falsch gehandelt, jedoch hätte der Artikel – sofern es noch so etwas wie objektive Berichterstattung in diesem Land gibt – auch die (offensichtlichen) Gründe beleuchten sollen, die ihn zu dieser Tat bewegt haben.

Siehe auch:
“Misshandlung in Grazer Sigmund-Freud-Klinik und die Folgen” – Erfahrungsbericht eines ehemaligen Patienten
“Folterkommission prüfte die Psychiatrie in Graz”, Kleine Zeitung, 5. März 2009

Natascha Koch: Zwangsaufenthalt in der Psychiatrie!

29.05.2010

29. Mai 2010, We Are Change Austria

Wie wir heute nachmittag erfuhren, wurde Natascha Koch gestern zu einem Polizeitermin gelockt und von dort gegen ihren Willen in die Sigmund-Freud-Klinik in Graz verschleppt.

Man hat ihr nahe gelegt, sich nicht mehr mit “diesen Dingen” zu beschäftigen und auch ein Jan van Helsing wäre Tabu. Man sagte ihr, sie hätte massive Wahrnehmungsprobleme und bot ihr die Einnahme von Medikamenten an.

NATASCHA KOCH BENÖTIGT DRINGEND HILFE!

Unsere Gleichgesinnten, die in der Nähe von Graz ansässig sind, werden gebeten, sofort AKTIV zu werden und die sofortige Freilassung zu verlangen!

Natascha Koch wird auf der Station P22, Zimmer 11 gegen Ihren Willen festgehalten! Die Repressalien gegen Natascha gehen von Frau Dr. Beisser aus. Wir bitten alle Österreicher, die FÜR freie Meinungsäußerung und GEGEN willkürliche Zwangstherapie sind, Presse und Fernsehen zu informieren!!!

Mittlerweise sitzt Natascha in der Geschlossenen, in der ersten Stunde wurde sie dreimal penetrant gefragt, ob sie Pillen schlucken will. Auch ihr Handy wird nachts in Gewahrsam genommen, so dass sie nur tagsüber darüber verfügen darf. Der Datenschutz, an den sie sich hilfesuchend gewendet hat, hat Sie an die Polizei verfrachtet.

UPDATE (2. Juni 2010)

Teile dieses Artikels mussten aufgrund aktueller Entwicklungen bis auf Weiteres entfernt werden. Sobald sich gewisse Ungereimtheiten aufgeklärt haben, werden wir darüber berichten und uns gegebenenfalls um eine Richtigstellung bemühen.

Landesnervenklinik Sigmund Freud
Wagner-Jauregg-Platz 1, 8053 Graz
Tel: +43 (316) Zwei Eins Neun Eins (DW Station 22: 2414)
Fax: +43 (316) 21 91 3418
e-Mail: internet@lsf-graz.at
www.lsf-graz.at

UPDATE (30. Mai 2010)

Natascha ist wieder im “offenen Vollzug”, die Konfrontationen mit der Klinik und den zuständigen Ärzten hat gefruchtet. Morgen Vormittag entscheidet ein zuständiger Arzt (Name noch nicht bekannt) über die Entlassung.

Natascha bedankt sich bei allen, die ihr zur Seite stehen:
“Es gibt Kraft zu wissen, dass man nicht alleine ist.”

Damit wäre die Sache aber noch nicht aus der Welt. Täglich werden Menschen, die nicht der Norm entsprechen, als geisteskrank eingestuft und weggesperrt. Meistens ohne ersichtlichen Grund. Transparenz, Öffentlichkeit und Zusammenhalt ist in Fällen wie diesem enorm wichtig!

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(Click HERE to read the English version of this article)

Mainstream im Stress – Gefahr durch Neue Medien?

25.04.2010

19. April 2010 (Wahrheiten.org)

Die herrschende Medienkaste erlitt offenbar einen schweren Glaubwürdigkeitsschaden, sodass die Schweinegrippenbombe nicht wie geplant explodierte, sondern zum Fehlzünder wurde.

Was viele der alternativen Publizisten schon lange hofften, wurde nun von “offizieller” Seite zugegeben:

Die “Neuen Medien” werden nicht nur wahrgenommen, sondern sie richten angeblich inzwischen auch “Schaden” an.

Sicher erinnern wir uns noch an die Panikmache vor der Schweinegrippe – einer frei erfundenen Lüge, wenn nicht gar der größten Lüge der Medizinbranche. Zumindest kommt sie gleich nach AIDS und der Impf-Lüge an dritter Stelle.

Ob dieser Medienzirkus bezüglich der Schweinereigrippe tatsächlich nur deswegen zusammenbrach, weil die Bevölkerung nicht genug Angst hatte oder ob die Drahtzieher aufgrund des ungewohnten Widerstands zurückschreckten, wissen wir nicht. Allerdings lässt der Titel der Meldung von AFP vom 13.04.2010 aufhorchen:

“WHO: Neue Medien haben Kommunikation über Schweinegrippe beeinflusst”

In diesem Artikel wurde der frühere WHO-Verantwortliche für Grippe-Pandemien, David Heymann, dahingehend zitiert, dass das Internet ein “neuer Faktor” in Bezug auf die Kommunikation über internationale Gesundheitsangelegenheiten darstellen würde. Er meinte außerdem, eine falsch aufgefasste Information könnte im Nachhinein nur sehr schwierig wieder korrigiert werden.

Was er damit sagen wollte, ist klar. Die bösen Blogger und alternativen Berichterstatter im Internet sind schuld, dass die Pandemie gefloppt ist. Damit wird jetzt für jeden offensichtlich, dass nicht existente Viren sich gar nicht verbreiten oder gar Schaden anrichten können, ohne massive mediale Unterstützung. Der einzige Schaden entstand wohl den “Qualitätsmedien”, der WHO und vor allem der Pharmaindustrie, wobei diese immerhin so schlau war und im Voraus kassiert hat.

Allein schon die Formulierung der AFP-Meldung lässt bei uns die Alarmglocken schrillen. Da war die Rede von “groß angelegten Impfkampagnen”, die auf wenig Interesse in der Bevölkerung gestoßen waren. Sozusagen ist die Werbekampagne des neuen Produktes in sich zusammengefallen, weil einige Leute über die Nebenwirkungen des hochgelobten Stoffes informiert haben.

An der erfolglosen Kampagne wären nicht nur die schwächlichen “Grippe-Symptome” schuld gewesen, sondern auch die unerwünschte Aufklärung über die Gefahren von Imfpstoffen und die Rolle der Pharmakonzerne haben wohl maßgeblich dazu beigetragen. Klarer kann man es nicht sagen: Weil ihr zuviel Wahrheiten verbreitet habt, ist teilweise unser geplantes Geschäft – und vermutlich noch ganz andere Pläne – gescheitert.

Die alternativen Medien können sich jetzt gegenseitig die Hände schütteln, weil es ganz offensichtlich einen sichtbaren und merklichen Effekt hatte, die Wahrheit zu verbreiten. Andererseits kann man diese öffentliche Bekundung jedoch gleichzeitig als Drohung verstehen, denn ob sich die Mächtigen diese Querschlägerei nochmals gefallen lassen werden?

Im Vorfeld der inszenierten Schweinegrippe-Pandemie war nur selten die Rede von Verschwörungstheorien. Dennoch ist dieser Begriff nach wie vor eines der letzten wirksamen Mittel der Massenmedien, anderslautende Meinungen zu Geschehnissen kurz und klein zu hauen, bevor sich damit zuviele Menschen ernsthaft befassen.

So geschah es gerade erst wieder nach dem Absturz der polnischen Regierungsmaschine bei Smolensk am 10.04.2010. In den großen Medien ist von Verschwörungstheorien die Rede. Dazu meinte die WELT am 12.04.2010:

“Als Grund verweisen inzwischen zahlreiche Verschwörungstheoretiker darauf, Russland habe ein Problem mit Kaczynski gehabt, der zu vertraut mit den Vereinigten Staaten umgegangen sei. Der nationalkonservative Präsident wollte in Polen einen Teil des amerikanischen Raketenabwehrschirms installieren lassen.”

Einer anderen Verschwörungstheorie zufolge habe der KGB (der zwar offiziell heute FSB heiße, aber immer noch Russland beherrsche, wie man an Premier Wladimir Putin und Präsident Dimitri Medwedjew erkenne) den Schlag von Katyn, die Auslöschung der polnischen Elite, wiederholen wollen, um das wieder erstarkende Selbstbewusstsein des wichtigsten Landes zwischen Deutschland und Russland zu erschüttern.”

Immer schön drauf mit der “Alles-Kritische-lächerlich-machen”-Keule. Jedoch gab die WELT in der Einleitung zu diesem Artikel sogar zu, dass es sehr wohl bereits derartig beabsichtigte “Unfälle” gab:

“Immer wieder sterben Politiker bei Flugzeugabstürzen. Und immer gibt es danach wilde Verschwörungstheorien. So kam vor Kaczynski 1943 der Premier der Exilregierung Polens unter ähnlichen Umständen ums Leben. Mindestens ein prominenter Flugzeugabsturz ging wirklich auf eine Geheimdienstaktion zurück.

Dabei ist die grundsätzliche Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen, extrem gering, wie die Berechnungen eines Lesers in einem Frageforum zeigen:

“Frage:
Wie hoch ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass ein Vielflieger mit dem Flugzeug abstürzt?

Antwort:
Täglich finden weltweit ungefähr 1,5 Millionen Flüge statt (mit den Flügen von Sportflugzeugen und Segelfliegern sind es sogar 3,5 Millionen!). Das sind jährlich 547,5 Millionen Flüge! Im Schnitt stürzen weltweit jährlich drei bis fünf Flugzeuge ab. Nehmen wir einen Schnitt von vier Abstürzen an, so ergibt das eine Chance von 4 zu 547,5 Millionen oder 1 zu 136.875.000. Gerundet ist das eine prozentuale Chance von 0,00000007 Prozent.

Im Gegensatz dazu hast du als Autofahrer eine Chance von 0,000045 Prozent pro Fahrt, in ein Unglück verwickelt zu werden. Das ist eine fast tausendfach höhere Chance auf einen Unfall!”

Andere interessante Zahlen, beispielsweise einem Terroranschlag auf ein Flugzeug zum Opfer zu fallen, zeigen ebenfalls eine extrem geringe Wahrscheinlichkeit. Egal was nun zu dem Unglück mit der polnischen Regierung führte, rein statistisch betrachtet war dies ein sehr seltsamer Zufall. Vielleicht wurde auch deswegen gleich medial von “Verschwörungstheorien” gesprochen, damit niemand genauer nachfragt?

Wo wir gerade beim Thema Zufall sind. Wie wahrscheinlich ist ein Anschlag mit einer “schmutzigen Bombe” auf New York? Und warum warnte Obama vor wenigen Tagen vor einer solchen Gefahr? Im Spiegel wurde am 13.04.2010 gleich darauf hingewiesen, dass es sowieso kaum “wirksame Gegenmaßnahmen” gäbe:

“Experten warnen vor Anschlägen mit der schmutzigen Bombe: Ein konventioneller Sprengsatz, bei dessen Explosion nukleares Material verbreitet wird, hätte verheerende Folgen. Wirksame Gegenmaßnahmen gibt es kaum – auch weil viele Regierungen die Gefahr unterschätzen.”

Was sind denn das wieder für “Experten”? Beim Lesen dieses Wortes überkommt immer mehr Menschen starker Würgereiz, hat man doch heute für jeden Murks stets sogenannte “Experten”. Vermutlich gibt es inzwischen bereits welche, die sich mit den “Gefahren durch Neue Medien” besonders gut auskennen wollen?

Woher wissen also diese Experten, dass mit einem solchen “schmutzigen” Anschlag mit nuklearem Material zu rechnen ist? Weil sie diesen Vorfall bereits geplant haben. Solche Medieninformationen dienen nur dazu, die Menschen darüber zu informieren, wie schrecklich so ein Ereignis sein würde. Dies ist wichtig, damit bei dem höchstwahrscheinlich später erfolgenden Anschlag die Bevölkerung schon Bescheid weiß, welche Auswirkungen dieser haben wird.

Solche mentale Vorbereitung der Öffentlichkeit ist wichtig, da im Ernstfall keine Zeit mehr besteht, langwierig die Folgen zu erklären. Die Leute sollen bei der Schlagzeile “nuklearer Terroranschlag” bereits vollständig Bescheid wissen und mit den allerhärtesten Gegenmaßnahmen rechnen.

Dass über all diese Dinge in den Neuen Medien auch schon wieder lautstark berichtet wird, ist sicherlich nicht gut für die Stimmungslage der verdummten Mitbürger, denn wer eine Scheingrippe so erfolgreich zu stören vermag, der kann auch “Unfälle” wie z.B. einen Flugzeugabsturz oder sogar “Terroranschläge” in ein völlig richtiges Licht rücken.

Doch die Drahtzieher und Hintermänner scheuen die Wahrheit genauso wie die Motten das Licht. Holen wir daher die Lügen ebenfalls ans Licht, dann zerfallen sie hoffentlich zu Staub.

We Are Change Austria TV

08.03.2010

live.wearechangeaustria.org

Weltweite Internet-Zensur auf dem Vormarsch

10.02.2010

09. Februar 2010, von Aaron Dykes & Alex Jones (Infowars.com)
Übersetzt von Propagandafront.de

Die westliche Welt, von Australien, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, bis hin zu weiteren Teilen Europas, bewegt sich mit vereinten Kräften in Richtung diktatorischer Internetzensur. Australien geht dabei voran, obwohl es unter der Bevölkerung wegen dem „Herausfiltern“ bestimmter geblockter Inhalte einen Aufschrei gab. In den Vereinigten Staaten setzt Senator Jay Rockefeller die Tradition seiner Familie – die Unterdrückung der freien Menschheit – fort und brachte die Cybersecurity-Gesetzgebung voran, die bereits vom Kongress verabschiedet wurde. Dies tat er im Namen der Abwehr grauenhafter Internet-„Angreifer“, möglicherweise unterwegs im Auftrag von Al-Qaeda, während man damit ein Mittel zur Beschränkung der Meinungsfreiheit und der Äußerungen der allgemeinen Bevölkerung im Internet einführt.

Mit Obamas Unterstützung haben die meisten Industrieländer der Welt die Pläne für staatlich autorisierte Onlineaktivitäten und den durch das Pentagon kontrollierten Internetverkehr akzeptiert. Die USA und Großbritannien unterstützen die Geiselnahme von etwas, das bisher ein hochdemokratisches Internet gewesen ist. Im Großen und Ganzen ist es eine technologische Sendung Gottes gewesen, welche die Kommunikation und eine eindringliche Art des Gedankenaustauschs, außerhalb der zugänglichen Informationen der Massenmedien in Fernsehen und Druckerzeugnissen, ermöglichte.

Nun werden die Menschen in das von Konzernen dominierte Internet2 gezwungen – wieder einmal im Namen der „Sicherheit“. Die (Internet-)Freiheit wird auf demselben falschen Altar der (Internet-)Sicherheit geopfert. Unabhängige Blogs, Nachrichtenseiten und Onlineunternehmen werden alle durch Zugangsgebühren, die von den dominierenden Organisationen nicht abverlangt werden, finanziell benachteiligt. Was heute außerhalb der „Norm“ ist, sich aber noch völlig im Bereich der Meinungsfreiheit abspielt, wird morgen nach Kriterien der politischen Korrektheit bewertet werden, die man benutzen wird, um identifizierte Seiten zu blockieren und Nutzern den Zugang zu verwehren. Aktuell ist eine Kampagne im Gange, welche die Öffentlichkeit überzeugen soll, einen „Führerschein“ für das ehemals freie Internet zu akzeptieren.

Es sind bereits „schwarze Listen“ der Regierung enthüllt worden. Wer ist darauf? Die üblichen Verdächtigen – Infowars.com, PrisonPlanet.com, Wikileaks.org und ähnliche Internetseiten. Auch Verlinkungen auf Seiten wie Infowars.com und PrisonPlanet.com werden verweigert, nicht nur in Australien, sondern auch in Orten wie Neuseeland – welche zwar nicht dieselben Strategien übernommen haben, sich jedoch dieselben Internetprovider teilen, die eine Sperre anordneten. Überall auf der Welt, wo auch immer stufenweise Internetfilter und direkte Zensur eingeführt worden sind – ob in Büchereien, in Unternehmen, Flughäfen unsw. – werden der Regierung kritisch gegenüberstehende Internetseiten als erstes gesperrt. Das hat sich nicht nur für die unterschiedlichen Webeseiten von Alex Jones als wahr herausgestellt, sondern auch für Seiten wie Wikileaks, Electronic Frontier Foundation (EFF), Cryptome usw. Der gemeinsame Nenner dieser Internetseiten ist nicht, dass diese außerhalb des Gesetzes agieren oder extreme Formulierungen verwenden, sondern die Herausforderung des Machtestablishments durch die Verteilung von Informationen und/oder die Beleuchtung skrupelloser Aktivitäten, die ansonsten nur wenig bekannt wären.

Dieser orwellianische Plan wurde bereits vom scheußlichen Cass Sunstein, einem von Obamas „Zaren“, vorgezeichnet. Er rief die Regierungen dazu auf, „Verschwörungstheorien“ zu verbieten und identifizierte Gedankenverbrechen, worunter auch der Unglaube an die menschlich verursachte Erderwärmung fällt, sowie der Glaube, Sonnenschein sei im Grunde etwas Gutes. Bei Überlegungen darüber, wie man die „geächteten“ Ansichten ausmerzen könne, postuliert Sunstein, dass man Blogger anstellen sollte, um den „Desinformationen“ zu begegnen. Eine sehr ähnliche Version dieser Strategie ist bereits vom Pentagon mit seiner „Informationskriegs“-Kampagne eingeführt worden.

Alex Jones nutzt sein jüngstes Erlebnis direkter Webseitensperrungen, um davor zu warnen, dass der Feind bereits unter uns ist. Internetzensur droht das neue Phänomen des Freidenkertums und der umfassenden Informationsverbreitung – die im Internet, dem World Wide Web, aufblühten – zu ersticken. Nur, wenn wir uns gegen ungerechtfertigte Beschränkungen unserer Rechte erheben, indem wir nein zu den Bestrebungen sagen die Meinungsfreiheit im Internet abkühlen zu lassen, können wir diese Festung der freien Menschheit retten.

(mehr…)

Neue Audio-Botschaft von Bin Laden

26.01.2010

Es ist eine der kürzesten Botschaften von Osama Bin Laden

Der Al-Kaida-Chef hat die Verantwortung für den Anschlagsversuch auf ein Passagierflugzeug in Detroit übernommen. Die Botschaft beginnt mit den Worten “Von Osama an Obama”. Sie enthält ein Bekenntnis zu dem Anschlagsversuch auf einen US-Passagierjet in Detroit am ersten Weihnachtstag 2009, eine Drohung mit weiteren Attacken in den USA und das bereits von ihm bekannte Argument, die USA würden erst dann Sicherheit erlangen, wenn auch die Palästinenser diese hätten.

Seine jetzige Botschaft ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Zum einen ist sie mit knapp zwei Minuten die wahrscheinlich kürzeste, die Bin Laden je abgesetzt hat. Zum anderen nutzt Al-Kaida zur Veröffentlichung von Bin-Laden-Reden seit mehreren Jahren meistens die etablierten Publikationskanäle im Internet, namentlich Al-Kaida-nahe Websites. Allerdings kommt es gelegentlich vor, dass Bin Laden seine Ansprachen zuerst an Al Jazeera schicken lässt. Zumeist folgt dann einige Tage später eine zweite Veröffentlichung im Internet. Zur Stunde gibt es aber keinerlei Ankündigungen in dieser Hinsicht. Damit ist derzeit auch noch unklar, ob Al Jazeera nur ein Ausschnitt vorliegt oder die gesamte Rede. Das Bekenntnis durch Bin Laden ist auch sehr interessant, weil Al-Kaida sich in der Regel keine gescheiterten Anschläge auf die Fahne schreibt…

Fazit:

* Großbritannien erhöhte erst am Freitagabend die aktuelle Bedrohungsstufe. Hintergrund sind offenbar indische Warnungen, Terroristen könnten britische Städte mit Flugzeugen angreifen.

* Die USA arbeiten gerade die Versäumnisse ab, die dazu führten, dass Detroit-Attentäter Abdulmutallab überhaupt eine Maschine Richtung USA besteigen konnte.

* Die EU befindet sich mitten in einer Debatte über neue Maßnahmen zur Flugsicherheit.


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Sind Verschwörungstheorien gefährlich?

16.01.2010

15. Jänner 2010 (www.gulli.com)

von Annika Kremer

Cass R. Sunstein, derzeit Leiter des sogenannten Office of Information and Regulatory Affairs der US-Regierung, macht sich Gedanken über den Umgang von Regierungen mit Verschwörungstheorien.

Sunstein veröffentlichte kürzlich im Rahmen seiner juristischen Forschungstätigkeit an der Universität Harvard ein Paper zum Thema Verschwörungstheorien. Darunter fasst er unter anderem Theorien wie die, dass die Anschläge des 11. September 2001 in Wirklichkeit von den USA oder Israel durchgeführt oder in Auftrag gegeben wurden. Laut Sunstein ist der Grund dafür, dass so viele Menschen derartigen Theorien anhängen, mangelnde Information und das Beziehen von Wissen aus einer stark eingeschränkten Zahl von Quellen.

Die Anhänger dieser Theorien, so Sunstein, ”könnten eine ernsthafte Gefahr darstellen”. Er hält es für möglich, dass diese Theorien zu Gewalttätigkeit führen könnten, und hält sie für ein ”echtes Risiko für die Antiterror-Politik der Regierung”. Außerdem, so Sunstein, bedeuteten diese Verschwörungstheorien ”bedeutende Herausforderungen für Gesetzgeber und Gerichte”.

Neben allgemeinen Beobachtungen zur Entstehung und Verbreitung von Verschwörungstheorien stellt Sunstein in seinem Paper auch Theorien darüber auf, wie diesem Phänomen begegnet werden kann. Er schreibt, Verschwörungstheoretiker seien ”kaum durch einen Versuch, ihre Theorien zu widerlegen, zu überzeugen”. Zudem könne ein Versuch der Regierung, diese Theorien zu entkräften, diesen aus Sicht ihrer Anhänger auch zusätzliche Legitimation verleihen.

Die beste Strategie aus Sicht des Rechtsexperten: die ”kognitive Infiltration extremistischer Gruppen”. Darunter versteht er das offene oder versteckte Einschleusen von Personen in die Gruppen, aus denen solche Theorien kommen – mit ”extremistischen Gruppen” ist in diesem Fall der harte Kern der Verschwörungstheoretiker gemeint. Dort sollen die ”Debunker” für breitere Informationen sorgen und versuchen, ”unhaltbare Theorien als solche aufzudecken”. In den Gruppenmitgliedern sollen Zweifel an den kursierenden Informationen und deren Interpretation gesät werden.

Regierungsmitglieder (und ihre Verbündeten) könnten Chatrooms, Sozialen Netzwerken oder sogar Gruppen in der physischen Welt beitreten und versuchen, die dort vertretenen Verschwörungstheorien zu unterminieren, indem sie Zweifel an ihren faktischen Hintergründen, ihrer kausalen Logik oder ihrer Bedeutung für politisches Handeln wecken, schreibt Sunstein über die von ihm favorisierte Methode. Dies könnte entweder ganz offen geschehen, indem sich die “Außenseiter” beispielsweise als Regierungsbeamte zu erkennen geben oder ihre Identität zumindest nicht verheimlichen, oder verdeckt durch eine anonyme oder gar unter falscher Identität stattfindende Teilnahme an Diskussionen. Beide Methoden, so Sunstein, hätten ihre spezifischen Chancen und Risiken.

Ein Thema, mit dem sich Sunstein ebenfalls befasst, ist die Bedeutung des Rechtssystems in der Frage von Verschwörungstheorien. Eine zentrale Rolle spielt seiner Ansicht nach hierbei der Freedom of Information Act (FOIA). Dieser besagt, dass Regierungsdokumente (außer in bestimmten Ausnahmefällen) auf Antrag öffentlich zugänglich gemacht werden müssen. Einen Zusammenhang zu Verschwörungstheorien sieht Sunstein dann, wenn die Regierung Informationen besitzt, die diese Theorien entkräften könnten – und sich weigert, diese zu veröffentlichen. In diesen Fällen, so Sunstein, müsse sorgfältig zwischen dem Wunsch der Regierung, Verschwörungstheorien zu entkräften, und dem eventuellen Nutzen einer weiteren Geheimhaltung abgewogen werden.

Insgesamt stellt Sunstein in seinem Paper einige sehr interessante und logisch erscheinende Theorien auf. Die Schlussfolgerungen allerdings dürften bei einigen Lesern auch Stirnrunzeln hervorrufen. Die Vorstellung, dass die Regierung so direkt versucht, Meinung und Ansichten der Menschen online wie offline zu beeinflussen, dürfte den Einen oder Anderen skeptisch stimmen – und das nicht nur unter den Verschwörungstheoretikern. Immerhin könnten diese Taktiken leicht missbraucht werden und auch gegen legitime politische Kritik eingesetzt werden. Zudem, das gab nach Angaben von Slashdot selbst Sunstein zu, stellten sich einige Behauptungen, die zunächst als Verschwörungstheorien galten, im Nachhinein als wahr heraus.

Österreichs Justizministerium blockiert Website eines kritischen Journalisten

20.08.2009

Sperrliste Internetzensur Internetsperre
Mitarbeiter des österreichischen Justizministeriums und der Gerichte konnten tagelang nicht auf eine Website mit kritischen Inhalten zugreifen. Beim Versuch, die Website www.florianklenk.com aufzurufen, wurde ihnen sogar mit einem Disziplinarverfahren gedroht. Die Sperre trat offenbar kurz nach dem Zeitpunkt in Kraft, nach dem auf der Website ein kritischer Bericht über Vorgänge im Justizministerium veröffentlicht worden war. Das Ministerium stellt Zensur in Abrede und spricht von einem “blöden Zufall”.

Florian Klenk ist stellvertretender Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung Falter. Von einem Informanten aus dem Justizministerium hat die Redaktion Unterlagen über den Umgang des Ministeriums mit strafrechtlichen Untersuchungen gegen Prominente erhalten. Es geht um eingestellte Verfahren gegen Politiker, Manager, Amtsärzte, Richter, Polizisten und Staatsanwälte. Steuergelder für Parteiwerbung, Bestechung, Datenverrat, Geheimnisverrat oder Amtsmissbrauch sind einige der Vorwürfe, die nie vor einem Gericht aufgeklärt werden, weil das Ministerium gegen eine Anklage entschieden hat. Der Falter berichtet in einer Serie über einzelne Fälle. Die erste Folge betrifft das mit erstaunlichen Argumenten eingestellten Verfahren wegen möglichen Amtsmissbrauches gegen den Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler (BZÖ) und ihm beziehungsweise seinem bei einem Autounfall getöteten Amtsvorgänger Jörg Haider ergebene Beamte. Die Entscheidung des Justizministeriums, keine Anklagen zu erheben und so einen öffentlichen Prozess zu vermeiden, werden im Falter kritisiert. Der Artikel ist seit Mittwoch auch auf Klenks Website online.

Am selben Mittwoch war die Website für Gerichts- und Ministeriumsmitarbeiter von ihren Dienstrechnern aus plötzlich nicht mehr erreichbar. “Die von Ihnen angeforderte Seite enthält Inhalte aus den Bereichen Glücksspiel, Computerkriminalität, Pornografie, Soziale Netzwerke und Phishing. Der Zugriff wurde daher verweigert”, wurden die Informationssuchenden informiert und gewarnt: “Internet-Zugriffe werden automatisch protokolliert und können im Falle eines konkreten straf- oder disziplinarrechtlichen Verdachtes ausgewertet werden.”

Am Montag reagierte der Falter mit einem offenen Brief an Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (ÖVP). Darin wurde auch moniert, dass Klenk bei für Journalisten veranstalteten Hintergrundgesprächen im Justizministerium nicht mehr erwünscht ist. Der Grüne Nationalratsabgeordnete Peter Pilz kündigte an, über seine Website den Zugriff auf die zensierten Klenk-Texte zu ermöglichen.

Zernsur-Karikatur

Eine Ministeriumssprecherin begründete gegenüber Klenk die Sperre damit, dass seine Website “Wörter und Inhalte” beinhalte “die in die unten angeführten Kategorien (Kategorien Sex, Chat, Gambling, und Hacking bzw. Spyware, criminal activity, violence, weapons, illegal drugs) fallen und daher gesperrt wurden”. Die Sperre wurde Montagnachmittag aufgehoben. Zensur eines Kritikers erkennt man im Ministerium keine. Die Schuld wird auf einen vom Bundesrechenzentrum installierten automatischen Filter geschoben.

Klenk ist darüber empört und erklärt seine Website für sauber. Er habe zwar auf seiner Website über Frauenhandel und den Glücksspielkonzern Novomatic berichtet, aber bis vergangenen Mittwoch sei seine Seite für Justizmitarbeiter stets erreichbar gewesen. Staatsanwälte hätten ihm immer wieder Kommentare übermittelt. Erst nach seinem kritischen Bericht über die Weisungsabteilung des Justizministeriums, wo die Befehle an Staatsanwälte ausgegeben werden, sei der Zugriff auf seine Site gesperrt worden.

(Daniel AJ Sokolov)

Daniel AJ Sokolov ist freier Journalist und berichtet für heise online über alle Themen aus Telekommunikation, IT und dem gesellschaftlichen Umfeld in Österreich. Sokolov ist parallel dazu auch Mitglied der österreichischen Grünen und Vorsitzender der Bezirksvertretung

Zensur


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