Archive for the ‘Überwachung’ category

We Are Change Austria zu Gast bei Infokrieg.TV

18.06.2011

Phillip von TheRealStories.wordpress.com und Harry von WAC Austria zu Gast bei Alexander Benesch – zu den Topthemen neben Bilderberg 2011 zählt u.a. eine Analyse der vielbeschworenen Spekulationen über einen Anschlag unter falscher Flagge bei der Frauenfußball-WM in Berlin.

Download (MP3, 61 MB)

Alexander Benesch @ Bilderberg 2011 (Hotel Randolins)

Aufgedeckt: SOKO-Tierschutz-Spitzel war 16 Monate im Herzen des VGT!

20.11.2010

18. November 2010
Verein Gegen Tierfabriken

Verdeckte Ermittlung war nicht nur gesetzwidrig und der SOKO-Chef sagte vor Gericht die Unwahrheit, die Ermittlung beweist auch die Unschuld der Angeklagten

Ein weiterer Knalleffekt in der skandalreichen Tierschutzcausa: auf Basis zugespielter Dokumente gelang einem extra dafür engagierten Detektiv der Nachweis, dass eine Frau unter dem Decknamen Danielle Durand von Ende April 2007 bis Mitte September 2008 den VGT infiltriert hatte. Nach §133 (1) der Strafprozessordnung hätte diese verdeckte Ermittlung ab 1. Jänner 2008 von der Staatsanwaltschaft angeordnet werden müssen. Da das aber nicht geschehen ist, war dieser Einsatz der SOKO-Spionin gesetzwidrig!

 Die verdeckte Ermittlerin unterstützte tatkräftig die Kaninchenkampagne des VGT

Die verdeckte Ermittlerin unterstützte tatkräftig die Kaninchenkampagne des VGT

Aber mehr noch: Am 28. Juli 2010 hat der SOKO-Chef Mag. Erich Zwettler vor Gericht im Tierschutzprozess die Unwahrheit gesagt, immerhin ein mit bis zu drei Jahren Gefängnis bedrohtes Delikt!

Er hat behauptet, die verdeckte Ermittlung sei mit Ende 2007 ergebnislos eingestellt worden und deshalb könne die Spionin als Zeugin nicht genannt werden, weil ihre Ergebnisse irrelevant seien. Tatsächlich hat die Spionin aber bis Mitte September 2008 sehr effektiv weiter ermittelt und wäre nach Ansicht der Verteidigung die beste Entlastungszeugin.

Auch bei Tiertransportblockaden war sie vor Ort

Auch bei Tiertransportblockaden war sie vor Ort

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu:

„Der SOKO-Chef leistet einen Meineid vor Gericht und die SOKO führt illegale Ermittlungen durch. Nichts Neues, ist man versucht zu sagen, ist man von dieser SOKO im Tierschutzfall ja nichts anderes gewöhnt. Doch die Implikationen dieser Spitzelgeschichte sind viel weitreichender. Die SOKO hat für Hausdurchsuchungen, Untersuchungshaft und selbst die Anklage vorsätzlich und wider bessren Wissens eine diffuse Wolke des Verdachts konstruiert und aufrecht erhalten, um die unabhängigen Gerichte zu täuschen. Tatsächlich war die SOKO aber durch ihren Spitzel über alles beim VGT im Detail informiert. Alle inkriminierten Veranstaltungen, internationalen Kontakte, die ‘ominöse’ Fadingerliste und nächtliche Recherchen wurden von der verdeckten Ermittlerin begleitet, ja, die Ermittlerin selbst trieb den VGT dazu an, konspirativ vorzugehen, Codeworte zu benutzen und am Telefon nicht über Aktionen zu sprechen. Genau dieses Verhalten wurde dann den Gerichten als verdächtig verkauft!“

Nach den Verhaftungen der 10 TierschützerInnen protestierte sie gegen die Polizeiwillkür vor dem Innenministerium in Wien!

Nach den Verhaftungen der 10 TierschützerInnen protestierte sie gegen die Polizeiwillkür vor dem Innenministerium in Wien!

Und DDr. Balluch weiter:

„Bereits zwei Mal hat ein Gericht entschieden, dass die SOKO Angeklagte durch Verweigerung der Akteneinsicht in ihrem Recht auf eine faire Verteidigung verletzt hat. Jetzt wissen wir, warum die Polizei so vorgegangen ist: sie wollte ihre illegalen Machenschaften vertuschen! In den SOKO-Akten müssen sich alle Berichte der verdeckten Ermittlerin befinden, aus denen unzweifelhaft hervorgeht, dass alle vor Gericht inkriminierten Veranstaltungen und Handlungen in Wirklichkeit völlig harmlos waren. Diese SOKO hat uns mit ihren gesetzwidrigen Machenschaften Jahre unseres Lebens und 100.000e Euro Geld gekostet! Wann wacht der Rechtsstaat endlich auf und schreitet ein?“

USA wollen totale Web-Überwachung

30.09.2010

Was jahrelang im Verborgenen geschah, wird jetzt offiziell.

Nur kurz nachdem Österreich der US-Regierung Zugriff auf österreichische Polizeicomputer gewährte, setzt Barry Soetoro Barack Obama noch einen drauf: Ab 2011 soll US-Geheimdiensten gestattet werden, sämtliche Kommunikation im Internet abzuhören. Dazu gehören u.a. Skype, Facebook und sogar verschlüsselte E-Mails — alles im Rahmen der “Terrorbekämpfung” natürlich. Nicht einmal schmierige Tageszeitungen wie “Heute” können die Parallelen zu George Orwells 1984 noch länger ignorieren (siehe unten), auch wenn sich die Artikel gegen Ende in typischer Mainstream-Manier verwässern und ins Leere laufen. Fest steht allerdings: die Errichtung eines globalen Überwachungsnetzwerkes lässt sich nicht mehr leugnen. Diese schreitet bedächtig, aber erbarmungslos voran, bis irgendwann jeglicher Widerstand unmöglich wird, oder sich die Bevölkerung gegen den Wahnsinn wehrt — je nachdem, was zuerst kommt.

USA: Globaler Spitzelangriff geplant
29. September 2010, Isa Martens (Heute.at)

Der „Big Brother“ aus George Orwells († 1950) düsterer Utopie „1984“ könnte schon bald Realität sein: Die US-Regierung unter Präsident Obama will den Geheimdiensten erlauben, weltweit jede Online-Kommunikation abzuhören. Das Gesetz soll 2011 in Kraft treten.

Die Bürger des totalitären Staates „Ozeanien“ wurden von Orwells „Diktator“ vollständig überwacht – Ähnliches dürfte sich auch Obama vorgenommen haben: Der US-Präsident arbeitet ein Gesetz aus, das erlauben soll, Menschen weltweit bei Gesprächen, die übers Internet geführt werden, abzuhören.

Die Initiative (sie wird 2011 im Kongress eingereicht) wird auch verschlüsselte E-Mail-Dienste wie „Research in Motions Blackberry“ und Webseiten wie „Facebook“ und den Telefonierdienst „Skype“ umfassen. Das neue Gesetz soll unter anderem Terroristen auffliegen lassen, die ihre Pläne online besprechen. „Alles Blödsinn“, toben Experten – „damit würde nur die Privatsphäre massiv eingeschränkt.“

Die Anzahl von Terrorattentaten, die durch die Bespitzelung auffliegen könnten, sei laut den Kritikern gering. Im Web protestieren bereits Tausende User und posten: „Big Brother Obama is watching you.“


USA wollen Facebook, E-Mails, Skype überwachen
29. September 2010 (DiePresse.com)

US-Präsident Barack Obama will elektronische Kommunikation intensiver kontrollieren und sorgt mit einem geplanten Gesetzesentwurf für Aufsehen. Er will dem Kongress 2011 ein Gesetz vorlegen, das Geheimdiensten wie dem FBI Zugriff auf Facebook, verschlüsselte E-Mails, Skype und Twitter ermöglicht, berichtet die New York Times. Das Gesetz soll die jeweiligen Unternehmen dazu zwingen die Kommunikation ihrer Kunden bzw. Nutzer auf Anfrage offenzulegen. Der Vorschlag sorgte nicht nur bei Datenschützern für Aufregung. Auch Unternehmen äußerten Bedenken, ob sensible Firmeninformationen dann noch ausreichend vor der Konkurrenz geschützt seien. Nicht zuletzt wurde der Vorstoß auch in Brüssel scharf kritisiert.

Datenschutz-Abkommen mit den USA fehlt

Tatsächlich hätte ein solches Gesetz auch auf die EU Auswirkungen. Das Gesetz soll für alle Firmen gelten, die ihre Dienste auch in den USA anbieten. Ausländische Firmen müssen nach Obamas Vorstellung zu diesem Zweck ein Büro in den USA einrichten. Auch Privatpersonen währen von dem potenziellen Zugriff auf ihre elektronische Kommunikation betroffen, fehlt doch ein entsprechendes Abkommen mit den USA bis heute. Der Ruf nach so einem Abkommen wird nun wieder lauter. EU-Kommissarin Viviane Reding hat bereits Verhandlungen mit den USA über strenge Regeln für den Schutz der Privatsphäre bei der Übermittlung von Daten angekündigt.

US-Geheimdienste haben bereits jetzt umfangreiche Überwachungsmöglichkeiten. 1994 wurde ein Gesetz verabschiedet, das Infrastruktur-Provider dazu verpflichtet, staatlichen Ermittlern die Möglichkeit zu geben, elektronische Kommunikation zu überwachen. Jene Dienste, um die es nun geht, gab es allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Skype, Facebook, Twitter und Blackberry kamen erst später und sind in diesem Gesetz daher nicht enthalten. Mit dem neuen Gesetz soll sich das ändern.

DNA-Beweise können gefälscht werden

01.08.2010

Israelische Wissenschaftler haben demonstriert, dass es möglich ist, DNA-Beweise zu fälschen und haben damit die Glaubwürdigkeit dessen untergraben, was bisher als “Goldstandard” der Kriminalistik und Forensik galt. Blut- und Speichelproben wurden hergestellt, dessen DNA sich von der des Spenders unterschied. Es wurde auch gezeigt, dass eine DNA-Probe anhand eines DNA-Datenbankprofils “gebastelt” werden kann, ohne Gewebe von dieser Person zu benötigen.

Das mögliche Fälschen von Beweisen ist nur eine Implikation dieser Entdeckungen. Eine potentielle Invasion der Privatsphäre wäre eine weitere.

http://derstandard.at/1253807754029/Genetischer-Fingerabdruck-einfach-zu-faelschen

http://www.sueddeutsche.de/wissen/faelschung-von-dna-spuren-jeder-biologiestudent-koennte-das-machen-1.178872

http://www.nytimes.com/2009/08/18/science/18dna.html

http://www.naturalnews.com/028052_DNA_evidence.html

FBI setzt Sechsjährige auf Terror-Watchlist

01.08.2010

30. Juli 2010, Heute.at

Der Kampf gegen den Terror nimmt in den USA mittlerweile bizarre Formen an. Auch Kinder, wie die sechsjährige Alyssa Thomas, werden auf Terroristenlisten gesetzt.

Sieht so eine gefährliche Terroristin aus?

Wenn man die kleine Alyssa Thomas beim Spielen mit ihren Puppen beobachtet, macht sie keinen verdächtigen Eindruck. Sie lässt Barbie weder Selbstmordanschläge verüben und auch Ken wird von ihr nicht in ein Spielzeugflugzeug gesetzt, das gegen einen Turm aus Bauklötzen fliegt. Ihr Zimmer, das in rosa und weiß gehalten ist, wirkt ebenfalls nicht wie ein Terrorcamp. Fragt man Vater Santosh, was die bisher schlimmste Tat seiner Tochter war, antwortet er: “Sie ärgert manchmal ihre kleine Schwester.”

Alyssa darf als Terroristin kein Flugzeug betreten

Trotzdem gilt die Sechsjährige, die laut eigenen Angaben gerne auf ihrem Bett herumhüpft, laut dem FBI als Terroristin. Darauf kam die Familie Thomas aber nur zufällig als sie von Cleveland nach Minneapolis fliegen wollte. Das Bodenpersonal machte Vater Santosh beim Einchecken darauf aufmerksam, dass seine Tochter auf der “No-Fly”-Liste steht. Darauf zu finden ist das “Who is Who” der Terrorwelt. Die Fluggesellschaft zeigte sich aber gnädig und ließ Alyssa, nachdem sie durch eine Extra-Sicherheitskontrolle geschickt wurde, mitfliegen.

Alyssa wird nicht von der Terrorliste gelöscht

Santosh Thomas kontaktierte nach diesem Vorfall das zuständige Heimatschutzministerium. Doch als Antwort bekam er lediglich einen Brief, in dem die Behörde schrieb, sie gebe aus Gründen der nationalen Sicherheit keine Auskunft zu dieser Liste, auch nicht warum das Mädchen darauf gelandet ist. Sie werde Alyssa auch nicht von dieser entfernen. Die Familie Thomas nimmt’s mit Humor. Vater Santosh meint, sie werden beim nächsten Flug einfach mehr Zeit beim Check-in einplanen.

Natascha Koch: Zwangsaufenthalt in der Psychiatrie!

29.05.2010

29. Mai 2010, We Are Change Austria

Wie wir heute nachmittag erfuhren, wurde Natascha Koch gestern zu einem Polizeitermin gelockt und von dort gegen ihren Willen in die Sigmund-Freud-Klinik in Graz verschleppt.

Man hat ihr nahe gelegt, sich nicht mehr mit “diesen Dingen” zu beschäftigen und auch ein Jan van Helsing wäre Tabu. Man sagte ihr, sie hätte massive Wahrnehmungsprobleme und bot ihr die Einnahme von Medikamenten an.

NATASCHA KOCH BENÖTIGT DRINGEND HILFE!

Unsere Gleichgesinnten, die in der Nähe von Graz ansässig sind, werden gebeten, sofort AKTIV zu werden und die sofortige Freilassung zu verlangen!

Natascha Koch wird auf der Station P22, Zimmer 11 gegen Ihren Willen festgehalten! Die Repressalien gegen Natascha gehen von Frau Dr. Beisser aus. Wir bitten alle Österreicher, die FÜR freie Meinungsäußerung und GEGEN willkürliche Zwangstherapie sind, Presse und Fernsehen zu informieren!!!

Mittlerweise sitzt Natascha in der Geschlossenen, in der ersten Stunde wurde sie dreimal penetrant gefragt, ob sie Pillen schlucken will. Auch ihr Handy wird nachts in Gewahrsam genommen, so dass sie nur tagsüber darüber verfügen darf. Der Datenschutz, an den sie sich hilfesuchend gewendet hat, hat Sie an die Polizei verfrachtet.

UPDATE (2. Juni 2010)

Teile dieses Artikels mussten aufgrund aktueller Entwicklungen bis auf Weiteres entfernt werden. Sobald sich gewisse Ungereimtheiten aufgeklärt haben, werden wir darüber berichten und uns gegebenenfalls um eine Richtigstellung bemühen.

Landesnervenklinik Sigmund Freud
Wagner-Jauregg-Platz 1, 8053 Graz
Tel: +43 (316) Zwei Eins Neun Eins (DW Station 22: 2414)
Fax: +43 (316) 21 91 3418
e-Mail: internet@lsf-graz.at
www.lsf-graz.at

UPDATE (30. Mai 2010)

Natascha ist wieder im “offenen Vollzug”, die Konfrontationen mit der Klinik und den zuständigen Ärzten hat gefruchtet. Morgen Vormittag entscheidet ein zuständiger Arzt (Name noch nicht bekannt) über die Entlassung.

Natascha bedankt sich bei allen, die ihr zur Seite stehen:
“Es gibt Kraft zu wissen, dass man nicht alleine ist.”

Damit wäre die Sache aber noch nicht aus der Welt. Täglich werden Menschen, die nicht der Norm entsprechen, als geisteskrank eingestuft und weggesperrt. Meistens ohne ersichtlichen Grund. Transparenz, Öffentlichkeit und Zusammenhalt ist in Fällen wie diesem enorm wichtig!

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Bargeldloses Komasaufen mit RFID

15.03.2010

15. März 2010
Morxn, We Are Change Austria

ROTTERDAM, HOLLAND. Während sich immer mehr Menschen der beunruhigenden Implikationen der RFID-Technologie bewusst werden, lassen sich einige Partygänger in Rotterdam freiwillig Chips implantieren, nur um sich im Baja Beach Club das mühsame Herumschleppen einer Geldbörse zu ersparen. Warum auch nicht? So kann man sich fröhlich um den Verstand trinken, ohne sich sorgen zu müssen, beim späteren Nickerchen im eigenen Erbrochenen bestohlen zu werden.

Die Konditionierung hat längst begonnen. Mit den Haustieren fängt es an, dann, aus Gründen wie “Sicherheit”, oder schlicht Bequemlichkeit und Zeitersparnis, finden sich — freiwillig, wie man sieht — immer mehr menschliche Versuchskaninchen, und Schritt für Schritt infiltrieren die Chips unsere Gesellschaft, bis hin zum weltweiten, bargeldlosen Kontrollnetz… Totalitarismus kommt auf Zehenspitzen.

SMASH §278ff – Vielen Dank für zahlreiches Erscheinen!

01.03.2010

…hier geht’s zu den Fotos

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Demo am 27. Februar, Treffpunkt 13:00 Schottentor – SMASH §278ff: Getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle!

24.02.2010

Kundgebungseinschränkungen, generelle Demoverbote, Bespitzelungen, Personenobservationen, Wanzen, Spionkameras, Peilsender an Autos, Rufdatenermittlung, Computerrecherchen, verdeckte Ermittler(innen), Hausdurchsuchungen, verwüstete Wohnungen, Psychoterror, 3 ½ monatige U-Haft,…

Nein, das ist keine Fiktion, auch nicht Inhalt einer Distopie oder eines Hollywood-Polit-Thrillers, sondern bittere Realität, die (Tierrechts-)Aktivisten und ihr Umfeld erfahren mussten. Dem nicht genug startet ab 2. März der Prozess gegen die 10 ehemals inhaftierten Aktivisten in Wr. Neustadt. Alleine die Tatsache, dass es zu einem Verfahren wegen §278a “Bildung und Mitgliedschaft einer kriminellen Organisation” kommt, ist ein Armutszeugnis für sich. Dieser Prozess ist nicht nur ein offizieller Versuch, politische Kampagnenarbeit im Allgemeinen zu kriminalisieren und die unangenehme Tierrechtsszene mundtot zu machen, sondern bedeutet auch für die Betroffenen einen möglichen finanziellen Ruin, lebenslange Pflichten gegenüber dem Staat, psychische Belastungen und Retraumatisierung, und einen unglaublichen Einschnitt in deren Privatleben. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern und wollen den Betroffenen unsere Solidarität zeigen, jetzt mehr denn je.

http://www.weilburg-online.de/wp-content/uploads/2009/06/vorratsdatenspeicherung-400.jpg

Daher rufen wir zur Großdemo SMASH §278ff am Samstag, den 27. Februar auf.

Diese Demo soll als Auftakt für weitere Aktionen und Proteste vor, während und nach dem Prozess fungieren. Egal wie dieser Prozess ausgeht, solange es §278ff gibt, besteht die unweigerliche Gefahr, dass linke Strukturen/Gruppierungen, NGO’s, etc… schamlos überwacht und kriminalisiert werden! Daher komm zur Demo, denn getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle!!!

WANN: Samstag, 27. Februar
WO: Treffpunkt 13:00 Schottentor
Demostart 14:00
Abschlusskundgebung 17:00 Europaplatz

Google Street View kommt – trotz Kritik

23.02.2010

Datenschutz contra Google Street View
Faszinierende Bilder auf Kosten der Privatsphäre

23. Februar 2010, von Jörg Brandscheid (BR, ARD-Hauptstadtstudio)
http://www.tagesschau.de/inland/googlestreetview106.html

Es mag faszinierend sein, deutsche Städte künftig am Computer als Panorama sehen zu können. “Google Street View” löst aber auch Kritik aus. Mit solchen Angeboten werde das Private ohne Schutzmöglichkeit an die globale Öffentlichkeit gezerrt, so Verbraucherschutzministerin Aigner. Sie will derartige Angebote sorgfältig überprüfen lassen.

Wenn es um “Google Street View” geht, gerät Raphael Leiteritz in Schwärmen. Von einer modernen Form der Karte spricht der Produktmanager, die den Erfolg des Suchmaschinen-Anbieters mit Google Maps noch steigern soll. Die 360-Grad Panoramen der Straßen vermittelten dem Internetnutzer das Gefühl, sich in einer Stadt zu bewegen, statt nur drauf zu schauen.

Kamera, die Aufnahmen für Google Street View macht:

Wer dem Hotel- oder Restaurantprospekt nicht traut, soll sich so ein eigens Bild verschaffen können. Nützlich sei der Service auch für den, der in einer anderen Stadt auf Wohnungssuche ist: “Die Vision von Street View ist es, einen Ort virtuell begehbar zu machen”, so Leiteritz.

Zugeständnisse in Deutschland

In weltweit 19 Ländern ist aus dieser Vision bereits Wirklichkeit geworden. Wer will, kann sich mit “Street View” in Städten der Schweiz, Frankreichs, Italiens oder Spaniens umschauen. Auch in Deutschland hat der Google-Konzern etliche Straßen abfotografiert. Noch in diesem Jahr sollen die Fotos ins Netz gestellt werden. Nach Kritik der Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern hat der Konzern Zugeständnisse gemacht, die in anderen Staaten nicht gelten. So informiert Google in Deutschland die Städte, bevor die Wagen mit den Web-Cams durch die Straßen fahren.

Widersprüche sollen noch vor der für Ende des Jahres geplanten Freischaltung von “Street View” bearbeitet werden, sagt Arnd Haller, Leiter der Rechtsabteilung von Google Deutschland: “Jetzt schon können sich die Leute an Google wenden und verlangen, dass ihr Haus nicht angezeigt wird. Das Haus wird dann in der ersten Live-Version von vornherein nicht angezeigt.”

“Das Private wird in die Öffentlichkeit gezerrt”

Das ist eine Zusage, auf deren Einhaltung Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner drängt. Eine Einwilligung sämtlicher Hausbewohner schon vor dem Abfotografieren will Google jedoch auch künftig nicht einholen. Das sei technisch nicht möglich. Zum anderen wolle man eine solche Datensammlung nicht. Aus Sicht des Verbraucherschutzministeriums bleiben damit datenschutzrechtliche Bedenken. Aigner zeigt Verständnis für die Sorgen um die Privatsphäre: “Das Private wird ohne Schutzmöglichkeit in die globale Öffentlichkeit gezerrt. Niemand kann diese Entwicklung kontrollieren. Genau deshalb müssen wir solche Angebote sorgfältig prüfen”, so Aigner.

Gilt das Datenschutzgesetz oder nicht?

Auf den Prüfstand soll nach dem Willen der Verbraucherschutzministerin auch das Datenschutzgesetz. Es soll den Anforderungen des Internetzeitalters angepasst werden. Gespräche mit dem Justizministerium würden bereits geführt, sagt Aigner. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sieht keinen Grund, warum das geltende Datenschutzgesetz nicht auf “Google Street View” anwendbar sein soll. Genau das bestreitet Google jedoch unter Berufung auf ein Rechtsgutachten. Den datenschutzrechtlichen Bedenken sieht der Konzern bereits ausreichend Rechnung getragen, durch die Unkenntlichmachung von Personen und Autokennzeichen.

Google Street View in Österreich

13. Dezember 2009 (Vorarlberg Online)

Den Dienst “Google Street View”, der einen virtuellen Einblick in Straßenzüge ermöglicht, soll es ab 2010 auch in Österreich geben. Verfügbar ist die datenschutzrechtlich nicht ganz unumstrittene Funktion in Europa bisher unter anderem in Frankreich und Tschechien.

“Street View” soll in Österreich so schnell wie möglich gelauncht werden, erklärte Google-Sprecher Kay Oberbeck: “Nächstes Jahr wollen wir an den Start gehen.” In Österreich gebe es im Vergleich zu anderen Ländern einen heftigen Wettbewerb um diesen Geschäftsbereich.

Noch keine genauen Vorgaben gibt es für den in Oberösterreich geplanten Bau einer Google-Serverfarm in Kronstorf. 2008 wurde dort an der Enns ein 75 Hektar großes Grundstück gekauft. Derzeit werden noch Tests durchgeführt und Wasser- sowie Bodenproben entnommen, um den Bau des Rechenzentrums ideal und ökologisch zu planen, so Oberbeck gegenüber der APA. Weiters würde an der Infrastruktur, an Straßen und Überführungen, gearbeitet. Ein Termin für den Baubeginn sei noch nicht festgelegt worden. Zwei Jahre nach Start soll die Serverfarm in Betrieb gehen. In einer ersten Phase würden 50 bis 100 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

Google Street View Car in Vorarlberg ‒ in Götzis,…

…in Gaissau…

…und beim Bregenzer Bahnhof


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