Archive for the ‘Internet’ category

KONY2012 – Graswurzelbewegung oder Kunstrasenpropaganda?

20.03.2012

Die von der Organisation “Invisible Children” ins Leben gerufene Kony2012-Kampagne erobert das Internet im Sturm. Weltweit bereiten sich vor allem Jugendliche auf den “Action Day” am 20. April vor und bestellen fleißig die zugehörigen Action Kits(inzwischen ausverkauft). Bewaffnet mit T-Shirts, Armbändern, Aufklebern und Postern sollen die via Facebook und Twitter frisch rekrutierten Anhänger einen weiteren “humanitären” US-Angriffskrieg unterstützen, um Joseph Kony dingfest zu machen. Dass Kony seit Jahren nicht mehr aktiv ist und in Uganda erst vor kurzem Erdölreserven entdeckt wurden, wird hierbei gerne verschwiegen. Die ganze Aktion stinkt zum Himmel, jedoch wird der altbekannte Geruch des Imperialismus diesmal mit einem neuen Parfüm übertüncht – während gegen Bin Laden, Hussein und Gadaffi noch mit herkömmlicher Propaganda mobil gemacht wurde, wird im Fall Kony eine virale Internet-Kampagne verwendet, die zudem auf eine deutlich jüngere Zielgruppe zugeschnitten ist. Man muss schließlich mit der Zeit gehen. Schade, dass die wahren Kriegsverbrecher von derartigem Enthusiasmus verschont bleiben. Wir warten noch vergeblich auf Bush-/Blair-/Cheney-/Rumsfeld-/Obama-/Kissinger-2012-Kampagnen…

 kenfm.de

Öffentliche Vorführungen des Kony2012-Videos in Uganda sorgten für Empörung unter den Einheimischen, die aufgrund mangelnden Internetzugangs oft gar nichts davon wussten:

 youtube.com/AlJazeeraEnglish

Auch Sanyu, deren Eltern in Uganda geboren und aufgewachsen sind, zweifelt an der Kony-Kampagne. Ihr YouTube-Video entwickelte sich rasch zu einer der bekanntesten Gegenstimmen im Internet:

 youtube.com/slubogo

Nochmal zur Erinnerung:

“Im Jahr 2001 war der böse Mann Osama bin Laden und das ferne Land war AfghanistanBilanz der humanitären Hilfsaktion durch die US-Armee in Afghanistan bisher: mehr als 30.000 Tote.

Im Jahr 2003 war der böse Mann Saddam Hussein und das ferne Land war Irak. Bilanz der humanitären Hilfsaktion durch die US-Armee in Irak bisher: vermutlich rund eine Million Tote.

Im Jahr 2011 war der böse Mann Muammar Gaddafi und das ferne Land war Libyen. Bilanz der humanitären Hilfsaktion durch die US-Armee in Libyen bisher: vermutlich mehr als 100.000 Tote.

Im Film ‘Kony 2012‘ von der Firma ‘Invisible Children’ aus der als Standort von US Special Forces bekannten Stadt San Diego ist der böse Mann Joseph Kony und das ferne Land Uganda.”

– nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/03/08/kony-2012-spendenaufruf-fur-mehr-krieg-in-afrika

USA wollen totale Web-Überwachung

30.09.2010

Was jahrelang im Verborgenen geschah, wird jetzt offiziell.

Nur kurz nachdem Österreich der US-Regierung Zugriff auf österreichische Polizeicomputer gewährte, setzt Barry Soetoro Barack Obama noch einen drauf: Ab 2011 soll US-Geheimdiensten gestattet werden, sämtliche Kommunikation im Internet abzuhören. Dazu gehören u.a. Skype, Facebook und sogar verschlüsselte E-Mails — alles im Rahmen der “Terrorbekämpfung” natürlich. Nicht einmal schmierige Tageszeitungen wie “Heute” können die Parallelen zu George Orwells 1984 noch länger ignorieren (siehe unten), auch wenn sich die Artikel gegen Ende in typischer Mainstream-Manier verwässern und ins Leere laufen. Fest steht allerdings: die Errichtung eines globalen Überwachungsnetzwerkes lässt sich nicht mehr leugnen. Diese schreitet bedächtig, aber erbarmungslos voran, bis irgendwann jeglicher Widerstand unmöglich wird, oder sich die Bevölkerung gegen den Wahnsinn wehrt — je nachdem, was zuerst kommt.

USA: Globaler Spitzelangriff geplant
29. September 2010, Isa Martens (Heute.at)

Der „Big Brother“ aus George Orwells († 1950) düsterer Utopie „1984“ könnte schon bald Realität sein: Die US-Regierung unter Präsident Obama will den Geheimdiensten erlauben, weltweit jede Online-Kommunikation abzuhören. Das Gesetz soll 2011 in Kraft treten.

Die Bürger des totalitären Staates „Ozeanien“ wurden von Orwells „Diktator“ vollständig überwacht – Ähnliches dürfte sich auch Obama vorgenommen haben: Der US-Präsident arbeitet ein Gesetz aus, das erlauben soll, Menschen weltweit bei Gesprächen, die übers Internet geführt werden, abzuhören.

Die Initiative (sie wird 2011 im Kongress eingereicht) wird auch verschlüsselte E-Mail-Dienste wie „Research in Motions Blackberry“ und Webseiten wie „Facebook“ und den Telefonierdienst „Skype“ umfassen. Das neue Gesetz soll unter anderem Terroristen auffliegen lassen, die ihre Pläne online besprechen. „Alles Blödsinn“, toben Experten – „damit würde nur die Privatsphäre massiv eingeschränkt.“

Die Anzahl von Terrorattentaten, die durch die Bespitzelung auffliegen könnten, sei laut den Kritikern gering. Im Web protestieren bereits Tausende User und posten: „Big Brother Obama is watching you.“


USA wollen Facebook, E-Mails, Skype überwachen
29. September 2010 (DiePresse.com)

US-Präsident Barack Obama will elektronische Kommunikation intensiver kontrollieren und sorgt mit einem geplanten Gesetzesentwurf für Aufsehen. Er will dem Kongress 2011 ein Gesetz vorlegen, das Geheimdiensten wie dem FBI Zugriff auf Facebook, verschlüsselte E-Mails, Skype und Twitter ermöglicht, berichtet die New York Times. Das Gesetz soll die jeweiligen Unternehmen dazu zwingen die Kommunikation ihrer Kunden bzw. Nutzer auf Anfrage offenzulegen. Der Vorschlag sorgte nicht nur bei Datenschützern für Aufregung. Auch Unternehmen äußerten Bedenken, ob sensible Firmeninformationen dann noch ausreichend vor der Konkurrenz geschützt seien. Nicht zuletzt wurde der Vorstoß auch in Brüssel scharf kritisiert.

Datenschutz-Abkommen mit den USA fehlt

Tatsächlich hätte ein solches Gesetz auch auf die EU Auswirkungen. Das Gesetz soll für alle Firmen gelten, die ihre Dienste auch in den USA anbieten. Ausländische Firmen müssen nach Obamas Vorstellung zu diesem Zweck ein Büro in den USA einrichten. Auch Privatpersonen währen von dem potenziellen Zugriff auf ihre elektronische Kommunikation betroffen, fehlt doch ein entsprechendes Abkommen mit den USA bis heute. Der Ruf nach so einem Abkommen wird nun wieder lauter. EU-Kommissarin Viviane Reding hat bereits Verhandlungen mit den USA über strenge Regeln für den Schutz der Privatsphäre bei der Übermittlung von Daten angekündigt.

US-Geheimdienste haben bereits jetzt umfangreiche Überwachungsmöglichkeiten. 1994 wurde ein Gesetz verabschiedet, das Infrastruktur-Provider dazu verpflichtet, staatlichen Ermittlern die Möglichkeit zu geben, elektronische Kommunikation zu überwachen. Jene Dienste, um die es nun geht, gab es allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Skype, Facebook, Twitter und Blackberry kamen erst später und sind in diesem Gesetz daher nicht enthalten. Mit dem neuen Gesetz soll sich das ändern.

We Are Change Austria präsentiert: TERRORPRÄVENTION Vol.1

05.06.2010

DOWNLOAD
wearechangeaustria.wordpress.com/musik/TPV1

Special Thanks

Aurora Gashi & Friends, Ampkilla, Dr. David van Perry & his Magic Band – Black Swan, Brap Allgood!, EVA, Fantareis – aller guten Dinge sind 3 ^^, KillezzMore, Guantana-MOHR a.k.a. Beatlehem a.k.a. Guerilla – SRclikk!!!, Herr AbisZ, Leon van de Kamp, Illuminat, MackC, Payze a.k.a. Payday Monsanto, Emma Shaggs/Number One Yonkees, SELECT VernerMitschke FROM Tanaka, Truth Now – We Are Change N.Y.C., UnLearn – Itz All a Hustle (dot com), Matt Tuite/Wiarwan

Organisierter, ritueller Sexualmissbrauch in den höchsten Kreisen der Gesellschaft

01.06.2010

Mai/Juni 2010
Trommelruf/Eva R./Morxn
We Are Change Austria

Hier geht es um eine sehr ernste Problematik, welche in unserer Gesellschaft wohl noch immer ein Tabuthema ist und die Dämonen mehr und heftiger denn je tanzen. Bitte macht es zum Thema, aber nehmt Euch in Acht. Beschützt Euch und Eure Lieben vor bösen Kräften und Machenschaften, die der Aufklärung der widerwärtigen Verbrechen entgegenwirken wollen und auch vor Mord nicht zurückschrecken. Schließt Euch Bewegungen und Aufklärungkampagnen an.

Liebe Mitmenschen, Freunde, Aktivisten und Betroffene,

Dies ist ein Aufschrei und Hilferuf für alle Kinder dieser Welt. Warum lassen wir es zu, daß unsere Kinder diesen Alptraum erleben müssen? Unsere Regierungen scheren sich einen Dreck, daß diese Verbrechen, die zu den schlimmsten in der Geschichte der Menschheit zählen, je aufgeklärt werden.

Es geht um einen weltweit mächtigen, straff organisierten Pädophilen-Mafia-Ring – Kinderhandel, Prostitution, Kinderpornografie und Vertreibung von sogenannten Snuff-Videos, in denen Kinder zu Tode gequält und sexuell missbraucht werden. Die grausamen Details wollen wir Euch an dieser Stelle ersparen. Man muss jedoch schon stark annehmen, daß der Staat damit sehr befangen ist, weil nichts getan wird und genau dieser Handel mit Kindern noch immer blüht, die Täter geschützt werden und die Opfer zu Tätern werden.


Beispiel DEUTSCHLAND
:

Der frühere SPD-Abgeordnete Jörg Tauss ist wegen Besitzes von Kinderpornos verurteilt worden. Ins Gefängnis muss der 56-jährige Politiker aber nicht. Staatsanwältin Stephanie Egerer-Uhrig sagte, er habe sich das einschlägige Material für rein private Zwecke beschafft, „um sich daran sexuell zu erregen“.

Siehe auch:
“Kinderporno-Verdacht auch bei der CDU” (Welt Online)
“Ehemaliger CDU-Abgeordneter wegen Kinderpornografie verurteilt” (Topnews.de)


Beispiel ÖSTERREICH
:

Auch “Chamäleon” Strache vertuscht!

Burgenland: Kinderporno-Skandal um FPÖ-Ortsparteichef

Die Samstagsausgabe der Tageszeitung “Österreich” berichtet von einem Kinderporno-Skandal in der FPÖ Burgenland. Ein Ortsparteichef aus dem Bezirk Eisenstadt/Umgebung soll kinderpornografisches Material aus dem Internet heruntergeladen haben; er stand angeblich bereits kurz nach den Gemeinderatswahlen 2007 vor Gericht. Wegen des illegalen Besitzes von kinderpornografischem Material und Weitergabe desselben soll der Mann zu vier Monaten bedingter Haft und zu 4.000 Euro Strafe verurteilt worden sein. Die in Österreich erhobenen Vorwürfe habe der angeklagte Politiker teilweise bestätigt.

Niederösterreich: FPÖ-Gemeinderat tritt zurück

Ein niederösterreichischer FPÖ-Gemeinderat hat seine Funktion zurückgelegt. Im Rahmen einer Kinderporno-Affäre fand bei dem Politiker, der seine Unschuld beteuert, eine Hausdurchsuchung statt. Nach einer Anzeige wegen Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie durchsuchte die Polizei das Büro des FPÖ-Politikers. Sein Computer wurde beschlagnahmt und die Festplatten durchsucht – er selbst spricht von einem Missverständnis. Er habe im Internet nur einen Chat-Room besucht. Man gehe davon aus, dass die Anzeige, die von einem Verein gegen Kinderpornografie im Internet erstattet wurde, zurückgelegt wird. Er ist mittlerweile als Gemeinderat zurückgetreten. In den kommenden Tagen will sich der Politiker mit seinen Anwälten beraten.

Siehe auch:
“Kinderporno-Affäre in St. Pölten: Strafantrag wurde bereits eingebracht!”
(News.at)


FAZIT
:

Alleine schon durch die schiere Anzahl der “voneinander unabhängigen Einzelfälle” innerhalb der katholischen Kirche sollte die Bevölkerung “den Braten riechen”, aber nichts geschieht. Als Lösung hört man immer nur “Zensur des Internet”, nach dem Motto: “Aus den Augen, aus dem Sinn”. Die wahren Täter, die diese Dinge nicht nur virtuell betreiben (welche noch zu den “harmloseren” zählen, da diese wenigstens zuhause bleiben), lassen sich aber dadurch nicht aufhalten. Mit der Zensur des Internet will man in Wirklichkeit nur wahre Informationen unterdrücken, damit die bezahlte Propaganda in der Mainstream-Presse weiterhin die wahren Schuldigen rein waschen kann.

Durch ihren Status, und beschützt durch ihr hochorganisiertes Geheimnetzwerk, zu denen Personen aus den höchsten Kreisen der Gesellschaft zählen, genießen diese Verbrecher weiterhin Immunität. Wenn diese Leute mit Einfluss ausgestattet sind, am Drücker sitzen und Macht ausüben, kurzum, wenn wir nicht aufpassen, dass sich ihre Macht in Grenzen hält, ficken sie ungestraft unsere Kinder, und wenn sie keine Pädophilen sind, ficken sie unser Bankkonto, unsere Freiheit und unser Leben…

Natascha Koch: Zwangsaufenthalt in der Psychiatrie!

29.05.2010

29. Mai 2010, We Are Change Austria

Wie wir heute nachmittag erfuhren, wurde Natascha Koch gestern zu einem Polizeitermin gelockt und von dort gegen ihren Willen in die Sigmund-Freud-Klinik in Graz verschleppt.

Man hat ihr nahe gelegt, sich nicht mehr mit “diesen Dingen” zu beschäftigen und auch ein Jan van Helsing wäre Tabu. Man sagte ihr, sie hätte massive Wahrnehmungsprobleme und bot ihr die Einnahme von Medikamenten an.

NATASCHA KOCH BENÖTIGT DRINGEND HILFE!

Unsere Gleichgesinnten, die in der Nähe von Graz ansässig sind, werden gebeten, sofort AKTIV zu werden und die sofortige Freilassung zu verlangen!

Natascha Koch wird auf der Station P22, Zimmer 11 gegen Ihren Willen festgehalten! Die Repressalien gegen Natascha gehen von Frau Dr. Beisser aus. Wir bitten alle Österreicher, die FÜR freie Meinungsäußerung und GEGEN willkürliche Zwangstherapie sind, Presse und Fernsehen zu informieren!!!

Mittlerweise sitzt Natascha in der Geschlossenen, in der ersten Stunde wurde sie dreimal penetrant gefragt, ob sie Pillen schlucken will. Auch ihr Handy wird nachts in Gewahrsam genommen, so dass sie nur tagsüber darüber verfügen darf. Der Datenschutz, an den sie sich hilfesuchend gewendet hat, hat Sie an die Polizei verfrachtet.

UPDATE (2. Juni 2010)

Teile dieses Artikels mussten aufgrund aktueller Entwicklungen bis auf Weiteres entfernt werden. Sobald sich gewisse Ungereimtheiten aufgeklärt haben, werden wir darüber berichten und uns gegebenenfalls um eine Richtigstellung bemühen.

Landesnervenklinik Sigmund Freud
Wagner-Jauregg-Platz 1, 8053 Graz
Tel: +43 (316) Zwei Eins Neun Eins (DW Station 22: 2414)
Fax: +43 (316) 21 91 3418
e-Mail: internet@lsf-graz.at
www.lsf-graz.at

UPDATE (30. Mai 2010)

Natascha ist wieder im “offenen Vollzug”, die Konfrontationen mit der Klinik und den zuständigen Ärzten hat gefruchtet. Morgen Vormittag entscheidet ein zuständiger Arzt (Name noch nicht bekannt) über die Entlassung.

Natascha bedankt sich bei allen, die ihr zur Seite stehen:
“Es gibt Kraft zu wissen, dass man nicht alleine ist.”

Damit wäre die Sache aber noch nicht aus der Welt. Täglich werden Menschen, die nicht der Norm entsprechen, als geisteskrank eingestuft und weggesperrt. Meistens ohne ersichtlichen Grund. Transparenz, Öffentlichkeit und Zusammenhalt ist in Fällen wie diesem enorm wichtig!

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(Click HERE to read the English version of this article)

YouTube zensiert kontroverses Musikvideo

26.05.2010

26. Mai 2010
Morxn, We Are Change Austria

Die in England geborene Musikerin M.I.A. mit (tamilischen) Wurzeln in Sri Lanka veröffentlichte unlängst eine Single namens “Born Free”. Dazu wurde auch ein ‒ etwas schockierendes ‒ Musikvideo gedreht, das einige Kontroversen auslöste. Das Video stellt eine dystopische Vision dar, in der Rothaarige (!) Opfer einer Genozid-Kampagne werden.

Bis jetzt haben sich weder M.I.A. (aka Mathangi “Maya” Arulpragasam) noch XL Recordings oder Regisseur Romain Gavras zu dem Video und seiner Message geäußert, und so bleibt die Interpretation dem Zuschauer überlassen… oder auch nicht, denn das Video wurde von YouTube entfernt (und durch einen Audio-Clip mit Standbild ersetzt). Und auch YouTube hüllt sich in Schweigen ‒ die genauen Gründe der Zensur sind noch unklar. Bezüglich der Gewalt- und Nacktszenen möchte ich allerdings darauf hinweisen, dass derartige Videos üblicherweise mit einer Warnung versehen werden und nur von eingeloggten Usern (nach Bestätigung der Volljährigkeit) gesehen werden können. Unter diesem Aspekt scheint es doch etwas überstürzt von YouTube, das Video gleich zu sperren… es sei denn, die Botschaft ist etwas zu “subversiv” für den Status Quo…

Hier ist das unzensierte Video, das noch auf Romain Gavras’ Vimeo-Account verfügbar ist. Kleine Vorwarnung: Das Video enthält z.T. sehr explizite Szenen von Nacktheit und Gewalt. (Besonders die Szene 6:45-6:55 ist vielleicht ungeeignet für Leute mit schwachen Nerven und/oder Kindern…)

In der Mainstream-Presse wurde kein Wort darüber verloren, als wolle man keine weitere Aufmerksamkeit auf das Video lenken. Der russische Nachrichtensender Russia Today war jedoch ‒ wie so oft ‒ eine löbliche Ausnahme und berichtete:

Mainstream im Stress – Gefahr durch Neue Medien?

25.04.2010

19. April 2010 (Wahrheiten.org)

Die herrschende Medienkaste erlitt offenbar einen schweren Glaubwürdigkeitsschaden, sodass die Schweinegrippenbombe nicht wie geplant explodierte, sondern zum Fehlzünder wurde.

Was viele der alternativen Publizisten schon lange hofften, wurde nun von “offizieller” Seite zugegeben:

Die “Neuen Medien” werden nicht nur wahrgenommen, sondern sie richten angeblich inzwischen auch “Schaden” an.

Sicher erinnern wir uns noch an die Panikmache vor der Schweinegrippe – einer frei erfundenen Lüge, wenn nicht gar der größten Lüge der Medizinbranche. Zumindest kommt sie gleich nach AIDS und der Impf-Lüge an dritter Stelle.

Ob dieser Medienzirkus bezüglich der Schweinereigrippe tatsächlich nur deswegen zusammenbrach, weil die Bevölkerung nicht genug Angst hatte oder ob die Drahtzieher aufgrund des ungewohnten Widerstands zurückschreckten, wissen wir nicht. Allerdings lässt der Titel der Meldung von AFP vom 13.04.2010 aufhorchen:

“WHO: Neue Medien haben Kommunikation über Schweinegrippe beeinflusst”

In diesem Artikel wurde der frühere WHO-Verantwortliche für Grippe-Pandemien, David Heymann, dahingehend zitiert, dass das Internet ein “neuer Faktor” in Bezug auf die Kommunikation über internationale Gesundheitsangelegenheiten darstellen würde. Er meinte außerdem, eine falsch aufgefasste Information könnte im Nachhinein nur sehr schwierig wieder korrigiert werden.

Was er damit sagen wollte, ist klar. Die bösen Blogger und alternativen Berichterstatter im Internet sind schuld, dass die Pandemie gefloppt ist. Damit wird jetzt für jeden offensichtlich, dass nicht existente Viren sich gar nicht verbreiten oder gar Schaden anrichten können, ohne massive mediale Unterstützung. Der einzige Schaden entstand wohl den “Qualitätsmedien”, der WHO und vor allem der Pharmaindustrie, wobei diese immerhin so schlau war und im Voraus kassiert hat.

Allein schon die Formulierung der AFP-Meldung lässt bei uns die Alarmglocken schrillen. Da war die Rede von “groß angelegten Impfkampagnen”, die auf wenig Interesse in der Bevölkerung gestoßen waren. Sozusagen ist die Werbekampagne des neuen Produktes in sich zusammengefallen, weil einige Leute über die Nebenwirkungen des hochgelobten Stoffes informiert haben.

An der erfolglosen Kampagne wären nicht nur die schwächlichen “Grippe-Symptome” schuld gewesen, sondern auch die unerwünschte Aufklärung über die Gefahren von Imfpstoffen und die Rolle der Pharmakonzerne haben wohl maßgeblich dazu beigetragen. Klarer kann man es nicht sagen: Weil ihr zuviel Wahrheiten verbreitet habt, ist teilweise unser geplantes Geschäft – und vermutlich noch ganz andere Pläne – gescheitert.

Die alternativen Medien können sich jetzt gegenseitig die Hände schütteln, weil es ganz offensichtlich einen sichtbaren und merklichen Effekt hatte, die Wahrheit zu verbreiten. Andererseits kann man diese öffentliche Bekundung jedoch gleichzeitig als Drohung verstehen, denn ob sich die Mächtigen diese Querschlägerei nochmals gefallen lassen werden?

Im Vorfeld der inszenierten Schweinegrippe-Pandemie war nur selten die Rede von Verschwörungstheorien. Dennoch ist dieser Begriff nach wie vor eines der letzten wirksamen Mittel der Massenmedien, anderslautende Meinungen zu Geschehnissen kurz und klein zu hauen, bevor sich damit zuviele Menschen ernsthaft befassen.

So geschah es gerade erst wieder nach dem Absturz der polnischen Regierungsmaschine bei Smolensk am 10.04.2010. In den großen Medien ist von Verschwörungstheorien die Rede. Dazu meinte die WELT am 12.04.2010:

“Als Grund verweisen inzwischen zahlreiche Verschwörungstheoretiker darauf, Russland habe ein Problem mit Kaczynski gehabt, der zu vertraut mit den Vereinigten Staaten umgegangen sei. Der nationalkonservative Präsident wollte in Polen einen Teil des amerikanischen Raketenabwehrschirms installieren lassen.”

Einer anderen Verschwörungstheorie zufolge habe der KGB (der zwar offiziell heute FSB heiße, aber immer noch Russland beherrsche, wie man an Premier Wladimir Putin und Präsident Dimitri Medwedjew erkenne) den Schlag von Katyn, die Auslöschung der polnischen Elite, wiederholen wollen, um das wieder erstarkende Selbstbewusstsein des wichtigsten Landes zwischen Deutschland und Russland zu erschüttern.”

Immer schön drauf mit der “Alles-Kritische-lächerlich-machen”-Keule. Jedoch gab die WELT in der Einleitung zu diesem Artikel sogar zu, dass es sehr wohl bereits derartig beabsichtigte “Unfälle” gab:

“Immer wieder sterben Politiker bei Flugzeugabstürzen. Und immer gibt es danach wilde Verschwörungstheorien. So kam vor Kaczynski 1943 der Premier der Exilregierung Polens unter ähnlichen Umständen ums Leben. Mindestens ein prominenter Flugzeugabsturz ging wirklich auf eine Geheimdienstaktion zurück.

Dabei ist die grundsätzliche Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen, extrem gering, wie die Berechnungen eines Lesers in einem Frageforum zeigen:

“Frage:
Wie hoch ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass ein Vielflieger mit dem Flugzeug abstürzt?

Antwort:
Täglich finden weltweit ungefähr 1,5 Millionen Flüge statt (mit den Flügen von Sportflugzeugen und Segelfliegern sind es sogar 3,5 Millionen!). Das sind jährlich 547,5 Millionen Flüge! Im Schnitt stürzen weltweit jährlich drei bis fünf Flugzeuge ab. Nehmen wir einen Schnitt von vier Abstürzen an, so ergibt das eine Chance von 4 zu 547,5 Millionen oder 1 zu 136.875.000. Gerundet ist das eine prozentuale Chance von 0,00000007 Prozent.

Im Gegensatz dazu hast du als Autofahrer eine Chance von 0,000045 Prozent pro Fahrt, in ein Unglück verwickelt zu werden. Das ist eine fast tausendfach höhere Chance auf einen Unfall!”

Andere interessante Zahlen, beispielsweise einem Terroranschlag auf ein Flugzeug zum Opfer zu fallen, zeigen ebenfalls eine extrem geringe Wahrscheinlichkeit. Egal was nun zu dem Unglück mit der polnischen Regierung führte, rein statistisch betrachtet war dies ein sehr seltsamer Zufall. Vielleicht wurde auch deswegen gleich medial von “Verschwörungstheorien” gesprochen, damit niemand genauer nachfragt?

Wo wir gerade beim Thema Zufall sind. Wie wahrscheinlich ist ein Anschlag mit einer “schmutzigen Bombe” auf New York? Und warum warnte Obama vor wenigen Tagen vor einer solchen Gefahr? Im Spiegel wurde am 13.04.2010 gleich darauf hingewiesen, dass es sowieso kaum “wirksame Gegenmaßnahmen” gäbe:

“Experten warnen vor Anschlägen mit der schmutzigen Bombe: Ein konventioneller Sprengsatz, bei dessen Explosion nukleares Material verbreitet wird, hätte verheerende Folgen. Wirksame Gegenmaßnahmen gibt es kaum – auch weil viele Regierungen die Gefahr unterschätzen.”

Was sind denn das wieder für “Experten”? Beim Lesen dieses Wortes überkommt immer mehr Menschen starker Würgereiz, hat man doch heute für jeden Murks stets sogenannte “Experten”. Vermutlich gibt es inzwischen bereits welche, die sich mit den “Gefahren durch Neue Medien” besonders gut auskennen wollen?

Woher wissen also diese Experten, dass mit einem solchen “schmutzigen” Anschlag mit nuklearem Material zu rechnen ist? Weil sie diesen Vorfall bereits geplant haben. Solche Medieninformationen dienen nur dazu, die Menschen darüber zu informieren, wie schrecklich so ein Ereignis sein würde. Dies ist wichtig, damit bei dem höchstwahrscheinlich später erfolgenden Anschlag die Bevölkerung schon Bescheid weiß, welche Auswirkungen dieser haben wird.

Solche mentale Vorbereitung der Öffentlichkeit ist wichtig, da im Ernstfall keine Zeit mehr besteht, langwierig die Folgen zu erklären. Die Leute sollen bei der Schlagzeile “nuklearer Terroranschlag” bereits vollständig Bescheid wissen und mit den allerhärtesten Gegenmaßnahmen rechnen.

Dass über all diese Dinge in den Neuen Medien auch schon wieder lautstark berichtet wird, ist sicherlich nicht gut für die Stimmungslage der verdummten Mitbürger, denn wer eine Scheingrippe so erfolgreich zu stören vermag, der kann auch “Unfälle” wie z.B. einen Flugzeugabsturz oder sogar “Terroranschläge” in ein völlig richtiges Licht rücken.

Doch die Drahtzieher und Hintermänner scheuen die Wahrheit genauso wie die Motten das Licht. Holen wir daher die Lügen ebenfalls ans Licht, dann zerfallen sie hoffentlich zu Staub.

Google Street View kommt – trotz Kritik

23.02.2010

Datenschutz contra Google Street View
Faszinierende Bilder auf Kosten der Privatsphäre

23. Februar 2010, von Jörg Brandscheid (BR, ARD-Hauptstadtstudio)
http://www.tagesschau.de/inland/googlestreetview106.html

Es mag faszinierend sein, deutsche Städte künftig am Computer als Panorama sehen zu können. “Google Street View” löst aber auch Kritik aus. Mit solchen Angeboten werde das Private ohne Schutzmöglichkeit an die globale Öffentlichkeit gezerrt, so Verbraucherschutzministerin Aigner. Sie will derartige Angebote sorgfältig überprüfen lassen.

Wenn es um “Google Street View” geht, gerät Raphael Leiteritz in Schwärmen. Von einer modernen Form der Karte spricht der Produktmanager, die den Erfolg des Suchmaschinen-Anbieters mit Google Maps noch steigern soll. Die 360-Grad Panoramen der Straßen vermittelten dem Internetnutzer das Gefühl, sich in einer Stadt zu bewegen, statt nur drauf zu schauen.

Kamera, die Aufnahmen für Google Street View macht:

Wer dem Hotel- oder Restaurantprospekt nicht traut, soll sich so ein eigens Bild verschaffen können. Nützlich sei der Service auch für den, der in einer anderen Stadt auf Wohnungssuche ist: “Die Vision von Street View ist es, einen Ort virtuell begehbar zu machen”, so Leiteritz.

Zugeständnisse in Deutschland

In weltweit 19 Ländern ist aus dieser Vision bereits Wirklichkeit geworden. Wer will, kann sich mit “Street View” in Städten der Schweiz, Frankreichs, Italiens oder Spaniens umschauen. Auch in Deutschland hat der Google-Konzern etliche Straßen abfotografiert. Noch in diesem Jahr sollen die Fotos ins Netz gestellt werden. Nach Kritik der Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern hat der Konzern Zugeständnisse gemacht, die in anderen Staaten nicht gelten. So informiert Google in Deutschland die Städte, bevor die Wagen mit den Web-Cams durch die Straßen fahren.

Widersprüche sollen noch vor der für Ende des Jahres geplanten Freischaltung von “Street View” bearbeitet werden, sagt Arnd Haller, Leiter der Rechtsabteilung von Google Deutschland: “Jetzt schon können sich die Leute an Google wenden und verlangen, dass ihr Haus nicht angezeigt wird. Das Haus wird dann in der ersten Live-Version von vornherein nicht angezeigt.”

“Das Private wird in die Öffentlichkeit gezerrt”

Das ist eine Zusage, auf deren Einhaltung Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner drängt. Eine Einwilligung sämtlicher Hausbewohner schon vor dem Abfotografieren will Google jedoch auch künftig nicht einholen. Das sei technisch nicht möglich. Zum anderen wolle man eine solche Datensammlung nicht. Aus Sicht des Verbraucherschutzministeriums bleiben damit datenschutzrechtliche Bedenken. Aigner zeigt Verständnis für die Sorgen um die Privatsphäre: “Das Private wird ohne Schutzmöglichkeit in die globale Öffentlichkeit gezerrt. Niemand kann diese Entwicklung kontrollieren. Genau deshalb müssen wir solche Angebote sorgfältig prüfen”, so Aigner.

Gilt das Datenschutzgesetz oder nicht?

Auf den Prüfstand soll nach dem Willen der Verbraucherschutzministerin auch das Datenschutzgesetz. Es soll den Anforderungen des Internetzeitalters angepasst werden. Gespräche mit dem Justizministerium würden bereits geführt, sagt Aigner. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sieht keinen Grund, warum das geltende Datenschutzgesetz nicht auf “Google Street View” anwendbar sein soll. Genau das bestreitet Google jedoch unter Berufung auf ein Rechtsgutachten. Den datenschutzrechtlichen Bedenken sieht der Konzern bereits ausreichend Rechnung getragen, durch die Unkenntlichmachung von Personen und Autokennzeichen.

Google Street View in Österreich

13. Dezember 2009 (Vorarlberg Online)

Den Dienst “Google Street View”, der einen virtuellen Einblick in Straßenzüge ermöglicht, soll es ab 2010 auch in Österreich geben. Verfügbar ist die datenschutzrechtlich nicht ganz unumstrittene Funktion in Europa bisher unter anderem in Frankreich und Tschechien.

“Street View” soll in Österreich so schnell wie möglich gelauncht werden, erklärte Google-Sprecher Kay Oberbeck: “Nächstes Jahr wollen wir an den Start gehen.” In Österreich gebe es im Vergleich zu anderen Ländern einen heftigen Wettbewerb um diesen Geschäftsbereich.

Noch keine genauen Vorgaben gibt es für den in Oberösterreich geplanten Bau einer Google-Serverfarm in Kronstorf. 2008 wurde dort an der Enns ein 75 Hektar großes Grundstück gekauft. Derzeit werden noch Tests durchgeführt und Wasser- sowie Bodenproben entnommen, um den Bau des Rechenzentrums ideal und ökologisch zu planen, so Oberbeck gegenüber der APA. Weiters würde an der Infrastruktur, an Straßen und Überführungen, gearbeitet. Ein Termin für den Baubeginn sei noch nicht festgelegt worden. Zwei Jahre nach Start soll die Serverfarm in Betrieb gehen. In einer ersten Phase würden 50 bis 100 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

Google Street View Car in Vorarlberg ‒ in Götzis,…

…in Gaissau…

…und beim Bregenzer Bahnhof

Weltweite Internet-Zensur auf dem Vormarsch

10.02.2010

09. Februar 2010, von Aaron Dykes & Alex Jones (Infowars.com)
Übersetzt von Propagandafront.de

Die westliche Welt, von Australien, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, bis hin zu weiteren Teilen Europas, bewegt sich mit vereinten Kräften in Richtung diktatorischer Internetzensur. Australien geht dabei voran, obwohl es unter der Bevölkerung wegen dem „Herausfiltern“ bestimmter geblockter Inhalte einen Aufschrei gab. In den Vereinigten Staaten setzt Senator Jay Rockefeller die Tradition seiner Familie – die Unterdrückung der freien Menschheit – fort und brachte die Cybersecurity-Gesetzgebung voran, die bereits vom Kongress verabschiedet wurde. Dies tat er im Namen der Abwehr grauenhafter Internet-„Angreifer“, möglicherweise unterwegs im Auftrag von Al-Qaeda, während man damit ein Mittel zur Beschränkung der Meinungsfreiheit und der Äußerungen der allgemeinen Bevölkerung im Internet einführt.

Mit Obamas Unterstützung haben die meisten Industrieländer der Welt die Pläne für staatlich autorisierte Onlineaktivitäten und den durch das Pentagon kontrollierten Internetverkehr akzeptiert. Die USA und Großbritannien unterstützen die Geiselnahme von etwas, das bisher ein hochdemokratisches Internet gewesen ist. Im Großen und Ganzen ist es eine technologische Sendung Gottes gewesen, welche die Kommunikation und eine eindringliche Art des Gedankenaustauschs, außerhalb der zugänglichen Informationen der Massenmedien in Fernsehen und Druckerzeugnissen, ermöglichte.

Nun werden die Menschen in das von Konzernen dominierte Internet2 gezwungen – wieder einmal im Namen der „Sicherheit“. Die (Internet-)Freiheit wird auf demselben falschen Altar der (Internet-)Sicherheit geopfert. Unabhängige Blogs, Nachrichtenseiten und Onlineunternehmen werden alle durch Zugangsgebühren, die von den dominierenden Organisationen nicht abverlangt werden, finanziell benachteiligt. Was heute außerhalb der „Norm“ ist, sich aber noch völlig im Bereich der Meinungsfreiheit abspielt, wird morgen nach Kriterien der politischen Korrektheit bewertet werden, die man benutzen wird, um identifizierte Seiten zu blockieren und Nutzern den Zugang zu verwehren. Aktuell ist eine Kampagne im Gange, welche die Öffentlichkeit überzeugen soll, einen „Führerschein“ für das ehemals freie Internet zu akzeptieren.

Es sind bereits „schwarze Listen“ der Regierung enthüllt worden. Wer ist darauf? Die üblichen Verdächtigen – Infowars.com, PrisonPlanet.com, Wikileaks.org und ähnliche Internetseiten. Auch Verlinkungen auf Seiten wie Infowars.com und PrisonPlanet.com werden verweigert, nicht nur in Australien, sondern auch in Orten wie Neuseeland – welche zwar nicht dieselben Strategien übernommen haben, sich jedoch dieselben Internetprovider teilen, die eine Sperre anordneten. Überall auf der Welt, wo auch immer stufenweise Internetfilter und direkte Zensur eingeführt worden sind – ob in Büchereien, in Unternehmen, Flughäfen unsw. – werden der Regierung kritisch gegenüberstehende Internetseiten als erstes gesperrt. Das hat sich nicht nur für die unterschiedlichen Webeseiten von Alex Jones als wahr herausgestellt, sondern auch für Seiten wie Wikileaks, Electronic Frontier Foundation (EFF), Cryptome usw. Der gemeinsame Nenner dieser Internetseiten ist nicht, dass diese außerhalb des Gesetzes agieren oder extreme Formulierungen verwenden, sondern die Herausforderung des Machtestablishments durch die Verteilung von Informationen und/oder die Beleuchtung skrupelloser Aktivitäten, die ansonsten nur wenig bekannt wären.

Dieser orwellianische Plan wurde bereits vom scheußlichen Cass Sunstein, einem von Obamas „Zaren“, vorgezeichnet. Er rief die Regierungen dazu auf, „Verschwörungstheorien“ zu verbieten und identifizierte Gedankenverbrechen, worunter auch der Unglaube an die menschlich verursachte Erderwärmung fällt, sowie der Glaube, Sonnenschein sei im Grunde etwas Gutes. Bei Überlegungen darüber, wie man die „geächteten“ Ansichten ausmerzen könne, postuliert Sunstein, dass man Blogger anstellen sollte, um den „Desinformationen“ zu begegnen. Eine sehr ähnliche Version dieser Strategie ist bereits vom Pentagon mit seiner „Informationskriegs“-Kampagne eingeführt worden.

Alex Jones nutzt sein jüngstes Erlebnis direkter Webseitensperrungen, um davor zu warnen, dass der Feind bereits unter uns ist. Internetzensur droht das neue Phänomen des Freidenkertums und der umfassenden Informationsverbreitung – die im Internet, dem World Wide Web, aufblühten – zu ersticken. Nur, wenn wir uns gegen ungerechtfertigte Beschränkungen unserer Rechte erheben, indem wir nein zu den Bestrebungen sagen die Meinungsfreiheit im Internet abkühlen zu lassen, können wir diese Festung der freien Menschheit retten.

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Vorratsdatenspeicherung: Grüne warnen vor weitreichendem Zugriff

26.01.2010

Österreich solle “zivilen Ungehorsam” leisten

Auch wenn viel Fragen der konkreten Implementierung derzeit noch unklar sind, will die österreichische Bundesregierung die umstrittene Vorratsdatenspeicherung schon bald vom Parlament absegnen lassen. Eine Regelung, die einen massiven Eingriff in die Grundrechte der BürgerInnen bedeuten würde, wie sich die Grüne Europaabgeordnete Eva Lichtenberger und ihr Parteikollege Justizsprecher Albert Steinhauser im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag überzeugt zeigten.

Überwachung

Immerhin würden durch die Abspeicherung sämtlicher Verbindungsdaten von Internet- und Telekommunikationszugriffen alle BürgerInnen unter eine Art Generalverdacht gestellt. Auch dem Missbrauch würde so Tür und Tor geöffnet, ließen sich mit den Vorratsdaten doch komplette Bewegungs- und Kommunikationsprofile über einzelne Personen erstellen, so der Grüne Justizsprecher.

Forderung

Starke Kritik äußert Steinhauser dabei an der konkreten Vorgehensweise der österreichischen Bundesregierung: Im aktuellen Entwurf fehlen bis jetzt sämtliche Details zu den Rahmenbedingungen, entscheidend vor allem die Frage, was alles unter den recht schwammig formulierten Begriff “schwere Straftaten” fallen soll, immerhin soll eine solche die Bedingung für den Zugriff auf die Vorratsdaten sein. Es sei an der Zeit, dass sich Justizministerin Bandion-Ortner öffentlich zu dieser Frage festlege, um sich dann einer entsprechenden Diskussion zu stellen.

Begrifflichkeiten

Steinhauser selbst befürchtet in dieser Hinsicht jedenfalls eine sehr weitreichende Auslegung: So habe er die Justizministerin unlängst am Rande des Menschenrechtsausschusses zu einer näheren Definition des Begriffs befragt, worauf diese die Grenze bei Straftaten, die mit mehr als einem Jahr Haft bedroht sind, festgemacht habe. Ein Rahmen, der einen äußerst weitreichenden Zugriff für die Behörden zulassen und wohl kaum mit der öffentlichen Wahrnehmung einer “schweren Straftat” korrelieren würde.

Ungehorsam

Die Grünen fordern freilich keine Detailkorrekturen, sondern eine vollständige Absage der Regierung zur Vorratsdatenspeicherung, man solle es auf eine Klage ankommen lassen. Diese wäre ein wichtiger Akt des “zivilen Ungehorsams”, der zur Folge hätte, dass das Thema vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt werden könne, wodurch man wiederum auf eine neue Diskussion auf europäischer Ebene hofft. Dabei sei wichtig herauszustreichen, dass eine Ablehnung der Umsetzung der Richtlinie keinerlei negative Konsequenzen für Österreich habe, erst wenn man die Richtlinie nach einer theoretischen Verurteilung nicht umsetze, würden Strafzahlungen anstehen, versichert Steinhauser.

http://dasfeigenblatt.de/wp-content/uploads/2007/12/247vorratsdatenspeicherung_k.jpg

Umdenken

Auf die Diskussion auf europäischer Ebene hofft man bei den Grünen auch aufgrund von aktuellen Entwicklungen, ortet Lichtenberger hier doch ein Umdenken der bisherigen Positionen. Bemerkenswert seien dabei vor allem die Befragungen der neuen EU-Kommissarinnen Neelie Kroess und Viviane Reding, deren künftige Agenden die Vorratsdatenspeicherung berühren. So habe etwa Kroess in ihrer Befragung mit der Bemerkung aufhorchen lassen, dass die Data-Retention-Richtlinie ‒ die die Grundlage der lokalen Gesetzgebungen zur Vorratsdatenspeicherung ist ‒ heute wohl kaum mehr so beschlossen würde.

Kippen

Doch auch sonst will Lichtenberger eine höhere Sensibilität bei den anderen Fraktionen im EU-Parlament geortet haben, wo man früher mit Argumenten zum Schutz der Privatsphäre an inhaltliche Wände gelaufen wäre, gebe es nun zunehmendes Interesse. Eine Umsetzung in Österreich wäre zum jetzigen Zeitpunkt aber auch aus einem anderen Grund unsinnig: Immerhin steht in Deutschland in den nächsten Wochen ein höchstgerichtliches Urteil zur Vorratsdatenspeicherung an, wird diese dabei nur teilweise gekippt, könnte dies mittelfristig Auswirkungen auf Österreich haben und eine neue Anpassung nötig machen.


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