Hausbesetzung in der Lindengasse (1070 Wien)

Freiräume schaffen, Häuser besetzen

(von Danube)

Seit Freitag, dem 14.10.2011 ist das Haus in der Lindengasse 60 im Wiener Bezirk “Neubau” offiziell besetzt. Zur Verfügung steht ein riesiges Gelände mit insgesamt 3 Stockwerken als Freiraum für alle, die diese Besetzung nutzen wollen.

Es gibt Schlafmöglichkeiten, eine riesige Volksküche, Kinderspielzimmer sowie einige Kunsträume mit Instrumenten, Farben und Graffiti, eine Freie Universität mit Internetmöglichkeit, eine “Tee- und Chill-Ecke”, einen Partyraum mit eigener Bar und viele andere Räumlichkeiten, die noch im entstehen sind.

Das Haus steht seit geraumer Zeit leer und wurde nun in ein großartiges, soziales Umfeld verwandelt.

Die falsche Berichterstattung von diversen Medien wie der “Heute” Zeitung, vollgespickt mit Lügen und falschen Anschuldigungen zeigt nur, dass das nachhaltige und kritische Verhalten der Besetzer einigen Leuten unangenehm ist. Es wurden falsche Behauptungen in den Raum geworfen, wie z.B. es gäbe kein fließend Wasser, keine Heizungen die funktionieren, -und welchen Zuständen diese sogenannten “Rabeneltern” ihre eigenen Kinder wohl aussetzen…

Fakt ist, dass es Heizungen in den Schlaf- sowie Gemeinschaftszimmern und in der Küche gibt und all diese Räume warm beheizt sind.

Fakt ist, dass es fließend Wasser gibt. Das Wasser wurde für kurze Zeit aufgrund eines Wasserschadens abgedreht, was der normale Vorgang dessen ist. Der Schaden wurde in kürzester Zeit behoben und stellt nun kein Problem mehr dar.

Fakt ist auch, dass ich mit einigen Eltern gesprochen habe und diese keine sogenannten “Rabeneltern” sind, nur weil sie an einem Freiraum teilhaben, der frei von Zwängen des Gesellschaftssystems und Vorurteilen ist.

Jeder, der ein zweifelhaftes Bild von der Besetzung in Bezug auf die verdrehten Tatsachen der Schreibtischtäter bekommen hat, ist herzlich eingeladen, im Epizentrum vorbeizukommen, um sich selbst von der falschen Berichterstattung zu überzeugen.

Zieglergasse 19/Ecke Lindengasse 60, in 1070 Wien

Link: Epizentrum Wien

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5 Kommentare - “Hausbesetzung in der Lindengasse (1070 Wien)”

  1. Katherine Dunning Says:

    beeindruckend – viel Erfolg und weiter so.. WE ARE CHANGE –
    WE ARE FUTURE – WE ARE HERE

    schade, dass dieser Aufbruchsgeist noch nicht in Flensburg angekommen ist.. die letzten Haus-/Häuserbesetzungen hier im Norden waren, sofern ich mich erinnern kann, in den 80er Jahren.. nicht viel davon übriggeblieben.. aber vielleicht.. man weiss nie..

    Alles Gute von

    Kate, Schatzmeisterin der landesw B I bedingungsl GRUNDeinkommen Schleswig-Holstein
    ( Ortsgruppe FL )

  2. Rudolf Wandl Says:

    Hallo, ich war gestern eine Zeit bei eurer Versammlung und hab mir ein paar Gedanken (Richtung Manifest) dazu gemacht. An Welche Mailadresse kann ich sie schicken?

  3. Bernhard Knogler Says:

    Falls ihr dort raus müsst: ganz in der Nähe gibts ein Spekulationsobjekt übelster Sorte (Ecke Lindengasse – Kirchengasse): Das Eckhaus – unten vormals “Kleinbahn” steht seit Jahren leer und verfällt vor sich hin! Man wird wohl auf einen Abriss hoffen – um dann einen neuen Exquisitklotz hinzupappen!

    Ich wünsch euch alles Gute und drück euch die Daumen!
    LG
    Bernhard


  4. Habe heuter mit BV Blimlinger gesprochen, der mit unfreundlich aber doch auf die Frage antwortete, ob das Gebäude Ecke Kirchengasse/Lindengasse abgerissen werde: er denke nicht! Es scheint aber, dass er es nicht weiß und sich ob meiner Frage ziemlich genervt fühlte.
    Das Haus ist toll und eines der schönsten Gründerzeithäuser in der Gegend. Lieber Bernhard, falls Du da was unternehmen magst, melde Dich bitte bei mir. Meine Nummer: 0650 7515172
    Könnten mit einer Unterschriftenaktion starten. Zu zweit ist es immer besser!!!

    An die “Hausbesetzer” : Viel Glück, ich bin zwar schon zu alt für Besetzungen, weil meine Gesundheit da nicht mehr ganz mitspielt, aber ich würd mich sonst sofort anschließen! Ihr habt Mut uns sollt auf keinen Fall gehen! Beibt da und kämpft es aus.

    Was nachkommt ist ein BUWOG Projekt: Mehr Leute auf weniger Platz!

    Grüsse, Andreas


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