Archiv für August 2010

Russische Studie bestätigt: Gen-Nahrung führt zu Unfruchtbarkeit und erhöhter Kindersterblichkeit

13.08.2010

Der russische Biologe Alexej V. Surov wollte untersuchen, ob Monsantos Gen-Soja, das auf 91% der amerikanischen Sojafelder angebaut wird, zu Wachstums- oder Fortpflanzungsproblemen führt. Was er herausfand, könnte vielleicht eine ganze Multi-Milliarden-Dollar-Industrie in die Knie zwingen.

Nachdem drei Generationen von Hamstern zwei Jahre lang mit dem Gen-Soja gefüttert wurden (es gab mehrere Gruppen mit unterschiedlich hohen Gensoja-Anteilen in der Diät), waren die Ergebnisse verheerend. Bereits in der dritten Generation waren die meisten Versuchstiere unfruchtbar. Ausserdem war das Wachstum der jungen Hamster stark vermindert, und die Sterblichkeitsrate unter den Neugeborenen stieg stark an. Diese Ergebnisse waren am deutlichsten bei der Gruppe mit dem maximalen Gensoja-Konsum zu beobachten.

Als wäre das nicht schon schockierend genug, wuchsen den Hamstern der dritten Generation Haare im Mund – ein bekanntes, aber an und für sich sehr seltenes Phänomen, das bei den Hamstern auf Gensoja-Diät vermehrt auftrat.

Eine russische Studie, die bereits 2005 von Irina Ermakova durchgeführt wurde, scheint diese Ergebnisse zu bestätigen.

Bei Ratten, die mit Gensoja gefüttert wurden, starben innerhalb drei Wochen mehr als die Hälfte aller Nachkommen. Die überlebenden Jungen waren kleiner als ihre GMO-freien Artgenossen und außerdem unfruchtbar.

Die Hoden von männlichen Ratten
verfärbten
sich nach längerer Gensoja-Diät dunkelblau:

Italienische Wissenschaftler fanden in einem Tierversuch mit Mäusen Ähnliches heraus und konnten zusätzlich eine Schädigung der Spermien und der DNA feststellen.

Eine österreichische Studie, veröffentlicht im November 2008, führte zu denselben Ergebnissen mit Gen-Mais. Auch hier kam es bei den Versuchsmäusen zu einem signifikanten Anstieg von Unfruchtbarkeit und Wachstumsstörungen ab der dritten Generation.

Quellen:
“Russia says genetically modified foods are harmful”, Maria Domnitskaya, The Voice of Russia
“Genetically Modified Soy Linked to Sterility, Infant Mortality”, Institute for Responsible Technology

Alex Jones,
“Food: The Ultimate Secret Exposed”,
Videobericht, Infowars.com, 29. Juli 2010
(Deutsche Synchronfassung von InfokriegerBerlin)

Marie-Monique Robin,
“Monsanto: Mit Gift und Genen”
(Le monde selon Monsanto)
,
Dokumentarfilm, Frankreich 2008

Dipl. Ing. Volker Helldorf / Richard Leopold Tomasch,
“Die Gefahr der Grünen Gentechnik”,
Vortrag, 1. AZK-Konferenz, Chur (Schweiz), 23. Februar 2008

Pandemiestufe 6 aufgehoben

12.08.2010

12. August 2010, 12:52
APA-OTS / PID (Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien)

Die Landessanitätsdirektion Wien informiert —
WHO Pandemiestufe 6 aufgehoben
Pandemieimpfung wird eingestellt

WIEN. Die WHO hat mit 10. August 2010 die Pandemiewarnstufe 6 beendet und weltweit die post-pandemische Phase ausgerufen. Dies ist das Ergebnis der internationalen Auswertung der aktuellen Grippeaktivität, die in der südlichen Hemisphäre ein unauffälliges Bild zeigt. Das A/H1N1-Virus zirkuliert gemeinsam mit anderen bekannten Virusstämmen wie A/H3N2 und B. Die Infektionsraten liegen aber derzeit sogar unter denen der Jahre vor der Pandemie.

Schließung der Pandemieimpfstelle in Wien

Mit Beendigung der Pandemiewarnstufe 6 tritt auch die im ASVG geregelte Pandemieimpfung außer Kraft und ebenso die Zulassung des in Österreich erhältlichen Pandemieimpfstoffs Celvapan. In Wien wurde bislang noch an einer Impfstelle der Wiener Gebietskrankenkasse die Möglichkeit zur Pandemieimpfung angeboten. Ab sofort wird diese Impfstelle der Gebietskrankenkasse geschlossen.

Pandemiewarnstufe 6 seit 11.6.2009

Mit 11.6.2009 wurde die Pandemiewarnstufe 6 weltweit ausgerufen. Gleichzeitig wurde von verschiedenen Pharmaunternehmen mit der Produktion von Pandemieimpfstoffen begonnen. In Österreich wurde die Pandemieimpfung mit dem Impfstoff Celvapan der Firma Baxter im Oktober 2009 begonnen und in zwei Etappen durchgeführt. Ab 26.10.2009 wurde das medizinische Personal immunisiert und ab 9.11.2009 konnte sich die Bevölkerung an bestimmten Impfzentren impfen lassen. Empfohlen wurde die Impfung von ExpertInnen vor allem für bestimmte Risikogruppen.

Wien größte Impfbeteiligung

In Wien standen für die Impfungen insgesamt 21 Impfstellen zur Verfügung, die von der Stadt Wien, der Wiener Gebietskrankenkasse und der Krankenfürsorgeanstalt der Stadt Wien betrieben wurden. Von Anfang November 2009 bis Anfang August 2010 wurden in Wien insgesamt über 112.000 Personen geimpft. Damit weist Wien bundesweit die höchste Impfbeteiligung auf. Der stärkste Impfansturm war in der ersten Woche mit über 29.000 Impfungen zu verzeichnen. Allein in den fünf Impfstraßen der WGKK wurden in diesem Zeitraum 16.700 Menschen immunisiert. Und im Impfzentrum der Stadt Wien kamen an manchen Tagen rund 2000 Personen zur Impfung. Gegen Jahresende 2009 machten die Wienerinnen und Wiener von der Impfung immer weniger Gebrauch und es wurden kontinuierlich Impfzentren geschlossen. Ab März 2010 stand von den 21 Impfstellen noch die Impfstelle der Wiener Gebietskrankenkasse in der Mariahilfer Straße zur Verfügung. Seit Mai 2010 haben nur noch Einzelpersonen sporadisch das Angebot genutzt.

Saisonale Grippeimpfung auch gegen A/H1N1

Für die kommende Grippesaison reicht nunmehr nur eine Impfung zur Grippevorsorge. Die Impfstoffe können vor den Influenzavirussubtypen A/H1N1 (“Pandemievirus”), A/H3N2 und B schützen, die laut WHO in der kommenden Wintersaison zu erwarten sind.


Rückfragehinweis:

Mag.a Andrea Kovar-Magerl
Landessanitätsdirektion Wien
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Schnirchgasse 12/2, Town Town, 2. Stock, CB 12.208
A-1030 Wien
Telefon: (+43 1) 40 00-871 72
Handy: 0676 – 811 88 71 72
Fax: 40 00-99-879 57
E-Mail:
oeffentlichkeitsarbeit@ma15.wien.gv.at
www.wien.gv.at/ma15/index.htm

Mag. Andrea Riedel
Wiener Gebietskrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Wienerbergstraße 15-19
1100 Wien
Telefon: (+43 1) 60 122-1351
Fax: (+43 1) 60 122-2135
E-Mail:
andrea.riedel@wgkk.at
www.wgkk.at

Eine Impfung soll den Stress besiegen

09.08.2010

5. August 2010, Augsburger Allgemeine

Entspannungsübungen wie Yoga oder Beruhigungstabletten könnten bald schon der Vergangenheit angehören. Professor Robert Sapolsky von der renommierten Stanford-Universität in Kalifornien/USA sagt, dass eine einmalige Impfung den Stress für immer besiegen könnte – ohne Nebenwirkungen, ohne eine Beeinträchtigung.

Die Forscher um Sapolsky stünden laut eigener Aussage kurz vor dem Durchbruch, einen Impstoff gegen Stress zu entwickeln. 30 Jahre Forschung stehe hinter dem Projekt, bei dem mittels des Impfstoffs die Gehirnchemie so geändert werden soll, dass die Probanden eine gezielte Ruhe erfahren – für immer womöglich.

Damit würden Therapien und Entspannungsübungen der Vergangenheit angehören, genauso wie chronischer Stress oder Alltagssorgen. Damit würden auch Folgekrankheiten wie Herzinfarkt oder Magenprobleme deutlich reduziert, ist sich Sapolsky sicher.

Der Eingriff soll über ein modifiziertes Herpes-Gen erfolgen, das sich tief ins Gehirn graben und dort schädliche Hormone neutralisieren kann. “Wenn ich ehrlich sein darf, bin ich noch immer begeistert davon, dass es funktioniert”, sagt Sapolsky und ist sich sicher: “Das könnte die Gesellschaft verändern.”

Allerdings erst in ein paar Jahren. Davor müsste noch ausgiebig getestet werden. Selbst erste Tests an Menschen erwartet der Professor frühestens in einigen Jahren.

Wird aus der Hoffnungsbotschaft ein Albtraum?

Dennoch könnte sich die zunächst positiv wirkende Meldung als Albtraum erweisen. Niemand kann sagen, welch andere Gefühle betroffen wären, wenn erst einmal der Stress abgeschafft ist. In einer Zukunftsvision namens “Wir” aus den 20er Jahren hat der Russe Jewgeni Samjatin eine Gesellschaft beschrieben, die völlig gefühllos vor sich hinlebt. Am Ende sollen alle Menschen operiert werden, am Gehirn, damit jede Emotion abgeschafft wird.

DNA-Beweise können gefälscht werden

01.08.2010

Israelische Wissenschaftler haben demonstriert, dass es möglich ist, DNA-Beweise zu fälschen und haben damit die Glaubwürdigkeit dessen untergraben, was bisher als “Goldstandard” der Kriminalistik und Forensik galt. Blut- und Speichelproben wurden hergestellt, dessen DNA sich von der des Spenders unterschied. Es wurde auch gezeigt, dass eine DNA-Probe anhand eines DNA-Datenbankprofils “gebastelt” werden kann, ohne Gewebe von dieser Person zu benötigen.

Das mögliche Fälschen von Beweisen ist nur eine Implikation dieser Entdeckungen. Eine potentielle Invasion der Privatsphäre wäre eine weitere.


http://derstandard.at/1253807754029/Genetischer-Fingerabdruck-einfach-zu-faelschen


http://www.sueddeutsche.de/wissen/faelschung-von-dna-spuren-jeder-biologiestudent-koennte-das-machen-1.178872


http://www.nytimes.com/2009/08/18/science/18dna.html


http://www.naturalnews.com/028052_DNA_evidence.html

FBI setzt Sechsjährige auf Terror-Watchlist

01.08.2010

30. Juli 2010, Heute.at

Der Kampf gegen den Terror nimmt in den USA mittlerweile bizarre Formen an. Auch Kinder, wie die sechsjährige Alyssa Thomas, werden auf Terroristenlisten gesetzt.

Sieht so eine gefährliche Terroristin aus?

Wenn man die kleine Alyssa Thomas beim Spielen mit ihren Puppen beobachtet, macht sie keinen verdächtigen Eindruck. Sie lässt Barbie weder Selbstmordanschläge verüben und auch Ken wird von ihr nicht in ein Spielzeugflugzeug gesetzt, das gegen einen Turm aus Bauklötzen fliegt. Ihr Zimmer, das in rosa und weiß gehalten ist, wirkt ebenfalls nicht wie ein Terrorcamp. Fragt man Vater Santosh, was die bisher schlimmste Tat seiner Tochter war, antwortet er: “Sie ärgert manchmal ihre kleine Schwester.”

Alyssa darf als Terroristin kein Flugzeug betreten

Trotzdem gilt die Sechsjährige, die laut eigenen Angaben gerne auf ihrem Bett herumhüpft, laut dem FBI als Terroristin. Darauf kam die Familie Thomas aber nur zufällig als sie von Cleveland nach Minneapolis fliegen wollte. Das Bodenpersonal machte Vater Santosh beim Einchecken darauf aufmerksam, dass seine Tochter auf der “No-Fly”-Liste steht. Darauf zu finden ist das “Who is Who” der Terrorwelt. Die Fluggesellschaft zeigte sich aber gnädig und ließ Alyssa, nachdem sie durch eine Extra-Sicherheitskontrolle geschickt wurde, mitfliegen.

Alyssa wird nicht von der Terrorliste gelöscht

Santosh Thomas kontaktierte nach diesem Vorfall das zuständige Heimatschutzministerium. Doch als Antwort bekam er lediglich einen Brief, in dem die Behörde schrieb, sie gebe aus Gründen der nationalen Sicherheit keine Auskunft zu dieser Liste, auch nicht warum das Mädchen darauf gelandet ist. Sie werde Alyssa auch nicht von dieser entfernen. Die Familie Thomas nimmt’s mit Humor. Vater Santosh meint, sie werden beim nächsten Flug einfach mehr Zeit beim Check-in einplanen.


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