Archiv für Mai 2010

Sigmund-Freud-Klinik: Was wirklich geschah – Ein Bericht aus erster Hand

31.05.2010

31. Mai 2010, We Are Change Austria

Wie wir schon berichteten, hört man in den Medien nur einseitige Meldungen über die Drohungen gegen die Sigmund-Freud-Klinik, über die genauen Hintergründe wird jedoch geschwiegen. Es folgt ein Bericht von Natascha Koch, die im Zentrum dieser Geschehnisse stand und deren Schicksal von der Mainstream-Presse komplett ausgeklammert wurde.


Ich möchte mich zuerst bei allen herzlichst bedanken, die mir vielleicht das Leben gerettet haben! Ein kurzer Bericht von mir soll Aufklärung darüber geben, was zwischen dem 27. und 30. Mai wirklich passiert ist.

Herr Wolfgang Wolinski vom Datenschutz (SID) war vor einiger Zeit bei mir zu Hause, weil es einige neue Informationen bzg. meines Falles gab, den ich auf meiner Homepage veröffentlicht habe. Ich ging mit ihm zusammen auf die Polizeidirektion Leoben und es wurde ein Brief an den Staatsanwalt verfasst, welchen ich auch von mir unterschrieben habe. Einige Tage später rief mich Herr Wolfgang Wolinski an und meinte, wir müssten uns aufgrund einer weiteren Befragung nochmals treffen…  An und für sich war alles abgeklärt und das Schreiben hätte längst beim Staatsanwalt sein müssen.

Treffpunkt war am 27. Mai 2010, 14:00 Uhr beim Paulustor in Graz. Dort befindet sich die besagte Polizeistation. Herr Wolinski hat mich vor dem Gebäude abgeholt, dann sind wir zusammen in ein Büro gegangen. Dort fragte er mich plötzlich: „Frau Koch, möchten sie sich nicht doch vielleicht medizinisch untersuchen lassen, damit wir das abgeklärt haben?“ Daraufhin sagte ich zu Hr. Wolinski: „So nicht, das ist ein ganz schmutziges Spiel, das Sie hier betreiben…“ Herr Wolinski sagte zu mir: „Das dauert nicht lange, es befinden sich 3 Ärzte zur Zeit hier und um 18:00 Uhr sind Sie wieder in Ihrer Abendschule.“

Wir warteten in einem kleinen Vorraum. Die Polizeiärztin (Name ist mir nicht bekannt) kam herein und zufällig sah ich von der Seite, wie sie Herr Wolinski mit dem Finger auf mich deutete und sprach: „Hätte man das nicht schon am Vormittag abklären können?“ Hr. Wolinski schüttelte nur den Kopf und sprach kein Wort.

Ich wurde aufgerufen und ging in das Zimmer wo sich die Polizeiärztin befand. Wie es sich “gehört”, ging ich direkt auf sie zu, gab ihr meine Hand und stellte mich vor. Die Polizeiärztin drehte sich weg und sagte: „Das ist bei uns nicht üblich.“

Dann musste ich noch einmal das Zimmer verlassen. Als ich mit Hr. Wolinski wieder draußen war, sagte ich zu ihm: Was soll das hier eigentlich? Haben Sie gesehen, wie die Polizeiärztin reagiert hat?“ Er sagte zu mir lächelnd: „Wissen Sie, die Frau hat jeden Tag mit Häftlingen zu tun und es wäre sehr unhygienisch, ihr die Hand zu geben.“ (Anmerkung: Kein Kommentar)

Ich sagte zu ihm: „Hr. Wolinski, Sie machen einen Fehler, es wird Ihnen noch leid tun, was Sie jetzt tun werden… Sie werden sich an meine Worte noch ganz genau erinnern.“ Er lächelte nur. Ich sagte auch zu ihm, dass die Polizeiärztin ein dunkles schwarzes Kreuz in ihrer Aura trägt (was vielleicht weniger klug war^^). Daraufhin meinte er nur belanglos: „Die Polizeiärztin geht jetzt auf Urlaub.“

Einige Minuten später betraten wir dann noch einmal das Büro. Die Polizeiärztin fragte mich: „Frau Koch, was haben Sie für ein Problem?“ Ich schnitt das Thema kurz an, dann sagte sie zu mir, ich solle ihr den Fall ausführlicher schildern, sie hätte meine Unterlagen nicht gelesen… (Anmerkung: Das konnte nicht sein, weil sie mich etwas fragte, das man nur wusste, wenn man die Unterlagen gelesen hat).

Sie sagte zu mir: „Frau Koch, sie sollten sich nicht in Dinge einmischen, die sie nichts angehen. Sie haben sich dafür nicht zu interessieren. Außerdem ist ein Jan van Helsing gar nichts wert. Der kann sich brausen gehen.” (Das war der ungefähre, nicht ganz exakte Wortlaut.) Dann sagte ich zu ihr: „Mir gefällt der Ton nicht, wie Sie mit mir sprechen!“ Die Polizeiärztin erwiderte: „Frau Koch, wir können ganz schnell ein Bett in der Klinik besorgen, um sie untersuchen zu lassen. Stimmen Sie dem freiwillig zu?“ Ich sagte zu ihr: „Tun Sie, was Sie sowieso nicht lassen können.“ Sie verschwand für 5 Minuten aus dem Zimmer, dann kam sie wieder und sagte zu Hr. Wolinski: „Sie können mit ihr schon in die Sigmund-Freud-Klinik fahren, die haben dort ein Bett frei.”

Ein Beamter fuhr Hr. Wolinski und mich mit einem Dienstauto in die Sigmund-Freud-Klinik. Auf der Fahrt dort hin sagte ich zu ihm: „Das ist wirklich eine ganz schmutzige und dreckige Angelegenheit, die hier abgeht!“ Herr Wolinski sagte zu mir daraufhin: „Frau Koch, seien Sie doch froh, dass wir Sie in einem unserer Fahrzeuge zur Klinik bringen. Das ist wie eine Luxusfahrt. Eigentlich müssten Sie sich bei uns dafür bedanken, ansonsten hätte sie ein Krankenwagen abgeholt.“

In der Klinik angekommen wurde ich von Frau Dr. Beisser empfangen. Es wurden diverse Fragen zu meiner Person gestellt. Als ich erzählte, dass ich jeden Tag Bergjogging und Hatha-Yoga betreibe, wurde mir gesagt, dass ich unbedingt behandelt werden müsse. Das wurde auch gesagt, nachdem ich von meinen Berufsausbildungen und Hobbies erzählte (für mich mit 3 Berufsausbildungen und mehreren Zusatzausbildungen und vielen Hobbies völlig unverständlich). Als ich ihr sagte, dass ich bei der GPO (Generationen Partei Österreichs) dabei bin, Herr Harald Matschiner ist Vorstand der GPO und möchte auch als Bundespräsident kandidieren, sagte Sie zu mir: „Frau Koch, Sie müssen unbedingt medizinisch betreut werden.”

Es kamen noch andere Ärzte und bestätigten Dr. Beisser. Es wurde mir Blut abgenommen, dann kam ich auf die Station. Es war eine kleine abgeschlossene Station ohne Klinke, man konnte nur mit einem Schlüssel rein und raus. Ich kam in ein Zimmer mit 4 Betten. Dort befanden sich 2 Frauen, die die meiste Zeit im Bett lagen und schliefen. Es gab mit den Patienten im Zimmer keine Probleme, eher das Gegenteil, es tat ihnen sehr leid, als ich sie verlassen habe. Ich habe dort mit den 2 Frauen Hatha-Yoga gemacht und einer davon Mudrās gezeigt, die sie immer wieder anwendete und Freude daran hatte.

Auch hatte sie Spaß beim Lesen meiner Schulbücher. (Sie durfte mein Geschichte-Buch haben sooft sie wollte. Meistens erfreute sie sich über die Bilder. Auf ihrem Nachttisch lagen nur die üblichen Frauenzeitungen, „Bild der Frau“ etc.) Es gab täglich dreimal ein Essen. Nach dem Abendessen gab es noch die Möglichkeit, Brot mit Butter oder ein Joghurt zu essen. Getränke und Tee standen frei zur Verfügung. Hauptsächlich ernährte ich mich von Obst, Gemüse und Mineralwasser. Ich konnte zweimal täglich duschen. Die Nachtwäsche bekam ich von der Station, weil ich nichts bei mir hatte.

Am Abend musste ich meine Kleider immer auswaschen und zum Trocknen für den nächsten Tag im Zimmer aufhängen. Mehrmals täglich wurden mir Medikamente angeboten, aber ich habe alle abgelehnt. Die Pfleger waren freundlich aber distanziert.

Ich habe einige Bekannte und Freunde telefonisch kontaktiert, um zu schildern, was passiert war. Florian, ein Mitglied der GPO hat mich dort zweimal besucht. Beim zweiten Mal durfte er plötzlich nicht mehr zu mir  ‒> Besuchsverbot“. Am Abend wurde mir das Handy abgenommen und am nächsten Tag habe ich es nicht wiederbekommen….

Am Samstag Nachmittag kam dann eine Frau Dr. Klug und die Primar-Ärztin zu mir. Es gäbe massive Probleme. Sie hätten 2 Drohfaxe erhalten und ob ich wüsste, wer diese Faxe geschickt hat. Ich verneinte, denn mit Morddrohungen habe ich nichts zu tun und ich distanziere mich auch davon, solche erteilt zu haben. Ich bin froh, wenn man MIR nichts tut. Ich habe diese beiden Faxe selber gelesen und sie waren wirklich sehr heftig. Es wurde angedroht, die ganze Belegschaft umzubringen, einen nach dem anderen, wenn Natascha Koch, die die Wahrheit sagt, nicht sofort freigelassen wird. Frau Dr. Beisser erhielt Personenschutz und die Klinik wurde angeblich abgesichert. Polizisten habe ich keine gesehen, ich habe die Klinik zweimal zu Fuß umkreist. Ich wollte mich selber davon überzeugen. Dann kam der Direktor des gesamten Klinikums zu mir. Völlig aufgelöst und sehr aufgeregt. Er sagte zu mir, dass sie sich hier alle große Sorgen machen und das Pflegepersonal hat Angst, dass ihnen etwas angetan wird. Ich sagte zu ihm, dass es mir leid tut, aber ich habe mit diesen Morddrohungen absolut nichts zu tun und habe auch nie jemanden aufgefordert, so etwas zu tun.

Mittlerweile war es in einigen Online-Medien wie ORF zu lesen, dass die Klinikbelegschaft mit Mord bedroht wird, wenn ich nicht freigelassen werde.

Auch hat sich die ganze Aktion generell zugespitzt. Sämtliche Parlamentarier, das Innenministerium, Aktionsgruppen wurden aktiviert. Auch die deutsche Presse wurde informiert und sämtliche Polizeistationen in Österreich. Ich erhielt Anrufe aus der Schweiz und Deutschland von Menschen, die ich nicht kannte. Die machten sich schon alle Sorgen. Wie ich später aus einigen Mails entnehmen konnte, wollte man „hunderte von Personen“ und „vermummte schwarze Männer“ in und um die Psychiatrie aufstellen. So bin ich doch froh, dass ich frühzeitig entlassen wurde. Wahrscheinlich hätte man mich dann auch noch polizeilich schützen müssen. Möglicherweise wäre dann noch das Militär dort mit Panzerwagen aufgekreuzt. Reporter von CNN und dem A-Channel London hatten Interesse zu kommen. Man solle schon mal einen Englisch-Dolmetscher in der Klinik besorgen, hat es per Telefon geheißen. Eine ältere Pflegerin von der Klinik meinte: „Ich bin jetzt schon 37 Jahre hier, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Wir hatten schon viele schwere Fälle, aber so etwas noch nicht.“ Alle Pfleger waren völlig aufgelöst und hatten Angst wegen der Morddrohungen.

Sonntag Abend wurde ich dann wieder zurück auf die offene Station gebracht. Dort konnte ich einen Revers unterschreiben und frühzeitig nach Hause gehen. Der Direktor ist mir noch einmal begegnet und sagte zu mir: „Kommen Sie gut nach Hause.“

Somit will ich mich noch einmal für alle bedanken, die mich unterstützt haben und die ich vielleicht namentlich auch nicht kenne. Es wird bestimmt belohnt! Gerechtigkeit kennt nur einer, das ist Jesus/Gott und den sollte man nicht in Frage stellen. Das Ganze wird bestimmt juristische Folgen nach sich ziehen. Normalerweise müsste eigentlich die Psychiatrie die Polizei verklagen (SID und die Polizeiärztin). Denn die Polizeiärztin hat mich ohne schriftliches Attest/Gutachten od. Grund einweisen lassen. Das hat auch der Oberarzt der Psychiatrie bestätigt. Wieso das dort nicht hinterfragt wurde, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

Noch eine kleine Anmerkung von mir: Die Sigmund-Freud-Klinik Graz erhält ein Drohschreiben. Ein Psychiater ruft die Polizeizentrale an.
Psychiater: Schicken Sie uns schnell einen Polizisten, wir werden verfolgt und bedroht.
Polizist: Wo sind Sie jetzt?
Psychiater: In der Sigmund-Freud-Klinik, geschlossene Abteilung.
Polizist: Sind Sie Patient?
Psychiater: Nein, der Arzt.

Natascha K.


Jänner 2009: Nigel Farage erntet Buh-Rufe für Vorhersage der Griechenland-Krise

30.05.2010

Am 13. Jänner 2009, dem 10-jährigen Jubiläum des Euro, wurde Nigel Farage (UK Independence Party), der erst vor kurzem einen Flugzeugabsturz knapp überlebte, vom EU-Parlament in Straßburg ausgebuht und ausgelacht, als er den Euro-Kollaps und die Griechenland-Krise prognostizierte!

Erinnern wir uns zurück: Gab es “offiziell” im Jänner 2009 schon die Griechenland-Krise bzw. die Krise der anderen PIGS-Staaten? Nein, für den normalen Mainstream-Leser existieren diese Dinge erst seit etwa einem Monat, davor haben wir in “Standard” & Co nichts darüber erfahren.

Deutsche Übersetzung von Berna Kühne-Spicer:
(annakuehne.twoday.net)

Meine Damen und Herren,

feiern Sie nur schön den 10. Jahrestag des Euro, denn ich bezweifle sehr, dass Sie seinen 20. feiern werden. Was wir heute morgen hier gesehen haben, erinnert doch sehr an die alte Sowjetunion. Erinnern Sie sich noch? Das war, als die 5-Jahrespläne zu Erfolgen erklärt wurden, oft schon bevor sie überhaupt verabschiedet wurden, mit viel Gerede über Rekordernten und wunderbare Produktionszahlen für Traktoren. Und ich nehme an, ganz wie zu den damaligen Zeiten durften wir heute morgen erleben, wie ungewählte, alternde Bürokraten uns nacheinander erzählten, was für ein toller Erfolg die ganze Chose doch ist. Alles Wahnvorstellungen! Die EZB soll gute Arbeit geleistet haben? Was für eine seltsame Idee! Letzten Juli, als die Märkte auf die Kernschmelze zusteuerten und alle Welt die Zinssätze kappte, hat die Europäische Zentralbank den Zinssatz erhöht!

Für mich ist das alles natürlich keine Überraschung, denn das ist es, worum es geht in Europa. Es geht darum, dass eine politische Klasse den europäischen Völkern ihren Willen aufzwingt. Erinnern Sie sich, nur zwei Länder durften in einer Volksabstimmung über die Einführung des Euro entscheiden: Dänemark und Schweden. Und beide sagten Nein. Das ist jenes kleine Wort, das Sie immer zu umgehen versuchen, wenn es nur irgendwie möglich ist.

Die Eurozone musste bisher noch keiner Belastungsprobe standhalten. Sie steht jedoch kurz davor. Spanien ist in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Italien, so haben deutsche Wirtschaftswissenschaftler mehrfach geäußert, hätte dem Euro gar nicht erst beitreten dürfen … Aber es ist die Situation in Griechenland, auf die wir meiner Meinung nach unsere Aufmerksamkeit richten müssen. Tausende von jungen Leuten gehen auf die Straße, um von ihrer Regierung zu fordern, dass sie etwas tut, dass sie die Zinssätze senkt, die Währung abwertet – doch die griechische Regierung steckt in der Zwangsjacke des Euro fest. Es gibt nichts, was sie tun können, es gibt auch nichts, was eine zukünftig gewählte griechische Regierung tun könnte. Und wenn das Volk nicht mehr die Möglichkeit hat, per Wahlurne seine Zukunft selbst mitzubestimmen, dann, so fürchte ich, wird Gewalt die einzige logische Alternative.

Mit dem Euro haben Sie die Völker in ein Wirtschaftsgefängnis gelockt, Sie halten die Völker in einem Völkerkerker gefangen, aus dem zu entkommen viel Mut erfordern wird. Mut, Führungsstärke oder womöglich sogar die unausweichlich bevorstehende wirtschaftliche Kernschmelze. Sie können mich gern ausbuhen, Sie können mich verhöhnen, aber denken Sie daran: Großbritannien ist nicht der Eurozone angeschlossen. Wir waren in der Lage, die Währung abzuwerten, die Zinssätze zu senken. Wir konnten tun, was getan werden musste. Ja, höhnen Sie nur – aber ist Ihnen aufgefallen, dass heute morgen auf dem Anleihenmarkt die griechischen Staatsanleihen 233 Basispunkte über den deutschen gehandelt wurden? Ich weiß, die meisten hier in diesem Saal wissen nicht mal, was das bedeutet. Und diejenigen, die es wissen, versuchen angestrengt es zu ignorieren. Machen Sie nur weiter so, stecken Sie die Köpfe in den Sand. Sie können die Märkte ignorieren, wenn Sie möchten. Aber es kommt die Zeit, da werden die Märkte nicht länger Sie ignorieren!

Vielen Dank.


Quelle
: RonPaul.blog.de

Morddrohung gegen Sigmund-Freud-Klinik: Einseitige Berichterstattung verschweigt Zwangseinweisung

30.05.2010

30. Mai 2010, We Are Change Austria

Die Spin-Doktoren sind am Werk. Die Massenmedien haben die Natascha-Koch-Story zwar aufgegriffen, jedoch in einer sehr selektiven und verzerrenden Art und Weise. Natascha und die menschenrechtswidrigen Zwangseinweisungen der Sigmund-Freud-Klinik werden mit keinem Wort erwähnt, stattdessen konzentriert man sich einzig und allein auf Droh-Faxe, die angeblich an eine Ärztin geschickt wurden. Auf die Gründe wird – mit einer fast schon verdächtigen Behutsamkeit – nicht näher eingegangen und die Frage, was einen Menschen überhaupt zu so einer Tat veranlassen könnte, wird nicht ansatzweise gestellt. Hauptsache, es werden wieder einmal “Sicherheitsvorkehrungen verschärft”. Wie wäre es stattdessen mit Sicherheitsvorkehrungen gegen willkürliche psychiatrische Zwangsbehandlungen? Hier ein Beispiel, auf das uns Natascha persönlich aufmerksam machte:

Todesdrohung: Täter will Patientin freipressen

30. Mai 2010 (ORF Steiermark)

Eine Ärztin der Sigmund-Freud-Klinik in Graz wird von einem Unbekannten bedroht. Der Täter forderte von ihr mehrfach die Freilassung einer Patientin, sonst werde es Tote geben. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft.

Zwei Nachrichten per Fax

Zweimal sandte der Unbekannte in dieser Woche Faxnachrichten an die Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF), zuletzt Samstagabend. Er forderte darin die Freilassung einer bestimmten Patientin aus der geschlossenen Abteilung des Krankenhauses. Sollte seiner Aufforderung nicht entsprochen werden, drohte er, die Ärztin der Frau zu töten.

Personenschutz und Sicherheitsvorkehrungen

Als das zweite Fax eingelangt war, wurde die Polizei verständigt. Die behandelnde Ärztin der angesprochenen Patientin wurde daraufhin unter Personenschutz gestellt, ihre Wohnung wird überwacht. Auch rund um das Krankenhaus wurden verstärkt Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Fax kam über das Internet, Staatsanwalt hat Ermittlungen noch nicht zugestimmt

Wer die Nachrichten an die LSF verfasst und geschickt hat, ist noch völlig unklar. Das Fax von Samstagabend wurde über eine Website ohne Nummer geschickt. Derzeit warten die Kriminalisten auf eine Anordnung des Staatsanwalts, um die Spuren des Täters im Internet nachverfolgen zu können.”

Unsere Stellungnahme:

Wer auch immer diese Drohungen verschickt hat, tat dies von sich aus auf eigene Verantwortung und ist in keinster Weise mit Natascha Koch oder We Are Change verbunden. Entweder handelt es sich um einen bezahlten Provokateur oder schlicht und einfach um einen Idioten. Zu keinem Zeitpunkt haben wir zu Gewalt oder Androhung derselben aufgerufen. Dass die “Patientin” UNRECHTMÄSSIG und GEGEN IHREN WILLEN festgehalten wurde, verschweigt dieser Artikel. Das soll in keinster Weise die Drohungen rechtfertigen, lediglich die einseitige Berichterstattung aufzeigen, die an Propaganda grenzt. Die Sigmund-Freud-Klinik hat mit ihrer Vorgehensweise gegen Menschenrechte verstossen. Diese Tatsache wollten wir publik machen. Wie unabhängige Einzelpersonen auf diese Tatsachen reagieren, liegt nicht in unserer Verantwortung. Der Absender dieser Drohung hat ohne jeden Zweifel falsch gehandelt, jedoch hätte der Artikel – sofern es noch so etwas wie objektive Berichterstattung in diesem Land gibt – auch die (offensichtlichen) Gründe beleuchten sollen, die ihn zu dieser Tat bewegt haben.

Siehe auch:
“Misshandlung in Grazer Sigmund-Freud-Klinik und die Folgen” – Erfahrungsbericht eines ehemaligen Patienten
“Folterkommission prüfte die Psychiatrie in Graz”, Kleine Zeitung, 5. März 2009

Natascha Koch: Zwangsaufenthalt in der Psychiatrie!

29.05.2010

29. Mai 2010, We Are Change Austria

Wie wir heute nachmittag erfuhren, wurde Natascha Koch gestern zu einem Polizeitermin gelockt und von dort gegen ihren Willen in die Sigmund-Freud-Klinik in Graz verschleppt.

Man hat ihr nahe gelegt, sich nicht mehr mit “diesen Dingen” zu beschäftigen und auch ein Jan van Helsing wäre Tabu. Man sagte ihr, sie hätte massive Wahrnehmungsprobleme und bot ihr die Einnahme von Medikamenten an.

NATASCHA KOCH BENÖTIGT DRINGEND HILFE!

Unsere Gleichgesinnten, die in der Nähe von Graz ansässig sind, werden gebeten, sofort AKTIV zu werden und die sofortige Freilassung zu verlangen!

Natascha Koch wird auf der Station P22, Zimmer 11 gegen Ihren Willen festgehalten! Die Repressalien gegen Natascha gehen von Frau Dr. Beisser aus. Wir bitten alle Österreicher, die FÜR freie Meinungsäußerung und GEGEN willkürliche Zwangstherapie sind, Presse und Fernsehen zu informieren!!!

Mittlerweise sitzt Natascha in der Geschlossenen, in der ersten Stunde wurde sie dreimal penetrant gefragt, ob sie Pillen schlucken will. Auch ihr Handy wird nachts in Gewahrsam genommen, so dass sie nur tagsüber darüber verfügen darf. Der Datenschutz, an den sie sich hilfesuchend gewendet hat, hat Sie an die Polizei verfrachtet.

UPDATE (2. Juni 2010)

Teile dieses Artikels mussten aufgrund aktueller Entwicklungen bis auf Weiteres entfernt werden. Sobald sich gewisse Ungereimtheiten aufgeklärt haben, werden wir darüber berichten und uns gegebenenfalls um eine Richtigstellung bemühen.

Landesnervenklinik Sigmund Freud
Wagner-Jauregg-Platz 1, 8053 Graz
Tel: +43 (316) Zwei Eins Neun Eins (DW Station 22: 2414)
Fax: +43 (316) 21 91 3418
e-Mail: internet@lsf-graz.at
www.lsf-graz.at

UPDATE (30. Mai 2010)

Natascha ist wieder im “offenen Vollzug”, die Konfrontationen mit der Klinik und den zuständigen Ärzten hat gefruchtet. Morgen Vormittag entscheidet ein zuständiger Arzt (Name noch nicht bekannt) über die Entlassung.

Natascha bedankt sich bei allen, die ihr zur Seite stehen:
“Es gibt Kraft zu wissen, dass man nicht alleine ist.”

Damit wäre die Sache aber noch nicht aus der Welt. Täglich werden Menschen, die nicht der Norm entsprechen, als geisteskrank eingestuft und weggesperrt. Meistens ohne ersichtlichen Grund. Transparenz, Öffentlichkeit und Zusammenhalt ist in Fällen wie diesem enorm wichtig!

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(Click HERE to read the English version of this article)

Chinesische Arbeiter müssen “Anti-Selbstmord”-Verträge unterschreiben

26.05.2010

26. Mai 2010, Kleine Zeitung

Sie arbeiten zwölf Stunden am Tag, sechs Tage die Woche und bekommen einen Monatslohn von 240 Euro: Die Arbeiter von FOXCONN stellen unter anderem iPhones her und immer mehr von ihnen begehen Selbstmord. Jetzt greift die Firma zu drastischen Mitteln.


Arbeiterinnen bei Foxconn

Nach einer Serie von Selbstmorden von Beschäftigten in China greift der weltweit größte Elektronikhersteller Foxconn zu drastischen Mitteln: Die Beschäftigten erhielten einem Pressebericht zufolge einen Brief, in dem sie sich schriftlich verpflichten müssen, sich nicht selbst zu töten. Gebäude des Unternehmens wurden mit Netzen verhängt, um Todesstürze zu verhindern. Seit Beginn des Jahres haben sich bei dem Hersteller des iPhone bereits zehn Arbeiter das Leben genommen. Arbeitsrechtsorganisationen machen den hohen Druck bei gleichzeitig schlechter Bezahlung verantwortlich. Foxconn produziert unter anderem für Apple, Hewlett Packard oder Dell.

Freibrief für die Psychiatrie

Die Southern Metropolis Daily druckte am Mittwoch ein Foto des Briefes an die Angestellten. “Ich verspreche, mich oder andere niemals in einer extremen Form zu verletzen”, heißt es darin. Die Beschäftigten erlauben mit ihrer Unterschrift dem Unternehmen, sie “zum eigenen Schutz und dem anderer” in eine psychiatrische Klinik zu schicken, sollten sie in einer “anormalen geistigen oder körperlichen Verfassung sein”.

Foxconn-Gründer Terry Gou flog am Mittwoch in seinem Privatjet und begleitet von Journalisten in die Sonderwirtschaftszone Shenzhen, wo das Unternehmen allein 300.000 Menschen beschäftigt. Vom dortigen Werk hatten sich neun Arbeiter in den Tod gestürzt.

Zwölf Stunden am Tag, sechs Tage die Woche

Die South China Morning Post zitierte am Mittwoch eine 21-jährige Foxconn-Arbeiterin, sie müsse an sechs Tagen pro Woche jeweils zwölf Stunden arbeiten. Die Stimmung im Werk sei “eng und erdrückend”, die Angestellten dürften nicht miteinander sprechen. Eine andere Arbeiterin berichtete vom hohen Tempo: Sie müsse täglich Tausende von Computerplatinen für elektronische Geräte prüfen. Ihr monatlicher Lohn betrage 2.000 Yuan (240 Euro).

Apple erklärte am Mittwoch, es verfolge die Schritte von Foxconn, weitere Selbstmorde zu verhindern. Das Unternehmen fühle sich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Bedingungen für die Arbeiter in der Produktion “sicher” seien und dass die Beschäftigten mit Respekt behandelt würden, erklärte eine Sprecherin gegenüber AFP. Eine Arbeitsrechtsorganisation hatte am Dienstag angekündigt, sie wolle zum Boykott des iPhone aufrufen.

YouTube zensiert kontroverses Musikvideo

26.05.2010

26. Mai 2010
Morxn, We Are Change Austria

Die in England geborene Musikerin M.I.A. mit (tamilischen) Wurzeln in Sri Lanka veröffentlichte unlängst eine Single namens “Born Free”. Dazu wurde auch ein ‒ etwas schockierendes ‒ Musikvideo gedreht, das einige Kontroversen auslöste. Das Video stellt eine dystopische Vision dar, in der Rothaarige (!) Opfer einer Genozid-Kampagne werden.

Bis jetzt haben sich weder M.I.A. (aka Mathangi “Maya” Arulpragasam) noch XL Recordings oder Regisseur Romain Gavras zu dem Video und seiner Message geäußert, und so bleibt die Interpretation dem Zuschauer überlassen… oder auch nicht, denn das Video wurde von YouTube entfernt (und durch einen Audio-Clip mit Standbild ersetzt). Und auch YouTube hüllt sich in Schweigen ‒ die genauen Gründe der Zensur sind noch unklar. Bezüglich der Gewalt- und Nacktszenen möchte ich allerdings darauf hinweisen, dass derartige Videos üblicherweise mit einer Warnung versehen werden und nur von eingeloggten Usern (nach Bestätigung der Volljährigkeit) gesehen werden können. Unter diesem Aspekt scheint es doch etwas überstürzt von YouTube, das Video gleich zu sperren… es sei denn, die Botschaft ist etwas zu “subversiv” für den Status Quo…

Hier ist das unzensierte Video, das noch auf Romain Gavras’ Vimeo-Account verfügbar ist. Kleine Vorwarnung: Das Video enthält z.T. sehr explizite Szenen von Nacktheit und Gewalt. (Besonders die Szene 6:45-6:55 ist vielleicht ungeeignet für Leute mit schwachen Nerven und/oder Kindern…)

In der Mainstream-Presse wurde kein Wort darüber verloren, als wolle man keine weitere Aufmerksamkeit auf das Video lenken. Der russische Nachrichtensender Russia Today war jedoch ‒ wie so oft ‒ eine löbliche Ausnahme und berichtete:

Brzezinski beklagt „weltweites politisches Erwachen“ während einer Rede vorm Council on Foreign Relations

21.05.2010

19. Mai 2010, Paul Joseph Watson (PrisonPlanet.com)
Übersetzung: Propagandafront.de

Auf einem kürzlich stattgefundenen Treffen des Council on Foreign Relations in Montreal warnte der mit David Rockefeller gemeinsame Mitbegründer der Trilateralen Kommission und regelmäßige Bilderberg-Teilnehmer Zbigniew Brzezinski, dass ein „weltweit politisches Erwachen“ in Kombination mit Innenkämpfen unter den Eliten drohe, den Schritt in Richtung einer Weltregierung entgleisen zu lassen.

Brzezinski erklärte, dass die globale politische Führerschaft jetzt, „im Gegensatz zu dem, was sie vor relativ kurzer Zeit war, wesentlich breiter gefächert“ ist. Er wies auf den Aufstieg Chinas als geopolitische Macht hin und dass sich im Zusammenhang mit der G20 „viele ihrer Mitglieder in zwischenstaatlichen Feindseligkeiten [befinden und] die interne Einheit fehlt“.

Mit anderen Worten befindet sich die Elite gerade in Innenkämpfen, was die Bemühungen behindert, die Agenda für eine Weltregierung zu retten, welche gerade an jeder Front zusammenzubrechen scheint.

Brzezinski erklärte auch einen weiteren bedeutenden Aspekt: „Das erste Mal in der Geschichte der Menschheit sind die Menschen politisch erwacht – das ist eine völlig neue Realität – das ist für den größten Teil der menschlichen Geschichte nicht so gewesen.“

Brzezinski führte weiter aus: „Die gesamte Welt ist politisch erwacht“, und fügte hinzu, dass den Menschen überall auf der Welt klar ist, was politisch vor sich geht und sie sich „bewusst sind über die globalen Ungerechtigkeiten, Ungleichheiten, den Mangel an Respekt, die Ausbeutung“.

„Die Menschheit ist nun politisch erwacht und angefacht“, so Brzezinski, ausführend, dass es dies in Verbindung mit einer gebrochenen Elite „für jede Großmacht, zu denen auch die aktuell führende Weltmacht, die Vereinigten Staaten, gehört, noch wesentlich schwieriger macht.“

Im Anschluss konnte man Fragen stellen und Brzezinski wurde gefragt, ob er der Meinung ist, dass eine andere Organisation die Vereinten Nationen als die faktische „Eine-Welt-Regierung“ ersetzen soll, worauf Brzezinski antwortete: „Es sollte solch eine Organisation geben,“ jedoch herausstrich, dass es sich bei dieser Organisation nicht um die Vereinten Nationen in ihrer heutigen Form handeln würde.

Wie der Text am Ende des Videos verdeutlicht, ist Brzezinskis Eingeständnis, dass die Menschheit ein politisches Erwachen vollzogen hat, in den Augen der Eliten keine positive Entwicklung. In seinem 1970 veröffentlichten Buch „Between Two Ages: America’s Role in the Technotronic Era“ schrieb Brzezinski das Folgende:

„Das technotronische Zeitalter beinhaltet das schrittweise Aufkommen einer stärker kontrollierten Gesellschaft. Solch eine Gesellschaft würde von einer nicht an traditionelle Werte gebundenen Elite beherrscht werden. Schon bald wird es möglich sein eine nahezu fortwährende Überwachung eines jedes Bürgers zu garantieren und aktuelle und vollständige Akten, selbst mit den intimsten Informationen über die Bürger, zu pflegen. Diese Akten werden unmittelbaren Abfragen durch die Behörden unterliegen.“

Zu der „Elite“, auf die sich Brzezinski bezieht, gehören viele derjenigen, die als Zuhörer bei seiner Rede auf dem Treffen des Council on Foreign Relations teilgenommen hatten. Das globale Erwachen, auf das sich Brzezinski bezog, ist ein Teil des Widerstands gegenüber genau dieser von der Elite beherrschten Gesellschaft, Kontrollsysteme, Unterjochung und Überwachung, die der Menschheit zum Wohle einer „stärker kontrollierten Gesellschaft“ und einer Weltregierung auferlegt wurde.

Sehen Sie sich hierzu den Videoclip an:

Ölpest im Golf von Mexiko und die Auswirkungen auf die ganze Welt!

21.05.2010

21. Mai 2010, BavarianOutlaw
We Are Change Bavaria

Dass im Golf von Mexiko die Ölplattform “Deepwater Horizon” gesunken ist, dürfte nun mittlerweile jedem bekannt sein.

Mittlerweile hat BP einen Livestream eingerichtet, der jeden Öko dieser Welt zum Nervenzusammenbruch treiben könnte. (Diesen findet Ihr übrigens auch auf livestream.com/wkrg_oil_spill)

Zur Bekämpfung des Ölteppichs und des austretenden Öls am Bohrloch in ca. 1250m Tiefe wurde die Chemikalie Corexit verwendet. Nun wurde der Einsatz von Corexit von der US-Gesundheitsbehörde EPA aufgrund massiver Proteste wieder verboten. Dummerweise wurden bis jetzt schon 2,2 Millionen Liter an der Meeresoberfläche versprüht und mehr als 300.000 Liter am Meeresboden direkt auf die Quelle gepumpt. Somit gelangt die Chemikalie zwangsläufig in die Nahrungskette…

Nach dem Untergang der Deepwater Horizon kaufte BP von Nalco den kompletten Bestand an Corexit auf. Die Chemikalie wurde von Exxon entwickelt und auch 1989 bei der Katastrophe der Exxon Valdez eingesetzt. Die Auswirkungen auf die Umwelt sind jedoch umstritten. Ebenfalls kritisiert wurde die Wahl des Mittels, da BP mit im Aufsichtsrat von Nalco sitzt. Dies dürften auch die Gründe sein wieso BP keine anderen “ungefährlicheren” Stoffe verwendet hat. Nalcos Aktienkurs schoss mittlerweile um zehn Prozent in die Höhe. Durch die “Deepwater Horizon”-Katastrophe hat Nalco bereits 40 Millionen Dollar Umsatz gemacht – dank der über zwei Millionen Liter Corexit, die mittlerweile im Golf von Mexiko schwimmen.

Gesundheitliche Schäden durch die Verwendung von Corexit

“Ihr Gehirn war praktisch weggebrannt”
Mittlerweile gibt es immer wieder Berichte darüber, dass Fischer, die beim Kampf gegen die Ölpest helfen, krank werden. Gary Burris wachte vor ein paar Tagen auf, hustete Bröckchen und fühlte sich wie auf Drogen: “Als hätte ich Benzin geschnüffelt”, sagt er. Auch jetzt ist er noch schwach, der ganze Körper kribbelt. Meeres-Biologin Riki Ott vermutet, dass die Zersetzungsmittel schuld sind. Sie sagt, diese Stoffe seien in hohen Konzentrationen extrem gefährlich. “Nach der Ölpest bei der Exxon Valdez haben wir Seelöwen und Seeotter gefunden, denen praktisch das Gehirn weggebrannt war”, warnt die Biologin. Damals wurde ebenfalls eine Version des Mittels Corexit eingesetzt.

“Hohe Gefahr für die Bevölkerung”
Sollte der Ölteppich größere Küstenabschnitte erreichen, so wächst die Gefahr von Gesundheitsschäden für die Bevölkerung, die bereits jetzt das Öl und anscheinend auch das Dispersionsmittel riechen kann. Die feinen Tröpfchen aus Öl, Wasser und Dispersionsmittel verteilen sich in der Luft und werden eingeatmet, gelangen in die Augen oder setzen sich auf der Haut ab. Entsprechende Reizungen von Augen und Haut wären allerdings noch harmlose Folgen. Das Einatmen der Tröpfchen kann zu Atemwegs- und Lungenproblemen sowie im Extremfall zu Schädigungen von Leber und Nieren führen. Deswegen empfiehlt die Firma Exxon, die (unfreiwillig) reichlich Erfahrung mit Dispersionsmitteln sammeln durfte, daß bei der Anwendung rundum Schutzkleidung getragen wird, daß betroffene Hautstellen sofort abgewaschen werden und daß das Mittel nicht gegen den Wind ausgebracht wird.

Auswirkungen auf die Umwelt

“Umwelt wird dauerhaft zerstört”
Bei der Einschätzung der Umweltschäden durch Dispersionsmittel sollte eines grundsätzlich bedacht werden: Die aufzulösende Masse, das Rohöl, verschwindet nicht, nur weil es chemisch behandelt wurde. Alles, was passiert, ist, daß die klebrige Masse zerlegt wird und sich aufgrund der elektrochemischen Eigenschaften der einzelnen Öl-Wasser-Dispersionsmittel-Tröpfchen nicht wieder verbindet, während die Partikel allmählich zum Meeresgrund absinken. Ein nicht zu unterschätzender Effekt beim Einsatz von Dispersionsmitteln besteht somit darin, den Eindruck zu erzeugen, daß, nur weil sich der Ölteppich aufgelöst hat, auch keine Umweltgefahr mehr besteht. Tatsächlich verlängert man mit dieser Methode die Katastrophe, denn ein Ölteppich läßt sich gegebenenfalls mechanisch abschöpfen, mit den feinen Ölpartikeln geht das nicht. Ihr Einfluß auf die marine Flora und Fauna ist von längerer Dauer.

BP-Manager Bob Dudley behauptet, die Chemikalie Corexit sei “harmlos wie Spülmittel”

Die genaue Zusammensetzung von Corexit ist wie erwartet “Betriebsgeheimnis”. Fakt ist jedoch, dass ein großer Teil der Mixtur aus Ethylenglykolmonobutylether besteht. Ein weiterer Punkt, der für einige Leute interessant sein dürfte: Ethylenglykolmonobutylether reagiert heftig mit Aluminium (es darf wild spekuliert werden…)

Indes hier eine kleine Liste, was man im Umgang mit der harmlosen “spülmittelähnlichen” Substanz beachten sollte…

- Gesundheitsschädlich bei Einatmen, Hautkontakt, Verschlucken, verursacht schwere Augen- und Hautreizungen.
- Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
- Nach Gebrauch … gründlich waschen.
- Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
- Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.
- Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
- BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
- BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
- BEI EINATMEN: An die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen, die das Atmen erleichtert.
- BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach -Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
-Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
- Besondere Behandlung (siehe … auf diesem Kennzeichnungsetikett).
- Gezielte Maßnahmen (siehe … auf diesem Kennzeichnungsetikett).
- Mund ausspülen.
- Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
- Bei anhaltender Augenreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
- Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
- Kontaminierte Kleidung vor erneutem Tragen waschen.

Dies dürfte für die Millionen von Küstenbewohnern in den Staaten Louisiana, Mississipi, Alabama und Florida auch eine interessante Information sein… ich kann den Küstenbewohnern nur raten: “Wenn der Wind von Süden kommt, Rauchen einstellen und Gasmaske auf”

Die Verseuchung durch das Öl und die Chemikalie beschränkt sich jedoch nicht nur auf den Golf von Mexiko. Wenn man nun die Meeresströmungen auf diesem Planeten berücksichtigt, kann man ungefähr abschätzen, wie die tödliche Mischung verteilt wird. Wobei man sagen muss, dass sich die Chemikalie bis dahin schon auf ein wahrscheinlich “ungefährliches Niveau” verdünnt hat.

detailliertere Karte der Meeresströmungen auf der Erde <—–

Im Moment ist das Problem noch weit weg, jedoch kann man mit großer Wahrscheinlichkeit sagen, dass in den nächsten Jahren verstärkt “kleine schwarze Bröckchen” an europäischen Küsten angeschwemmt werden könnten. Das war’s dann mit dem Strandurlaub… :evil:

Der Flughafen von Denver, das jüngste Gericht und Henry Kissinger

21.05.2010

Denver International Airport. Auffällig sind die Fakten rund um den Bau dieses Dreh- und Angelpunktes der US-Luftfahrt: Zwischen 1990 und 1995 errichtete man auf einer riesigen Fläche von 137,5 Quadratkilometern einen neuen Flughafen, der weniger Landebahnen und weniger Flugsteige als der Stapelton Airport hatte. Die Kosten dafür stiegen von anfangs eingeplanten 1,7 Milliarden US-Dollar auf 4,8 Milliarden US-Dollar. Während der Bauphase schließlich wechselte man in kurzen Abständen die eingesetzten Baufirmen, so dass heute eigentlich keiner mehr den Gesamtüberblick inne hat – außer einer: Henry Kissinger, der über die Jahre die oberste Bauaufsicht genoss. Doch Robert Spengler konnte noch mehr Kuriositäten ans Tageslicht befördern: Neben der großen Komplexität der Gebäude gab es auch zahlreiche Bauabschnitte, die abgesenkt wurden. Im Klartext bedeutet dies, dass fertige Gebäudeteile offiziell wieder zugeschüttet wurden. Die Erdmassenbewegung betrug etwa ein Drittel vom Bau des Panamakanals. Eine stolze Leistung für einen einfachen Flughafen – oder ist da etwa doch mehr vorhanden?

Ein Blick ins Innere bringt den Zuschauer erst einmal die „Great Hall“, die Eingangshalle, in der sich auch gleich ein auffälliger Stein mit dem eingemeißelten Datum 19.03.1994 befindet, daneben auch die Inschrift „New World Airport Comission“ sowie Zirkel und Lineal – deutlicher geht es nicht mehr. Auch bei Logen wird der große Tagungsraum „Great Hall“ genannt.

DenverIntlAirport.jpg Denver International Airport image by   totalreality_2012

Der Blick schweift weiter durch den Flughafen und bleibt an zahlreichen gigantischen Gemälden hängen. Sehr farbig, getreu dem Motto „Völker, vereinigt euch!“ und „Peace, Happiness, Juhu!“ machen sie einen fröhlichen ersten Eindruck. Doch dieser täuscht beim genaueren Hinsehen: Die versteinerten Gesichter und Kinder in Särgen fallen einem erst auf den zweiten Blick auf. Ein leidender Eindruck, das Gefühl, dass es alles andere als toll ist, überkommt einen. „Was haben die sich dabei gedacht?“ fragte Robert Spengler in den Raum. Die verantwortlichen Künstler lehnen jeden Kommentar ab. Es handele sich hier um eine „Auftragsarbeit“, mehr wird nicht verraten.

Neugierig sieht man sich weiter um auf den Flughafen, und man wird auch wieder fündig: Seltsame Symbole und Schriftzeichen im Boden, mit denen kein normaler Mensch etwas anfangen kann. Ungereimtheiten über Ungereimtheiten, auf die einige Leute, die vor Ort weiterforschten, eine Antwort gefunden haben. So handele es sich beim Denver Airport um ein gigantisches Zentrum für Mind Control„Menschen werden dort programmiert“, so Robert Spengler, der das Szenario vom einfachen Sachbearbeiter durchkaute, der dort von Person XY zum Mörder avanciert.

Im Untergrund, so sagen einige Quellen, befindet sich zudem eine militärische Untergrundbasis und ein Gefangenenlager – eine Variante, die durchaus im Bereich des Möglichen liegt, wenn man die enorme Bautätigkeit im Vorfeld berücksichtigt. Und auch eine Bekannte von Robert Spengler gibt ihm zumindest einen Indiz dafür, dass da „etwas ist“: „Ich habe gewusst, dass da irgendetwas ist“ äußert sie Robert gegenüber, nachdem sie ein Flug zum Denver Airport führte und sie sich dort eines „komischen Gefühls“ nicht entwehren konnte.

Besonders auffallend ist dieses Bild…

…wenn man zwei oder drei mal hinschaut, kommt einem die Location immer bekannter vor. Auf diesem Bild ist die Arktis und der Global Seed Vault abgebildet. Auch bekannt als „Tresor des jüngsten Gerichts“. Mit Geschmack hat das eigentlich nicht mehr viel zu tun… Hier wird ganz offensichtlich die Zukunft in Verbindung mit der treibenden Kraft der Projekte gegen die Völker der Erde bildlich wiedergegeben. Sogar die geschichtliche Umerziehung der deutschen Köpfe wird bei einigen Werken mit einem Gasmasken bekleideten SS-Offizier in eine Abteilung jenseits der Moral verewigt. Irgendjemand würde leise in sich hineinflüstern: Kunstbanausen.

Bilder muss man einfach sprechen lassen.

Hier sind die restlichen Wandmalereien des Airports:

Gallerie 1 | Gallerie 2 | Gallerie 3

Quellen:
Criminal Thoughts
(gedankenverbecher.eu)
Allmystery.de

Trilaterale Kommission – Krieg gegen den Iran

19.05.2010

18. Mai 2010 (N.W.O. Resist)

Ein Mitglied der Trilateralen Kommission sprach irrtümlicherweise mit einem We Are Change-Aktivisten über die Pläne für eine Weltregierung.


Das Mitglied der Trilateralen Kommission (TK) Mikhail Slobodovsici, ein Chefberater der russichen Regierung, gewährte während dem jüngsten Treffen der Gruppe in Dublin unabsichtlich Einblicke in die Pläne der globalen Elite, als er gegenüber einem We Are Change Ireland-Mitglied, den er fälschlicherweise für ein TK-Mitglied hielt, erklärte, dass die Globalisten einen Krieg gegen den Iran planen.

Laut Jim Tuckers fesselndem Bericht über die Geschichte, rutschte Slobodovsici gegenüber Alan Keenan von We Are Change Ireland auch heraus, dass die Trilateralen und ihre Bilderberg-Partner beabsichtigen, die Wirtschaftskrise auszunutzen, um die Pläne für eine Weltregierung abzuschließen, eine Agenda, die jedoch massiv durch sogenannte „Nationalisten“ behindert wird, welche zunehmend aufmerksam darauf werden, welche Auswirkungen die Weltregierung auf ihre Freiheiten und Lebensstandard haben wird.

„Wir entscheiden die Zukunft der Welt,“
so Slobodovsici gegenüber Keenan.

„Wir brauchen eine Weltregierung,“
führte er weiter aus,

und im Bezug auf den Iran sagte er:
„Wir müssen sie loswerden.“

Plötzlich stellte Slobodovsici fest, dass Keenans Namensschild sich von denen der Trilateralen Kommission unterschied und sagte: „Ich kann nicht reden – wir operieren hier unter Chatham House Regeln,“

berichtet Tucker. Slobodovsicis Position zum Iran ist gleichermaßen alarmierend wie auch überraschend, angesichts des Umstandes, dass Russland dem Recht des Irans bezüglich der Entwicklung eines friedlichen Nuklearprogramms im Allgemeinen unterstützend gegenüberstand und auch direkt beim Bau von Reaktoren mithalf. Tucker enthüllte auch die Niedergeschlagenheit der Trilateralen, weil ihren Plänen für eine Weltregierung und die Zentralisierung der Macht so erbittert Widerstand geleistet wird.

„Es wird jedes Jahr schlimmer, nicht besser.“
sagte ein TK-Mitglied.

Warum quälen wir uns überhaupt noch damit herum, uns zu treffen?“

Darauf ein Anderer:
„Wir können nicht einfach aufgeben und aufhören. Die Bilderberger erwarten von uns, dass wir einen ausgearbeiteten Plan haben.“

Die Tatsache, dass die Elite ursprünglich plante, ihre Weltregierung im Jahre 2000 vollständig errichtet zu haben und diese nun seit zehn Jahren überfällig ist, sei eine große Sorge unter den Trilateralen gewesen, so Tucker:

»Die TK-Jungs waren verärgert darüber, dass sie nicht in der Lage waren, die Wirtschaftskrise, bei deren Entstehung sie mithalfen, auszunutzen, um ein “Welt-Finanzministerium” unter den Vereinten Nationen ins Leben zu rufen. Die Schuld dafür geben sie dem “zunehmenden Nationalismus” und fragen sich, “wie diese Leute über all dies Bescheid wissen konnten,” so Zeugen im Hotel der Trilateralen Kommission.«


Der Umstand, dass Aktivisten von We Are Change Ireland in der Lage waren, ein Mitglied der Trilateralen Kommission hereinzulegen und ihn bezüglich der Agenda der Globalisten zum Reden zu bringen, ist erstaunlich. Wie jüngst durch Mitglieder vom Sovereign Independent nochmals unter Beweis gestellt wurde, die David Rockefeller während desselben Treffens in Dublin konfrontierten, genießen die Trilateralen nicht dieselben massiven Sicherheitsmaßnahmen, die der Bilderberg-Gruppe während ihres jährlichen Treffens zugestanden werden.


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