Archiv für Februar 2010

Demo am 27. Februar, Treffpunkt 13:00 Schottentor – SMASH §278ff: Getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle!

24.02.2010

Kundgebungseinschränkungen, generelle Demoverbote, Bespitzelungen, Personenobservationen, Wanzen, Spionkameras, Peilsender an Autos, Rufdatenermittlung, Computerrecherchen, verdeckte Ermittler(innen), Hausdurchsuchungen, verwüstete Wohnungen, Psychoterror, 3 ½ monatige U-Haft,…

Nein, das ist keine Fiktion, auch nicht Inhalt einer Distopie oder eines Hollywood-Polit-Thrillers, sondern bittere Realität, die (Tierrechts-)Aktivisten und ihr Umfeld erfahren mussten. Dem nicht genug startet ab 2. März der Prozess gegen die 10 ehemals inhaftierten Aktivisten in Wr. Neustadt. Alleine die Tatsache, dass es zu einem Verfahren wegen §278a “Bildung und Mitgliedschaft einer kriminellen Organisation” kommt, ist ein Armutszeugnis für sich. Dieser Prozess ist nicht nur ein offizieller Versuch, politische Kampagnenarbeit im Allgemeinen zu kriminalisieren und die unangenehme Tierrechtsszene mundtot zu machen, sondern bedeutet auch für die Betroffenen einen möglichen finanziellen Ruin, lebenslange Pflichten gegenüber dem Staat, psychische Belastungen und Retraumatisierung, und einen unglaublichen Einschnitt in deren Privatleben. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern und wollen den Betroffenen unsere Solidarität zeigen, jetzt mehr denn je.

http://www.weilburg-online.de/wp-content/uploads/2009/06/vorratsdatenspeicherung-400.jpg

Daher rufen wir zur Großdemo SMASH §278ff am Samstag, den 27. Februar auf.

Diese Demo soll als Auftakt für weitere Aktionen und Proteste vor, während und nach dem Prozess fungieren. Egal wie dieser Prozess ausgeht, solange es §278ff gibt, besteht die unweigerliche Gefahr, dass linke Strukturen/Gruppierungen, NGO’s, etc… schamlos überwacht und kriminalisiert werden! Daher komm zur Demo, denn getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle!!!

WANN: Samstag, 27. Februar
WO: Treffpunkt 13:00 Schottentor
Demostart 14:00
Abschlusskundgebung 17:00 Europaplatz

Google Street View kommt – trotz Kritik

23.02.2010

Datenschutz contra Google Street View
Faszinierende Bilder auf Kosten der Privatsphäre

23. Februar 2010, von Jörg Brandscheid (BR, ARD-Hauptstadtstudio)
http://www.tagesschau.de/inland/googlestreetview106.html

Es mag faszinierend sein, deutsche Städte künftig am Computer als Panorama sehen zu können. “Google Street View” löst aber auch Kritik aus. Mit solchen Angeboten werde das Private ohne Schutzmöglichkeit an die globale Öffentlichkeit gezerrt, so Verbraucherschutzministerin Aigner. Sie will derartige Angebote sorgfältig überprüfen lassen.

Wenn es um “Google Street View” geht, gerät Raphael Leiteritz in Schwärmen. Von einer modernen Form der Karte spricht der Produktmanager, die den Erfolg des Suchmaschinen-Anbieters mit Google Maps noch steigern soll. Die 360-Grad Panoramen der Straßen vermittelten dem Internetnutzer das Gefühl, sich in einer Stadt zu bewegen, statt nur drauf zu schauen.

Kamera, die Aufnahmen für Google Street View macht:

Wer dem Hotel- oder Restaurantprospekt nicht traut, soll sich so ein eigens Bild verschaffen können. Nützlich sei der Service auch für den, der in einer anderen Stadt auf Wohnungssuche ist: “Die Vision von Street View ist es, einen Ort virtuell begehbar zu machen”, so Leiteritz.

Zugeständnisse in Deutschland

In weltweit 19 Ländern ist aus dieser Vision bereits Wirklichkeit geworden. Wer will, kann sich mit “Street View” in Städten der Schweiz, Frankreichs, Italiens oder Spaniens umschauen. Auch in Deutschland hat der Google-Konzern etliche Straßen abfotografiert. Noch in diesem Jahr sollen die Fotos ins Netz gestellt werden. Nach Kritik der Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern hat der Konzern Zugeständnisse gemacht, die in anderen Staaten nicht gelten. So informiert Google in Deutschland die Städte, bevor die Wagen mit den Web-Cams durch die Straßen fahren.

Widersprüche sollen noch vor der für Ende des Jahres geplanten Freischaltung von “Street View” bearbeitet werden, sagt Arnd Haller, Leiter der Rechtsabteilung von Google Deutschland: “Jetzt schon können sich die Leute an Google wenden und verlangen, dass ihr Haus nicht angezeigt wird. Das Haus wird dann in der ersten Live-Version von vornherein nicht angezeigt.”

“Das Private wird in die Öffentlichkeit gezerrt”

Das ist eine Zusage, auf deren Einhaltung Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner drängt. Eine Einwilligung sämtlicher Hausbewohner schon vor dem Abfotografieren will Google jedoch auch künftig nicht einholen. Das sei technisch nicht möglich. Zum anderen wolle man eine solche Datensammlung nicht. Aus Sicht des Verbraucherschutzministeriums bleiben damit datenschutzrechtliche Bedenken. Aigner zeigt Verständnis für die Sorgen um die Privatsphäre: “Das Private wird ohne Schutzmöglichkeit in die globale Öffentlichkeit gezerrt. Niemand kann diese Entwicklung kontrollieren. Genau deshalb müssen wir solche Angebote sorgfältig prüfen”, so Aigner.

Gilt das Datenschutzgesetz oder nicht?

Auf den Prüfstand soll nach dem Willen der Verbraucherschutzministerin auch das Datenschutzgesetz. Es soll den Anforderungen des Internetzeitalters angepasst werden. Gespräche mit dem Justizministerium würden bereits geführt, sagt Aigner. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sieht keinen Grund, warum das geltende Datenschutzgesetz nicht auf “Google Street View” anwendbar sein soll. Genau das bestreitet Google jedoch unter Berufung auf ein Rechtsgutachten. Den datenschutzrechtlichen Bedenken sieht der Konzern bereits ausreichend Rechnung getragen, durch die Unkenntlichmachung von Personen und Autokennzeichen.

Google Street View in Österreich

13. Dezember 2009 (Vorarlberg Online)

Den Dienst “Google Street View”, der einen virtuellen Einblick in Straßenzüge ermöglicht, soll es ab 2010 auch in Österreich geben. Verfügbar ist die datenschutzrechtlich nicht ganz unumstrittene Funktion in Europa bisher unter anderem in Frankreich und Tschechien.

“Street View” soll in Österreich so schnell wie möglich gelauncht werden, erklärte Google-Sprecher Kay Oberbeck: “Nächstes Jahr wollen wir an den Start gehen.” In Österreich gebe es im Vergleich zu anderen Ländern einen heftigen Wettbewerb um diesen Geschäftsbereich.

Noch keine genauen Vorgaben gibt es für den in Oberösterreich geplanten Bau einer Google-Serverfarm in Kronstorf. 2008 wurde dort an der Enns ein 75 Hektar großes Grundstück gekauft. Derzeit werden noch Tests durchgeführt und Wasser- sowie Bodenproben entnommen, um den Bau des Rechenzentrums ideal und ökologisch zu planen, so Oberbeck gegenüber der APA. Weiters würde an der Infrastruktur, an Straßen und Überführungen, gearbeitet. Ein Termin für den Baubeginn sei noch nicht festgelegt worden. Zwei Jahre nach Start soll die Serverfarm in Betrieb gehen. In einer ersten Phase würden 50 bis 100 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

Google Street View Car in Vorarlberg ‒ in Götzis,…

…in Gaissau…

…und beim Bregenzer Bahnhof

US-Wetterfrosch John Coleman erklärt den Klima-Schwindel

23.02.2010

John Coleman, Gründer des Wetter-Kanals in den USA, erklärt den Schwindel um den angeblich “durch Menschen verursachten Klimawandel” in einem Video, das letztes Jahr in Coleman’s Corner auf KUSI-TV ausgestrahlt wurde. Wir zeigen einen Auszug davon nachfolgend mit deutschen Untertiteln. Im Januar 2010 produzierte Coleman einen weiteren ausführlicheren Beitrag zur Erderwärmung, in dem er zeigt, dass die Menschheit durch gezielte Manipultaion von Daten zur Klimafrage betrogen wird. Die Videos dazu sehen Sie hier.

Der Klimaschwindel ist nichts anderes als Befürwortung von Depopulation.

Weitere Lehrsätze sind Multikulturalismus und Genderterrorismus, die dazu dienen, europäische Länder von außen einzuhegen und von innen auszudünnen, damit in Europa ein “Bevölkerungsaustausch” stattfinden kann. Die Vernichtung der heimischen Familie als Keimzelle unseres Gemeinwesens, ist dabei eines der Hauptziele. Mit dem CO2-Faschismus kann man fast alles begründen, weil ja niemand ernsthaft dagegen sein kann, dass die Erde geschützt wird.

Vor über 30 Jahren hatten wir das Waldsterben und den sauren Regen. Was ist eigentlich daraus geworden? Natürlich weiß man, dass Waldbestände durch skrupellose Abholzung weniger werden – aber daran ist wohl kaum der saure Regen schuld.

An irgend etwas muß der Mensch wohl glauben. Also wird der nahestehende Weltuntergang von neuen Propheten gepredigt und…

- alle glauben daran,
- alle versuchen, die Welt zu retten,
- alle bezahlen dafür (Ökosteuer etc.),
- und einige verdienen daran.

Die Welt zu retten ist teuer und ein lohnendes Geschäft.

Klima- und Umweltschutz haben miteinander nichts zu tun.

Der ältere Begriff “Umweltschutz” (mit dem auch die Grünen groß wurden) ist fast völlig aus den Medien verschwunden und durch den Begriff “Klimaschutz” ersetzt wurde. Dabei ist “Umweltschutz” ein Begriff, den jeder versteht und auch interessieren sollte.

Klimaschutz dagegen ist eine Ideologie, mit der sich diktatorische Maßnahmen wie Glühbirnenverbot oder Duschkopfregulierung sehr leicht einführen lassen, oder die den Leuten Geld aus der Tasche zieht (CO2-Steuer).

Der menschengemachte Klimawandel ist politisch gesehen auch sehr günstig für die Grünen, mit dem sie Angst verbreiten, um an Stimmen zu kommen.

Diese Klimalüge dient doch dazu, hoch subventionierte Solaranlagen auf Dächer zu schrauben und Landschaften ebenfalls mit Vogelshredderanlagen zu verschandeln. Solaranlagen und Windräder erzeugen dabei lediglich Zufallsstrom, den zu großen Teilen kein Mensch gebrauchen kann und daher sinnlos verpufft. Da wären Kohlekraftwerke eine Lösung dagegen und die weltweit bekannten Vorräte an Kohle sind gigantisch.

Doch seit der grandios gescheiterten Welt-Klimakonferenz und dem sich anschließenden, klirrend kalten Winter, hört man von der Thematik nicht mehr viel…

http://www.annu.biz/blog_pic/KlimaWetterUmweltKaelte.jpg

RFID-Volksbegehren

22.02.2010

www.RFID-Volksbegehren.at
www.AGB-AntiGenozidBewegung.at

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Patient 3271412 – Ein Erfahrungsbericht aus der Psychiatrie

21.02.2010

http://www.sicherheit.info/SI/cms.nsf/lookupImagesByDocID/1103161/$file/Schneider1_n.jpg

Ökumenisches Hainichklinikum GmbH
Fachkrankenhaus für Neurologie, Kinder- und
Jugendpsychatrie, Psychiatrie und Psychotherapie
Pfafferode 102, D-99974 Mühlhausen

Patient 3271412
(Stationäre Behandlung vom 07.05.2003 – 16.08.2003)

Ein Erfahrungsbericht aus der Psychatrie

Eines schönen Abends des besagten Jahres saß ich (25), Patient 3271412, mit Bekannten in einer geselligen Runde, wir aßen Haschischkekse, tranken Caipirinha und nahmen dazu noch Betäubungsmittel. Nach einiger Zeit wirkte dann so manches und ich rauchte noch einen Eimer. Innerhalb von zwei Minuten machte es Peng und ich kippte um. Wieder aufgewacht, machte ich mich auf den Heimweg. Als ich am darauffolgenden Morgen erwachte, merkte ich, dass es mir gar nicht gut ging ‒ ich konnte nicht mehr unter die Menschen. Ich bekam Panik und Angstattacken auf offener Strasse und konnte mich nicht mehr in geschlossenen Räumen aufhalten. Da ich damals keinen Kontakt zu meiner Familie hatte, ging ich ‒ völlig neben mir stehend ‒ zu einem “Arzt des Vertrauens”, dem ich den Fall und mein Befinden schilderte.

Er gab mir eine Überweisung ins Städtische Krankenhaus.

Im Zimmer angekommen, wurde mir gleich Blut abgenommen. Am nächsten Morgen kam der Befund ‒ sie konnten mir nicht helfen. Stattdessen rieten sie mir, mich ins Ökumenische Hainichklinikum “einweisen” zu lassen. (Sie meinten, dass ich da besser aufgehoben wäre und sie mir dort helfen könnten.) Ein Rettungswagen fuhr mich dann zu der besagten Adresse. Da angekommen, wurden meine Personalien aufgenommen und ich wurde ins Haus 1 (Sammelstelle und Beobachtungsstation) “übergeben”. Mir wurde dort das Handy und meine persönlichen Sachen abgenommen. Mein erster Gedanke war: Hier komme ich nie wieder raus, jetzt bin ich in der Klapsmühle…

Man brachte mich in einen Saal, wo noch andere “untergebracht” waren (ca. 20 Personen) ‒ ich bekam ein Bett zugewiesen. Mir wurde auch gleich Blut abgenommen und ich wurde mit den Regeln des Hauses vertraut gemacht. Ich durfte in der ersten Zeit kein Fernsehen schauen, durfte nicht nach draußen telefonieren und musste im Haus bleiben. Na gut, ich durfte wenigstens in den Garten gehen, um den ein Zaun war, damit man nicht fliehen konnte. Mein Gefühl bestätigte sich erneut: hier komm ich nicht mehr weg… Mir wurde jeden zweiten Tag Blut entnommen und ich hatte jeden Tag Gespräche mit einem Psychologen. Die waren noch harmlos.

Aber das sollte sich bald ändern…

Nach ca. vier Wochen war mein Blut frei vom THC und Betäubungsmitteln (sagte man mir) und es ging dann los mir der Psychopharmaka. Ich bekam Cipramil, eine Tablette enthielt 20mg. Davon drei Stück am Tag, morgens, mittags und abends. Die Nebenwirkungen waren erheblich, vor allem am Anfang, Übelkeit mit Erbrechen, Schwindelanfälle und massives Herzrasen.

Nach eineinhalb Wochen legte sich das wieder und die Psychotherapie ging dann erst richtig los.

http://www.psychiatrie-erfahrene.de/images/macht_hilfe_gewalt.gif

Neben intensiven Gesprächen mit dem Psychologen, die bis in meine Kindheit zurück gingen ‒ solange, bis ich abends da saß und unaufhörlich weinte ‒ folgten noch Beschäftigungs-und Bewegungstherapien, Eigenanalyse, Selbstsicherheit, Kommunikationsübungen, Erziehersätze…

Wir bekamen Textblätter… Auszug eines Textes ich zitiere:

“Die verinnerlichten Sätze unserer Erzieher geben uns ein Gerüst für unsere Lebensgestaltung als Erwachsene. Manche Sätze erleben wir als unterstützend und hilfreich, selbst dann, wenn sie zunächst vielleicht als Kritik erlebt wurden. Andere Erziehersätze erleben wir als belastend und hinderlich. Bitte kreuzen Sie die Sätze an, die Sie früher aus dem Mund Ihrer Erzieher gehört haben.”

Es waren 70 Sätze, die aufgeführt waren, wie z.B.: “Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst, wird gemacht, was ich sage!”, oder: “Was gibt es bei dir schon zu loben?!”, “Sei still, sonst tut mein Herz weh!”, und so weiter… es gab auch liebe Sätze wie z.B.: “Ich kann dich gut verstehen!”, oder: “Wir gehören zusammen!”

Damit haben SIE mich weich gemacht und es zehrte an meinen Kräften.

Ich lernte Patienten kennen, die das Borderline-Syndrom hatten, und die waren richtig gesteuert und voll gepumpt mit Tabletten. Ein Mädel, mit der ich bis vor einiger Zeit noch Kontakt hatte, hat das Borderline-Syndrom und verletzte sich selber, indem sich sich geritzt hat und ihren Köprer mit Heißkleber verunstaltet hat. Ich kann sie seit einiger Zeit nicht erreichen und sie meldet sich nicht mehr. Sie war in einem Heim für betreutes Wohnen, ich rief da schon mehrmals an, um mich nach ihr zu erkundigen. Aber mir wurde keine Auskunft oder Besuch gewährt!

Ein anderer, der damals mit auf meiner Station war, hatte mal zu einer Schwester gesagt, er spiele mit Selbstmordabsichten. Er bekam sofort Zoloft. Es dauerte nich lange und er wurde in einen geschlossenen Trakt gebracht, wo er unter ständiger Beobachtung stand. Er “wohnte” da in einem Glaskasten, im wahrsten Sinne des Wortes! Habe nie wieder etwas von ihm gehört….

Nach zwei Monaten durfte ich wieder mit der Außenwelt Kontakt aufnehmen und Besuch empfangen. Nach zweieinhalb Monaten durfte ich dann jedes Wochenende wieder nach Hause ‒ mit meiner Ration an Tabletten, um mich langsam wieder einzuleben. Mein Aufenthalt dauerte ganze dreieinhalb Monate, eh ich “therapiert” war und wieder heim durfte. Es gab Fälle von Suizid, hab ich im Nachhinein erfahren. Ich wünsche es niemandem, so etwas zu erleben…

Mit freundlichen Grüßen,
Patient 3271412

Kontrolle im Maßregelvollzug

Das Ökumenische Hainichklinikum im thüringischen Mühlhausen beherbergt rund 75 Patienten im Maßregelvollzug. Eine Zutrittskontroll- und Kommunikationslösung trägt zu ihrer und der Mitarbeitersicherheit bei.

Im Jahr 1912 wurde die Landesheilanstalt Ökumenisches Hainichklinikum in Mühlhausen eröffnet. Heute ist es in Thüringen das größte Fachkrankenhaus für Neurologie, Psychiatrie sowie Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie. Ein Team von 486 Mitarbeitern kümmert sich um die Patienten.

Unterstützt wird es dabei von einer Schneider-Intercom-Anlage für die Zutrittskontrolle, den Aufzugnotruf und die Kommunikation sowie Kontrolle im Maßregelvollzug.

Derzeit werden jährlich 6000 Patienten akut behandelt, etwa 90 Bewohner haben im Klinikum ihre zweite Heimat gefunden. 75 Patienten sind gerichtlich zur Behandlung eingewiesen worden, werden also im Rahmen des Maßregelvollzugs stationär behandelt.

Um optimale Behandlungsmöglichkeiten für genau diese Patienten und höchstmögliche Sicherheit für die Bevölkerung im Umfeld des Klinikums zu ermöglichen, wurde im Jahr 2002 der Neubau der forensischen Psychiatrie beschlossen. Die Fertigstellung erfolgte Ende 2007.

Das an diesem Projekt beteiligte Ingenieurbüro Döring und Partner aus Kassel holte Schneider Intercom mit ins Boot. Gefragt war ein Spezialist für die Planung und Realisierung eines ausgeklügelten Sicherheits- und Kommunikationssystems für das Gebäude mit drei Etagen, den Innenhof, die Dachterrasse, Fahrzeug- sowie Besucher- und Mitarbeiterschleuse.

Das System von Schneider Intercom arbeitet mit vier digitalen Kommunikationsservern vom Typ GE 700. Sie bilden die Basis für eine umfassende, vernetzte und digitale Kommunikationslösung. Diese beinhaltet ein Video-, alle Arten von Melde- und Visualisierungssystemen und eine drahtlose Personen-Notsignal-Anlage. Mehrere räumlich getrennte Systeme sind also über Schnittstellen miteinander vernetzt, damit so das Zusammenwirken unterschiedlicher sicherheitstechnischer Subsysteme gewährleistet ist.

http://www.aerztezeitung.de/img.ashx?f=/docs/2010/01/18/2352216_008a0803_B.jpg&w=200

128 Teilnehmer sind über die Server miteinander vernetzt. Auch das Aufzugnotrufsystem der drei Aufzüge im Haus ist in die Intercom-Lösung integriert.

Eines der wichtigsten Subsysteme für diesen Bereich ist die Personen-Notrufanlage über Funktelefone. Sie sorgt für die Sicherheit des Wachpersonals.

Über die Funktelefone kann im System nachvollzogen werden, wo sich die einzelnen Mitarbeiter des Wachpersonals gerade befinden. Bewegt sich ein Mitarbeiter längere Zeit nicht, wird automatisch ein Notruf an eine der Leitstellen im Klinikum ausgelöst. Das ist auch einer der Gründe dafür, dass die Türstationen zur Türöffnung und Steuerung der Schleusenverriegelung auch mit Kameras ausgestattet sind.

An den Leitstellen erfolgt eine Türzustandsanzeige und über eine zentrale Kreuzschiene werden zudem Bilder aufgeschaltet. Sie finden sich in den Diensträumen des Pflegepersonals und an der Pforte. Hier sind zusätzlich noch fünf Schaltersprechlösungen installiert, die Sicherheit im Notfall garantieren.

Ebenso lückenlos ausgestattet sind auch die 30 Patientenzimmer. Sie fungieren bei Bedarf als Kriseninterventionszimmer, auch „Time-out-Räume“ genannt. Das heißt, die Räume müssen auch für Patienten in einem psychologischen Ausnahmezustand geeignet sein.

Um dann eine Kommunikation zum Patienten und zur Stationsabfrage zu ermöglichen, ist jedem Zimmer eine Schleusensprechstelle mit zwei Ruftasten zugeordnet. Speziell für diese Bereiche konzipiert, kommen hier EF-031-Zellenterminals zum Einsatz. Diese Terminals garantieren höchstes Sicherheitsniveau ‒ zum einen durch die Oberflächensensorik, die das Personal bei einem Aufenthalt in der Zelle schützt. So genügt in kritischen Situationen eine Berührung der Frontplatte, um den Alarm auszulösen.

Musik zur Beruhigung

Die Lautsprecher-Mikrofon-Überwachung mittels Pilotton und programmierbarer Leitungsüberwachung stellt die Funktionsfähigkeit der Zellenterminals sicher. Darüber hinaus sind eine vandalensichere Dreikammerleuchte und ein Schlüsselschalter zur Anwesenheitsschaltung integriert. Wenn ein Patient in eine Stresssituation gerät, kann über die Sprechstellen vom Dienstplatz aus manuell Beruhigungsmusik in die Patientenzimmer eingespielt werden.

Wahlplakat der Salzburger FPÖ-Bauern

18.02.2010

KEIN WITZ!!! Das ist ein Wahlplakat der Salzburger FPÖ-Bauern, mit Kuh und Spitzenkandidat Alois Nußbaumer:

“Reinrassig und echt.”

Das Plakat habe nichts mit Rassismus zu tun, sondern hat einen rein landwirtschaftlichen Zusammenhang, betont Nußbaumer.

Das “reinrassig” bezieht sich also auf die Kuh.
Wer kandidiert hier eigentlich?

…wen soll man denn da wählen…?

Skandal in der Schweiz – “Fürsorglicher Freiheitsentzug”

17.02.2010

Nein zur Mutterliebe, Ja zu Psychopharmaka!

Switzerland

15. Februar 2010
(We Are Change Switzerland)

Eine kurze Zusammenfassung

Jenny (Name geändert) ist 11 Jahre alt. Letzte Woche Dienstag wurde sie von Ihrer Mutter in das Spital Winterthur („Klinik Sonnenhof“) gebracht, weil diese eine Überdosierung Schlafmittel befürchtete. Ihre Mutter hat einen Doktortitel in Medizin und Zahnmedizin und hatte Ihrer Tochter gelegentlich auf Naturprodukten basierende Schlaftabletten gegeben, wenn Jenny nicht einschlafen konnte. Am Dienstag hatte Jenny sich selbst “bedient” und gleich ein paar genommen. Offensichtlich war aber die Vergiftung so gering, dass das Spital Jenny lediglich überwachte. Am nächsten Tag wurden Mutter und Grossmutter gewaltsam daran gehindert, Jenny vom Spital nach Hause zu bringen. Sogar das Spitalspersonal war beteiligt, die Mutter und Grossmutter festzuhalten, während die Polizei das ebenfalls um Hilfe schreiende Kind in die Klinik brachten.

Ihre Mutter versuchte, sie in den folgenden Tagen zu besuchen, was ihr jedoch konstant verwehrt wurde. Erst als am Sonntag ein Kamerateam vor der Klinik stand, wurde Ihr das Besuchsrecht eingeräumt. Wir stellen fest, dass hier Grundrechte missachtet werden und dass eine Kamera erst dies ermöglicht, macht es auch nicht viel besser. Weiter werden dem Mädchen Beruhigungsmittel verabreicht, wieviel wissen wir nicht und man verweigert auch diese Information.

Jenny hatte die Möglichkeit, ein paar Briefe aus dem Fenster zu werfen mit alarmierendem Inhalt. Die Richter, Anwälte und Direktoren der Klinik nennen sowas “Rechtsstaat” und einen ganz normalen “FFE” (Fürsorglicher Freiheitsentzug), wir nennen es Kindesmisshandlung.

FFE ‒ “FÜRSORGLICHER FREIHEITSENTZUG”

Dieses Gesetz ermöglicht einem Arzt, ein Gutachten über Sie auszustellen, das besagt, dass Sie geistesschwach, suizidgefährdet oder drogensüchtig sind, mit dem Ziel, die entsprechende Person zwangspsychiatrieren zu lassen. Man nimmt Ihnen alle Rechte und verabreicht Ihnen Medikamente gegen ihren Willen. Man entzieht Ihnen vor lauter Fürsorge die Freiheit auf unbestimmte Zeit.

Die Klinik ist privat, eine AG. Kein Wunder, dass sie ihre “Patienten” behalten und schön weiterverdienen. Diese sind ihr “Kapital”, und die “Anwälte” ihre private Armee. Unser Staat macht natürlich zudem gemeinsame Sache mit den Kliniken. Die Gerichtsverhandlung dürfte unter solchen Umständen eine Farce werden.

Jährlich gehen durchschnittlich 4000 Anrufe beim toxikologischen Zentrum in der Schweiz ein, wegen Medikamentenvergiftung und haushaltsüblichen Chemikalien. Es klingt vielleicht absurd und übertrieben, aber scheinbar gibt es Behörden oder Ärzte, die solche Unfälle bei Kindern als Suizidversuch werten, einen FFE ausstellen und das Kind damit der elterlichen Obhut entziehen,um es in eine psychiatrische Klinik einzuweisen, auch wenn vom Betroffenen eindeutig geschildert wird, dass es sich um einen Unfall handle.

Post von Jenny aus dem Psychiatriefenster:

Verletzungen der Familie
durch das gewaltsame Entreissen der Tochter:

Blaue Flecken an der Hand der Grossmutter…

…und am Oberarm der Mutter:

Die Mitarbeiter und Pfleger der Sonnenhofklinik verweisen bei allen Anfragen auf Dr. Robert Fisch, den Chefarzt und Klinikleiter.

Dieser könnte das Mädchen durch Unterzeichnung des sogannten „Revers“ sofort freilassen und die Verantwortung wieder der Mutter übergeben, was er sich jedoch weigert zu tun. Es wurde versucht, ihm zu schildern, wie unglücklich die Situation für alle Beteiligten ist und dass Mutter und Kind eindeutig sehr darunter leiden. Er erwiderte darauf, dass die Situation nicht für alle unangenehm sei und dass sich am Donnerstag bei der Gerichtsverhandlung zeigen werde, für wen sie vorteilhaft ist (möglicherweise meint Herr Fisch damit seine Privatklinik, die als einzige wirklich Gewinn aus dieser Situation zieht, auf Kosten der Krankenkassenprämienzahler). Er möchte jedoch keinen weiteren Kommentar dazu abgeben und verweist auf den Rechtsweg, der den Anwälten der Mutter zufolge wenig Erfolg verspricht und lange Zeit in Anspruch nimmt. Bis dahin entscheidet Dr. Fisch alleine, was mit Jenny passiert. Wir wünschen uns, dass Dr. Fisch zur Vernunft kommt und das Mädchen endlich gehen lässt. Wir hoffen alle, dass Jenny bald wieder frei ist, zu Ihrer Mutter zurück darf und alles doch noch ein Happy-End nehmen wird. Dazu ist es wichtig, die Öffentlichkeit zu informieren, damit Herr Fisch weiss, dass Jenny und Ihre Familie nicht alleine sind und dass wir Herrn Fisch und seiner Klinik auf die Finger schauen.

Sie sind auch herzlich eingeladen, den öffentlichen Prozess von Jenny, der am Donnerstag, 18. Februar 2010 um 14:00 direkt in der Klinik stattfindet, zu besuchen (Adresse siehe unten).

Die Klinik Sonnenhof wurde bereits von anderen Ex-Patienten als inhuman bezeichnet!

Wir haben folgende Aussage eines ehemaligen Patienten:

„Ich wurde im Alter von 13 Jahren in die kinder- und jugendpsychiatrische Klinik Sonnenhof in Ganterschwil St.Gallen gebracht. Ich bekam jeden Tag Minimum 3 Tabletten und einmal wöchentlich eine Spritze. Alle zwei Wochen musste ich Blut abnehmen lassen, meine rechte Armvene zieren immer noch die Einstichsnarben. Natürlich hatten die vielen Medikamente Nebenwirkungen. Bei mir waren es Angstzustände, Herzrasen, Schweissausbrüche und Selbstmordgedanken. Bevor ich in die Klinik kam, hätte ich nicht im Traum daran gedacht, mir selbst etwas anzutun. Aber als ich diese Medikamente (Zoloft, Ritalin usw.) bekam, fing ich an, mich in die Beine und in die Arme zu schneiden, um wenigstens etwas zu fühlen. Die Medikamente machten mich stumpf. Es ist ein Gefühl, als hätte man Watte im Kopf, und man spürt keine extremen Emotionen mehr ausser Angst und Trauer. Das Ritzen führte dazu, dass ich nicht mehr in die psychiatrie-interne Schule gehen durfte, und dass man mich auf die geschlossene Abteilung verlegte. Dort wurde ich oft in eine sogenannte Isolierzelle gesteckt, wenn ich mich z.B. weigerte, die Medikamente zu nehmen oder mich gegen die Spritzen mit Körpereinsatz wehrte. In der Isolierzelle, zirka 2 auf 1 Meter mit Styroporbett, war ich einmal eineinhalb Tage lang eingesperrt. Ich war dort nackt und ohne etwas, um mich zu beschäftigen. Ich durfte nichts, keine Bücher, keine Farbstifte, keine Spiele.“

http://www.kjpz.ch/fileadmin/media/Jahresbericht/Jahresbericht_2002.pdf

Sie können die Klinik konfrontieren und ihnen Ihre Meinung zu den Vorfällen telefonisch oder per E-Mail schildern:

Klinik Sonnenhof
Kinder- und Jugendpsychiatrisches Zentrum
Sonnenhofstrasse 15
CH-9608 Ganterschwil

Klinik Sonnenhof Logo

Hauptnummern
Tel. +41 (071) 983 26 33
Fax +41 (071) 982 71 31

Verwaltung
Tel. +41 (071) 983 26 33
Fax +41 (071) 982 71 71

Akutstation
Tel. +41 (071) 982 71 30

Jugendstation
Tel. +41 (071) 982 71 60

Kinderstation
Tel. +41 (071) 982 71 90

 

UPDATE:
Am Freitag, 19. Februar 2010 um 13:00 durfte Jennys Familie das Kind
dank richterlichem Bescheid
abholen.

Griechenland verbietet Bargeld-Geschäfte

16.02.2010

16. Februar 2010, von Michael Mross (International Business Times)

In Griechenland wird das Wirklichkeit, was viele Geldsystemkenner bereits als Gefahr voraussagten: Bankrotte Regierungen schaffen den TOTALEN ÜBERWACHUNGSSTAAT, um Steuereinahmen zu erhöhen. Dabei steht ein VERBOT VON BARGELDGESCHÄFTEN ganz oben auf der Maßnahmen-Liste.

Bargeld ist verdächtig, nach dieser Devise handelt deshalb als erster EU-Staat Griechenland. Unter dem Druck der Krise “bewies” der Finanzminister seinen Willen, aktiv gegen die Finanzmisere anzukämpfen, und zwar mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog. Dieser wurde am Wochenende vor der internationalen Presse bekannt gegeben. Allerdings wurde die Brisanz der Maßnahmen bisher in den Massenmedien nicht kommentiert.

Dabei beinhaltet der Maßnahmenkatalog Sprengstoff von ungeheuerer Tragweite. Denn die Hellenen wollen nichts geringeres, als die Freiheit des Geldes einschränken. Zuwiderhandlungen werden mit drakonischen Strafen geahndet.

Einer der wichtigsten Punkte darin:

Geschäftliche Transaktionen gelten nur noch dann als legal, wenn sie per Überweisung oder Kreditkarte erfolgen. Als Limit wurde zunächst eine Grenze von 1500 Euro festgelegt.

Alle Geschäfte oberhalb von 1500 Euro dürfen ab 1. Jänner 2011 NUR NOCH PER ELEKTRONISCHER BANKVERFAHREN abgewickelt werden. Bargeldgeschäfte oberhalb dieser Grenze sind dann VERBOTEN und gelten als ILLEGAL!

Damit will der Staat die vollkommene Kontrolle der Wirtschaftssubjekte herstellen und gleichzeitig Schwarzgeldgeschäfte eindämmen.

Weiterhin wurden die Bürger des Landes aufgefordert, alle Konten im Ausland offen zu legen. Wer dies innerhalb einer 6-monatigen Frist nicht tut und später erwischt wird, dessen Vermögen wird konfisziert. Der griechische Finanzminister hofft so, an die geschätzten 30 Milliarden Euro heranzukommen, die angeblich auf ausländischen Schwarzgeldkonten schlummern.

Die totale Kontrolle zum Zwecke des Abkassierens trifft aber nicht nur Vermögende, sondern erstreckt sich bis hin zu normalen Arbeitnehmern.

Am Donnerstag wollen die Taxifahrer dagegen streiken, dass sie Quittungsdrucker in ihren Autos installieren müssen, und nicht mehr wie bisher mit einer niedrigen Pauschale, sondern nach ihrem tatsächlichen Einkommen besteuert werden sollen.

Außerdem will die Regierung Konsumprofile der Steuerbürger erstellen, um Steuersündern auf die Schliche zu kommen.

Ein Jahreseinkommen von nur 10.000 Euro zu deklarieren, den Sohn aber auf eine teure Privatschule zu schicken, oder mit der eigenen Motoryacht durch die Ägäis zu kreuzen, wird künftig nicht mehr möglich sein: Der Fiskus soll das gemeldete Einkommen mit den individuellen Ausgaben abgleichen.

Neben der totalen Kontrolle der Bürger werden gleichzeitig in fast allen Bereichen die Steuern angehoben.

Gegen die genannten Maßnahmen gehen die Bürger in Griechenland nun auf die Straßen. Es bleibt aber fraglich, ob sie den Steuer-Überwachungsstaat abwenden können. Es ist vielmehr zu befürchten, dass das “Beispiel” Griechenland Schule macht.

“Ab 1. 1. 2011 werden Bargeld-Transaktionen über 1500 Euro zwischen natürlichen Personen und Unternehmen, oder zwischen Unternehmen, als illegal betrachtet. Diese Transaktionen werden über Kredit- oder Debit-[Bankomat-]karten abzuwickeln sein.”
George Papaconstantinou, griechischer Finanzminister

Siehe auch:

“Nation unter Angriff” (Steven Black, The Information Space, 12.2.2010)

“Montpellier: the cashless society” (John Lichfield, The Independent, 15.2.2010)

Weltweite Internet-Zensur auf dem Vormarsch

10.02.2010

09. Februar 2010, von Aaron Dykes & Alex Jones (Infowars.com)
Übersetzt von Propagandafront.de

Die westliche Welt, von Australien, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, bis hin zu weiteren Teilen Europas, bewegt sich mit vereinten Kräften in Richtung diktatorischer Internetzensur. Australien geht dabei voran, obwohl es unter der Bevölkerung wegen dem „Herausfiltern“ bestimmter geblockter Inhalte einen Aufschrei gab. In den Vereinigten Staaten setzt Senator Jay Rockefeller die Tradition seiner Familie – die Unterdrückung der freien Menschheit – fort und brachte die Cybersecurity-Gesetzgebung voran, die bereits vom Kongress verabschiedet wurde. Dies tat er im Namen der Abwehr grauenhafter Internet-„Angreifer“, möglicherweise unterwegs im Auftrag von Al-Qaeda, während man damit ein Mittel zur Beschränkung der Meinungsfreiheit und der Äußerungen der allgemeinen Bevölkerung im Internet einführt.

Mit Obamas Unterstützung haben die meisten Industrieländer der Welt die Pläne für staatlich autorisierte Onlineaktivitäten und den durch das Pentagon kontrollierten Internetverkehr akzeptiert. Die USA und Großbritannien unterstützen die Geiselnahme von etwas, das bisher ein hochdemokratisches Internet gewesen ist. Im Großen und Ganzen ist es eine technologische Sendung Gottes gewesen, welche die Kommunikation und eine eindringliche Art des Gedankenaustauschs, außerhalb der zugänglichen Informationen der Massenmedien in Fernsehen und Druckerzeugnissen, ermöglichte.

Nun werden die Menschen in das von Konzernen dominierte Internet2 gezwungen – wieder einmal im Namen der „Sicherheit“. Die (Internet-)Freiheit wird auf demselben falschen Altar der (Internet-)Sicherheit geopfert. Unabhängige Blogs, Nachrichtenseiten und Onlineunternehmen werden alle durch Zugangsgebühren, die von den dominierenden Organisationen nicht abverlangt werden, finanziell benachteiligt. Was heute außerhalb der „Norm“ ist, sich aber noch völlig im Bereich der Meinungsfreiheit abspielt, wird morgen nach Kriterien der politischen Korrektheit bewertet werden, die man benutzen wird, um identifizierte Seiten zu blockieren und Nutzern den Zugang zu verwehren. Aktuell ist eine Kampagne im Gange, welche die Öffentlichkeit überzeugen soll, einen „Führerschein“ für das ehemals freie Internet zu akzeptieren.

Es sind bereits „schwarze Listen“ der Regierung enthüllt worden. Wer ist darauf? Die üblichen Verdächtigen – Infowars.com, PrisonPlanet.com, Wikileaks.org und ähnliche Internetseiten. Auch Verlinkungen auf Seiten wie Infowars.com und PrisonPlanet.com werden verweigert, nicht nur in Australien, sondern auch in Orten wie Neuseeland – welche zwar nicht dieselben Strategien übernommen haben, sich jedoch dieselben Internetprovider teilen, die eine Sperre anordneten. Überall auf der Welt, wo auch immer stufenweise Internetfilter und direkte Zensur eingeführt worden sind – ob in Büchereien, in Unternehmen, Flughäfen unsw. – werden der Regierung kritisch gegenüberstehende Internetseiten als erstes gesperrt. Das hat sich nicht nur für die unterschiedlichen Webeseiten von Alex Jones als wahr herausgestellt, sondern auch für Seiten wie Wikileaks, Electronic Frontier Foundation (EFF), Cryptome usw. Der gemeinsame Nenner dieser Internetseiten ist nicht, dass diese außerhalb des Gesetzes agieren oder extreme Formulierungen verwenden, sondern die Herausforderung des Machtestablishments durch die Verteilung von Informationen und/oder die Beleuchtung skrupelloser Aktivitäten, die ansonsten nur wenig bekannt wären.

Dieser orwellianische Plan wurde bereits vom scheußlichen Cass Sunstein, einem von Obamas „Zaren“, vorgezeichnet. Er rief die Regierungen dazu auf, „Verschwörungstheorien“ zu verbieten und identifizierte Gedankenverbrechen, worunter auch der Unglaube an die menschlich verursachte Erderwärmung fällt, sowie der Glaube, Sonnenschein sei im Grunde etwas Gutes. Bei Überlegungen darüber, wie man die „geächteten“ Ansichten ausmerzen könne, postuliert Sunstein, dass man Blogger anstellen sollte, um den „Desinformationen“ zu begegnen. Eine sehr ähnliche Version dieser Strategie ist bereits vom Pentagon mit seiner „Informationskriegs“-Kampagne eingeführt worden.

Alex Jones nutzt sein jüngstes Erlebnis direkter Webseitensperrungen, um davor zu warnen, dass der Feind bereits unter uns ist. Internetzensur droht das neue Phänomen des Freidenkertums und der umfassenden Informationsverbreitung – die im Internet, dem World Wide Web, aufblühten – zu ersticken. Nur, wenn wir uns gegen ungerechtfertigte Beschränkungen unserer Rechte erheben, indem wir nein zu den Bestrebungen sagen die Meinungsfreiheit im Internet abkühlen zu lassen, können wir diese Festung der freien Menschheit retten.

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Kartoffelmarkt: Tiefe Temperaturen verringern das Angebot

08.02.2010

http://2.bp.blogspot.com/_-HSykkBjPbY/SVJgHgpvoXI/AAAAAAAAAgw/R6XWWPCq3Dc/s400/global-warming.gif

Der Winter hat den österreichischen Kartoffelmarkt fest im Griff.

Durch die tiefen Temperaturen gehen die Anlieferungen von den Landwirten nicht immer in gewünschtem Umfang vonstatten. Vor allem Premiumware wird momentan von den Händlern stärker nachgefragt als von den Landwirten angeliefert (da hilft nur der globale Import).

Die Erzeugerpreise befinden sich in einem leichten Aufwärtstrend. Während Standardqualitäten unverändert um € 8,- bis 9,- je dt (=100 kg) übernommen werden, wird für Premiumware mittlerweile auch schon € 10,- bezahlt.

http://www.spiegel.de/images/image-12823-panoV9free-imyl.jpg

Sollte das Winterwetter anhalten, dürften weitere Preisanhebungen wahrscheinlich sein, auch bei anderen Lebensmitteln.


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